Hey, Mr. Ben!


Der Streß, den man sich selber macht
Januar 25, 2009, 13:28
Gespeichert unter: Trotz-dem

Wieviel Streß man sich auch selber machen kann, habe ich heute wieder gemerkt. Gestern gab es ein Riesentrara, weils Kindelein den „Mauwuaf“ gucken wollte. Ich habe ihn drei Folgen gucken lassen, immer wieder gesagt, daß gleich Schluß ist und als ich ausgemacht habe, dann war das Ergebnis ein Riesengeschrei, Getobe, Drama, das etwa eine halbe Stunde ging und das Kind in Tränenbäche zerschmelzen ließ. Streß pur halt.

Heute das gleiche Spielchen: Ben forderte „Mauwuaf„. Also durfte er. Ich habe nebenbei was anderes gemacht  und gar nicht so sehr darauf geachtet. Ich dachte mir,daß ich immer noch ausmachen kann, wenn ich der Meinung bin, es sei genug. Und siehe da, nach etwa drei Folgen hatte er auch keine Lust mehr, noch weiterzugucken und fand promt das interessanter, was ich gemacht habe.

Hätte ich ihm das gestern nicht verboten, dann hätte er

  1. wahrscheinlich früher aufgehört zu gucken und wäre
  2. nicht so gestreßt gewesen.

Tja, das muß man als Mutter eben auch lernen. Mit einem Kind, das grundsätzlich DAGEGEN ist, ist schlecht verhandeln und wenn man der Sache ihren Lauf läßt, kann es sein, daß man das, was man eigentlich will, wesentlich entspannter erreicht. Es muß nicht so sein, aber es kann…ich denke, daß man Kindern auch ruhig ein wenig Eigenverantwortung in einem altersgemäßen Rahmen zuschreiben kann. Das klappt ja auch beim Schlafen schon recht gut. Meist aber steht man sich ja selber im Weg, weil man Kindern eben nicht zutraut, selber urteilen zu können, wann es gut ist und wann nicht.

(Ich bin nicht naiv, ich denke, beim Thema Fernsehen werden wir in Zukunft noch massig Kämpfe auszufechten haben…aber so vom Prinzip her meine ich…ich kenne das ja von mir selber: sobald ich was nicht darf, fängt es an, erst recht interessant zu werden. Nach meinem Auszug von Zuhause beispielsweise habe ich die neue Freiheit erst mal genossen, bin spät nach Hause gekommen, Junkfood, Fernsehen, Wachbleiben bis in die Puppen, Party…irgendwann wurde das Ganze uninteressant – ich durfte ja jetzt alles – und ich habe endlich gelernt, selber abmessen zu können, wann es genug ist.)

Jetzt muß ich nur noch an meiner Ungeduld arbeiten. Kindelein will ja alles selber machen und helfen. Das DAUERT so lange und strapaziert meine Geduld bis zum Äußersten.



Trotzköpfchen
Januar 24, 2009, 21:40
Gespeichert unter: Trotz-dem

Das neue Motto des Jahres ist: DA.GE.GEN! Aber richtig.

Das Böckchen ist los, aber richtig. Eine halbe Stunde Geschrei, weil man nicht das bekommt, was man will, aber auch nicht so genau weiß, was man eigentlich will und eigentlich sowieso nur die Eltern an allem Schuld sind, weil die nicht machen, Gedanken lesen und überhaupt, ist eigentlich nichts.

Beruhigen läßt er sich nicht, ja, das macht die Sache nur noch schlimmer. Austoben lassen ist das Beste und danach ist sehr viel Kuscheln mit Mama notwendig, um sich wieder zu beruhigen. Übrigens hat er sich richtig entspannen können, als ich ihm ganz verständnisvoll ins Ohr geflüstert habe, daß ich verstehe, daß so ein Wutknubbel, aus dem man nicht so richtig raus weiß, eine ganz doofe Sache ist. Armes Kind. Und arme Mama, die wollen wir bitteschön nicht vergessen.

So viel Wut und das gleich drei bis fünf Mal am Tag ist schon sehr anstrengend. So anstrengend, daß man unbedingt schon um halb acht ins Bett will.



