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Ausnahmsweise mal ein Software-Tipp von mir: Bilder konvertieren per Hand ist eine doofe Angelegenheit. Eines nach dem anderen muß verkleinert werden, eventuell vom einen Format in ein webtaugliches Format umgewandelt werden, eventuell macht man noch Wasserzeichen rein oder muß die Bilder drehen.
Ich habe gerade ein kleines Tool gefunden, das alles dies automatisch macht. Bilder werden verkleinert, gestempelt und in den richtigen Ordner abgelegt. Sogar die Dateinamen lassen sich automatisch ändern. Ich bin ganz froh, daß ich das gefunden habe, weil es mir erspart, diese Arbeit an jedem einzelnen Bild durchführen zu müssen.
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XP macht mich einfach nur noch wahnsinnig. Inzwischen dreht es schon durch, wenn ich mir eine etwas größere Bilddatei nur betrachten will oder einen Ordner mit ein paar kleinen Bilddateien aufmache. Ich habe echt keine Zeit für diesen Mist. Ich werde wohl kaum ums Neuformatieren herumkommen, denn wenn ich erst mal anfange, meine Abbildungen zu sichten…:-/
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Witzig: Ben ist ganz fasziniert von Bildern, wo Schnee drauf ist, dabei hat er den noch nie gesehen.
Zimperlich ist, wenn man hier im Hause einer der größten Dreckverursacher ist, der sich beim Essen irgendwie immer komplett einsaut und dann motzt, weil da ein Bah ist. Eben hat er nach dem Essen einen sehr theatralischen und nicht ganz tränenlosen Aufstand hingelegt, weil die Hose dreckig geworden ist…
Der Windeleimer heißt übrigens ab heute Stinkebah.
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Faulenzertag heute. Irgendwie haben wir nichts geschafft und wollten auch nicht wirklich was machen.
Das macht mich ganz wuschig so was.
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Vor zwei Jahren hat mir Jens zum Geburtstag die hier geschenkt. Nun gibt es zu den Ohrringen auch eine Kette. Nicht die passende Kette, aber eine von derselben Künstlerin, die mir Jens zum Hochzeitstag geschenkt hat. Wunderschön, ich mochte die sehr.
Letzte Woche an unserem nachgeholten Hochzeitstag habe ich die ausgeführt. Nach langer Zeit wieder mal, denn ich kann ja keine Ketten tragen, ohne daß Ben da direkt dran herumzerrt. Ausgeführt und abends in ein Schälchen gelegt, das ich auf den Küchentresen gestellt habe. Am nächsten Tag wollte ich das Schälchen hochstellen, damit Ben da nicht rankommt und es kippt aus. Die Kette fällt auf den Boden. Ausgerechnet. Das einzig zerbrechliche Teil in dem Schälchen, das, das ich gleich ordentlich wegräumen wollte. Der Anhänger ist aus Glas.
Ich habe echt geheult, ich mochte diese Kette. Ich habe die traurigen Bruchstücke aufgesammelt und in den samtausgeschlagenen Karton gelegt in der Hoffnung, daß mir noch irgendetwas einfällt, wie ich diesen Anhänger wieder nutzen kann. Irgendetwas. Einen Goldschmied, der mir einen neuen Anhänger macht mit diesen Stücken? Einen anderen Glaskünstler, der mir die Stücke in einen neuen Anhänger einarbeitet? Ach menno.
Ach ja, die Kette ist aus Silber, ich brauche jetzt auch wieder einen neuen Anhänger.
Ein zweites Teil hat mir der kleine Bruder im Geiste von Conan dem Zerstörer kaputt gemacht. Klein-Ben hat sich rangehänt, es macht Rrrrratsch und – paputt. Lehre daraus: beim nächstenmal nicht die Abkürzung nehmen. Hätte ich den Schlitz ordentlich umsäumt, wäre es nicht so einfach gerissen. Ist nicht weiter schlimm, ich schneide es ab und dann habe ich eben eine kurze doofe Bluse. Der Stoff ist auch noch zu bekommen, dann mache ich außerdem noch mal eine. So, ganz einfach. Das ist weniger Problematisch.