Zahnputzdrama
Januar 3, 2009, 22:00
Gespeichert unter: Alltägliches, Trotz-dem, Über Erziehung und so

Zähneputzen ist jeden Tag ein Drama, bzw. Ausnahmen gibt es, sind aber selten. Er haßt es. Er liebt seine Zahnpasta, er freut sich immer drauf, die abzulutschen, aber das Zähneputzen ist ein harter, zäher, langer Kampf.

Der Knaller kam dann aber heute, als es ans abendliche Zähneputzen ging. Ben wollte na.tür.lich, wie immer, „Leinäääh-mach-chen!“ Also habe ich gedroht: „Mach den Mund auf, laß Mama zuerst, sonst darfst du heute kein Zähneputzen!“

Surprise, surpise: Ben sperrte den Mund auf.

Ich glaube, Ben ist das einzige Kind auf der Welt, das Zähneputzen haßt und bei dem so eine Drohung dann trotzdem funktioniert. Das Nicht-dürfen haßt er nämlich noch mehr als das Zähneputzen…*kicher*



Favorit auf das Unwort des Jahres
Januar 3, 2009, 21:56
Gespeichert unter: Trotz-dem

Mein Favorit für unser ganz persönliches Unwort des Jahres 2009 ist „Leinäääh!

Leinäääh!„-gemacht muß so ziemlich alles werden. Bei jeder Gelegenheit, etwa 100.000 Mal am Tag kommt dieses gequakt- gequält-gejammert-anklagende „Leinäääh mach-chen!“ Das fängt beim Essenlöffeln an, geht übers Sauberfeudeln mit dem Lappen weiter, zieht sich übers Zähneputzen hin und hört noch lange nicht beim Druckknöpfezufummeln auf. Er will „Leinäääh!“ Tisch decken und abdecken, „Leinäääh!“ die Treppe runter, „Leinäääh!“ die Treppe wieder rauf, „Leinäääh!“ die Waschmaschine bedienen, „Leinäääh!“ photographieren, „Leinäääh!“ die Züge hin und herschubsen. „Leinäääh!“ seinen Kinderwagen hin und herschieben, „Leinäääh!“ einkaufen, „Leinäääh!“ den Einkaufswagen gegen fremde Knöchel donnern, „Leinäääh!“ den Joghurt aus dem Regal holen. Durch Klettern natürlich.

Leinäääh!“ ist heutzutage alles, das Motto des Jahres, Grund für zahllose Wutanfälle, weil es denn doch nicht klappen will. An.stren.gend.

Also: „Leinäääh!“ steht aus diesem Grunde definitiv weit weit oben auf der Liste.

Übrigens: wieso klappt das „Leinäääh!„-Schlafen eigentlich nicht? Das wäre doch mal ein schönes „Leinäääh!

Aber stolz ist man als Mama dann doch, wenn es überraschend gut geht oder sich das Kindelein als echte Hilfe erweist. Rührend ist dann auch der Riesenstolz des Kindeleins, der sich dann jedesmal lobend auf die Schulter klopft und sich Beifall klatscht: Supa macht!!



Hose Aus!
Dezember 2, 2008, 08:24
Gespeichert unter: Chaosknilch, Trotz-dem

Ben ist momentan relativ ungenießbar, er hat unendlich lange Motzanfälle. Und die Höchststrafe ist, wenn Mama nicht macht, was er will, Hose aus!

Keine Ahnung, wieso, aber wenn er sauer ist, zerrt er an der Hose der Person, die gerade böse war, um die auszuziehen. Hose aus!! schimpft er dann undhängt sich an dieselbe. Die absolute Höchststrafe. Nu ja, wenn er meint. Immer noch besser als beißen.

Außerdem ist er in einer Phase, in der er alles paputt machen will, wenn etwas nicht so läuft, wie er sich das vorstellt. Er haut dann gegen den Gegenstand/die Person / die Luft / oder hämmert den Gegenstand gegen den Boden / Wand und weint: „Paputt, Paputt.“ Blöd. Wenn die Wand im Weg steht und er das nicht toll findet, dann tut so eine Aktion auch noch ganz schön weh. Und nicht der Wand, will ich hier mal sagen…

Ach ja, beißen: er kam heute morgen ins Bett gehüpft und hat mir ganz stolz erklärt, daß er Papa bissen hat. AUa. Na toll.



Kneifender Efeu
Oktober 28, 2008, 22:36
Gespeichert unter: Auf dem Spielplatz, Blöd & Zugenäht, Chaosknilch, Trotz-dem, Über Erziehung und so

Oh, schade, Artikel weg, den ich gerade angefangen habe. Also noch mal von vorne…

Ben ist zur Zeit ein wenig efeuartig drauf: er kann nichts alleine machen. Selbstbeschäftigung? Alleine Spielen? Alleine Buch gucken? Ein utopischer Traum. Nicht mal für fünf Minuten geht das. Morgens fängt es an, um gegen sieben, wenn Ben wach wird. Da wird erst mal über meinen Kopf geklettert, das Guten-Morgen-Schmatzerchen gegeben, 30 Mal Mama geseufzt und In-die-Küche-geschickt, damit der Papa den Kakaua machen kann. Ist der Kakao fertig, ist die Schonfrist vorüber und es geht los.

Da wird geklammert und gejammert, gemotzt und geweint, wenn er mal nicht mitten drin ist. Zugucken reicht nicht. Mittendrin, am besten direkt unmittelbar im Spülbecken, wenn ich mal spülen muß. Spülmaschine ist nicht das Problem, die räumt er gerne ein. Man muß nur fertig werden, bevor die ersten Flausen im Kopf auftauchen. Spülen – nun ja, nicht so gerne, wenn ich die Küche gerade gewischt habe. Den Staubsauger will er haben, das Messer zum Gemüseschnippeln, den Staublappen, alles. Am besten mit direktem Körperkontakt zu Mama. Er würde sogar in die kochende Nudelbrühe hüpfen, wenn ich es zulassen würde, denn da wäre er mitten im Geschehen. Daß die Nudeln dadurch auch nicht schneller gar werden, ist ihm noch nicht so ganz klar, trotz 20.000 Mal Erklärens.

Paßt es ihm gerade nicht, daß ich haushaltsmäßig tätig bin, werden andere Mittel aufgefahren. Da wird erst mal an Mamas Fingern gezogen. NAIN!! Da, Autos. versucht er mich zu locken. Dann wird geschoben. Gehe ich immer noch nicht in die gewünschte Richtung, wird gezerrt, geschoben, gebrüllt und gekreischt. Es ist reichlich penetrant, das Ganze. Meist gebe ich entweder auf oder lenke ihn ab, wenn noch was zu tun ist. Ach ja und bin ich dann bei seinen Autos etc., dann darf ich nicht mitspielen. Es sind ja SEINE Autos.

Das klingt jetzt so, als würde ich nichts mit Ben machen, sondern nur im Haushalt wuseln. Tatsächlich ist es so, daß Haushaltsarbeiten, wenn ich nicht will, daß wir hier auf einer Müllhalde leben, durch dieses Geklammere extrem in die Länge gezogen werden. Ich kann ja verstehen, daß er mit Mama lieber spielen will und so, aber manchmal geht es halt nicht.

Das hört sich alles ganz furchtbar witzig an, ist aber wahnsinig anstrengend. Das geht nämlich den ganzen Tag. Er klebt den ganzen Tag an mir, ohne Pause. Schlafen will er mittags nicht mehr; es gibt wirklich keine fünf Minuten, die er mal ganz ruhig spielt und ich mir mein Käffchen trinke. Ben war schon immer sehr einnehmend, aber das toppt mal wieder alles. Selbst auf dem Spielplatz muß ich direkt daneben stehen und am besten Händchen halten.

Das Problem ist, daß er diese Aufmerksamkeit braucht. Sehr sehr braucht. In dem ganzen Alltagsstreß mache ich mir das oft gar nicht bewußt: da muß nach dem Frühstück die Küche wieder auf Vordermann gebracht werden, das Mittagessen muß vorbereitet werden, es gibt Besorgungen, Erledigungen, dieses, jenes, welches. Man will ja auch nicht, daß es wie ein Sauhaufen aussieht, also wird das Nötigste an Haushaltsarbeit gemacht. Ich will ja auch nicht erst abends um zehn anfangen, wenn Mössjöh endlich am Schlafen ist. Dabei geht unter, daß Ben keinen Bock auf feste Spielzeiten hat, die „mal eben“ eingeschoben werden zwischen Staubsaugen und Wäsche aufhängen. Er will Mama mit Haut und Haaren, 100% und mehr. Mehr als noch vor drei Wochen. Schleichend ist das eingetreten, daher kamen mir die letzten zwei Wochen so anstrengend vor. Und ich muß mir wieder bewußt machen, daß er das momentan braucht, daß eben alles andere liegen bleiben muß. Nicht alles natürlich.

Mir ist auch aufgefallen, daß daher diese verd****te Kneiferei kommt. Auf dem Spielplatz heute. Er hätte mich ja am liebsten direkt dabei gehabt, auf der Rutsche. Oder zumindest daneben. Ich saß am Rande, ein kleines Päuschen soll mir gegönnt sein. Und prompt hat sich Ben in den Haaren eines anderen Kindes eingewühlt. Feste zupackend und grinsend, bis ich endlich komme und das arme Kind befreie.

Ich schimpfe ja nicht mal, ich befreie das Kind, sage Ben nur Blablabla AUA, sag Sorry! Was Ben auch macht. Wenn das andere Kind weint, ist er sogar betroffen. (Merkwürdig fand ich die Kleine, in deren Haare er sich verkrallt hat, die nicht mal eine Miene verzogen hat.) Worum es ihm eigentlich geht bei dieser Aktion ist mir klar geworden, als ich zum dritten Mal ein Kind befreien mußte: da bin ich da, danach bleibe ich erst mal. MAMAs Anwesenheit. Nicht das Kommunikations-Barriere-Ding mit dem anderen Kind, nein: MAMA soll da sein! Darum geht es. Gleiches gilt, wenn Ben mich oder Papa kneift: meist ist das, wenn ich mich recht erinnere, entweder aus Übermut, aus Müdigkeit oder wenn ich mich fertig mache, mich wieder zurückzuziehen.

Aufmerksamkeit, Anwesenheit, Mama mit Haut und Haaren, Sicherheit, Beruhigung, ein Hafen. Da mir das jetzt bewußt ist, heute kam quasi das AHA!- Erlebnis, werden die nächsten Wochen wohl seeehr anstrengend, bis diese Phase wieder vorüber ist.

Jesper Juuls Das kompetente Kind ist, meiner bescheidenen Ansicht nach, wirklich lesenswert, eines der wenigen Erziehungsbücher, die ich guten Gewissens beherzigen kann (und zur Verfügung habe ;-) ) Ich lese es zum zweiten Mal und inzwischen kann ich auch mehr damit anfangen, da Ben größer ist.

Ich nehme es momentan weniger als Ratgeber, als vielmehr als Gelegenheit, mein eigenes Verhalten mal wieder zu reflektieren. Über einige Sachen zu lesen, darüber zu lesen, was das für Folgen haben kann, wie sehr das ausarten kann und über welche Mechanismen einige Verhaltensweisen gesteuert werden, kann hilfreich sein, um ein wenig Abstand vom Alltags-Ich zu bekommen, das man normalerweise nicht mehr sieht; das Alltags-Ich geht unter im Alltagsblabla, man ist eben so, es schleichen sich Routinen ein, über die man nicht mehr nachdenkt – einige gut, andere weniger gut.

Bei mir hat sich zum Beispiel ein wenig zu sehr dieses Gemotze über das Efeuverhalten eingeschlichen – ich bin meist genervt, gestreßt und zu sehr auf anderes bedacht, statt zu hinterfragen und Ben das zu geben, was er gerade braucht. Ich nehme auch an, daß dieses extrem Klammerige nachlassen wird, wenn ich mir die Zeit nehme, ihm die Zeit zu geben. Och, das klingt jetzt verschwurbelt, ich weiß. Ich nehme an, daß er gerade in einer unsicheren Phase steckt, in der er mehr Bestätigung, mehr Halt braucht.

Daher bin ich sehr froh, daß ich mir gerade jetzt dieses Buch zur Hand genommen habe. Und es ist gut, daß ich das in Worte gefaßt habe, dadurch wird mir das eher bewußt.

So, Ziel des Monats: Ben mehr Zeit widmen. Quality-Time wohlgemerkt! Weil MEHR an Quantität geht physikalisch nicht, der Tag hat einfach nur 24 Stunden.



Wutanfall
Oktober 21, 2008, 08:09
Gespeichert unter: Chaosknilch, Trotz-dem

Wutanfall Kategorie III: Orkanstärke.Alles nur, weil ich mich geweigert habe, mich auf die Stufe zu setzen und nichts zu machen.

Ben hat anschließend fürchterlich wütend gekreischt, mit den Händen auf den Boden geschlagen und gebrüllt „Setz hin!!!“ Ich habe mich hinter die Tür verzogen, weil: Laut Lachen wäre einfach gemein gewesen.

Und das Ganze vor acht morgens. *seufz*



Spielverderber
Oktober 7, 2008, 20:15
Gespeichert unter: Trotz-dem

Das Donenrwetter, das Ben erwartet hat heute, blieb aus. Ich mag es nicht, wenn Ben Sachen durch die Gegend pfeffert. Ben weiß das. Deshalb macht er es ja. Heute hat er meinen Kaffeebecherdeckel wild durch die Gegend geworfen, während ich am Spülen war. Ein Gesichtsausdruck…provozierendes Grinsen. Klar, wollte er Aufmerksamkeit. Man konnte seinen Gedankengang förmlich hören: Mal sehen, was Mama dazu sagt…

Schön. Ich habe in aller Seelenruhe weitergespült. GAR nicht reagiert. Nicht mal geguckt habe ich. Bens Grinsen wich langsam aus seinem Gesicht und machte ein klein wenig Verblüffung Platz. Dann wieder dieses cheeky-monkey-Grinsen. Auf-hebn! fordert er mich auf.

Ich gucke ihn an und sage zu ihm: Nur zu, gute Idee. und spüle weiter.

Ben sah ein wenig hilflos aus, wie er da auf seinem Hocker stand. Provokationsversuch voll daneben gegangen. Ich mußte mir da mein Grinsen verkneifen… ;-)



Reizend
Oktober 4, 2008, 09:23
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Reizendes Kindelein: nachdem es um halb elf gestern abend erst eingeschlafen ist und heute morgen um sechs wieder wachgeworden ist, verbringen wir einen ruhigen Morgen mit einem zufriedenen, ausgeglichenen, ausgeschlafenen Kind.



Ich bin ein Gänseblümchen
September 18, 2008, 17:11
Gespeichert unter: Chaosknilch, Trotz-dem

Ich bin ein Gänseblümchen

Ich bin ein Gänseblümchen

Ich bin ein Gänseblümchen

Ich bin ein Gänseblümchen

Ich bin ein Gänseblümchen

Ich bin ein Gänseblümchen..

es ist nur eine Phase… es ist nur eine Phase… es ist nur eine Phase… es ist nur eine Phase…

Ich bin froh, wirklich total froh, daß Ben noch nie so ein Kind war, das friedlich in einer Ecke gesessen hat, das man nicht sieht und hört und immer friedlich ist. Ich kann mir vorstellen, daß so die Verwandlung in ein trotzendes Teufelchen dann als viel verstörender empfunden wird.

Mit Ben ist der Unterschied zum Normalzustand hoffentlich nicht so groß.

Eigentlich ist er ja heut nicht so schlimm. Nur eben, daß er nach zwei Minuten Spielen oder auch zwischendurch mal immer vollkommen gestreßt losbrüllt, weil irgendwas nicht so läuft wie er es will. Jetzt gerade auch. Irgendwas von Becher, MAINS!!, am-Ärmel-ziehen und auf der Stelle trampeln, weil ich ja jetzt am Rechner sitze. Innerhalb von Millisekunden hat er sich beruhigt, weil er meinen Becher zu fassen bekommen hat, in die Küche abgerauscht ist und wahrscheinlich von der Kaffeepfütze probiert.