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Ben hat sich gerade verliebt. Und zwar in etwas, was er noch nie auch nur im mindesten ansatzweise beachtet hatte: ein Stofftier. Es liegt nun schon seit ein paar Monaten bei uns in der Wohnung und war ein Geschenk von Jens Chef, der mal kurz hier war zum Inspizieren (nee, nicht bei uns! In der Arbeit). Seitdem lag dieses Tier einsam…ach quatsch…versunken in dem Haufen anderer Stofftiere herum, wurde ein, zwei Mal hervorgekramt und ist irgendwann dann in Bens Bett gelandet. Und seitdem liegt es unbeachtet, einsam…da aber wirklich…und allein da – schließlich liegt ja nicht mal Ben in seinem Bett. Gerade gestern gab es da eine kurze Diskussion mit dem Junior, die wegen lautstarkem Gebrülls nach zwei Sekunden abgebrochen werden mußte.
Nun ja, dieses Tier hat Ben entdeckt. Heute.
Teddi. Ausgerechnet einen Teddi. Ein Klischeekuscheltier, mit dem ich noch nie ein Kind habe spielen sehen. Dieser da ist es, dieser eine mußte es sein. Der mit der dicken Nase, dem kuscheligweichen Fell, dem zuckigen Augenaufschlag.
Er mußte heute mit. Überall hin.
Er wird beknuddelt.
Er muß auch Schuhe anziehen.
Er muß eine Hose anziehen.
Er muß ein T-Shirt anziehen.
Er muß mit in den Kindersitz. Untendrunter wohlgemerkt.
Er mußte mit in die Motorradausstellung.
Er mußte sich auch auf Motorräder draufsetzen. Wie Ben.
Er mußte wieder zurück nach Hause. Im Kindersitz wurde er intensiv bekuschelt und diente als Kissen. Ben schläft nämlich immer ein beim Fahren.
Er mußte heute abend essen und trinken.
Er mußte den Salzstreuer mit Ben teilen. Nicht fragen. Hinnehmen. Natürlich war der leer.
Er mußte mit ins Bett.
Und was glaubt ihr, wer dieses Riesensch.ei.**vieh die ganze Zeit schleppen mußte? Geee-nau.
Aber was macht man nicht alles, damit die lieben Kleinen glücklich sind. Ich bin mal gespannt, wie lange diese Liebe hält. Das ist ja was ganz neues für mich, so das mit dem Kuschelobjekt und so. Neuland. Das erste Mal. Aufregend
Vor einiger Zeit lief hier Prisonbreak im Fernsehen. Keine Ahnung, ob das jetzt noch läuft oder ob das jemand in Deutschland kennt. Ich jedenfalls habe mich immer gewundert, wie man eine ganze Serie über einen (!) Gefängnisausbruch machen kann. Einen abendfüllenden Film – o.K., ja, aber eine Serie? Und dann mit weiteren Staffeln? Gewundert ja, aber das Interesse war nie so groß, daß ich jemals eingeschaltet hätte.
Aber ich kam mir gestern so vor, als hätte ich plötzlich eine der Hauptrollen gespielt. Und Ben auch. Ben in der Rolle des Ausbrechers, ich in der Rolle des Gefängniswärters. Szenerie: Donnerstag, Einkaufstag, Shoppingcenter, Spielplatz im Shoppingcenter. Ben spielt ein wenig lustlos da herum, es sind keine Kinder zum Quälen in Reichweite. Das Interesse an der Kugelbahn hat er gerade verloren, Babycino gibt es heute nicht, also braucht man da auch nicht hin, also neues Spiel: ich fliege Mama in den Arm. Ben nimmt da gewöhnlich Anlauf und rennt mir mit Schwung in die Arme. Einmal, zweimal, beim dritten Mal nimmt er giggelnd Anlauf, rennt los, ich breite Arme aus, er rennt an mir vorbei. Guckt sich, immer noch giggelnd, nach mir um und rennt los. (mehr…)









