Hey, Mr. Ben!


Die Eumelfamilie im Elbenland
März 27, 2009, 23:58
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Wir waren in Westport stehen geblieben. Dort konnten wir einen sehr malerischen Sonnenuntergang beobachten und Seelöwen in freier Wildbahn.

Sonnenuntergang in Westport

Sonnenuntergang in Westport

Seelöwen-Kolonie in Westport

Seelöwen-Kolonie in Westport

Von da aus haben wir die Westküste dann endgültig verlassen und sind über die Berge in Richtung Nord-Osten getuckert. Der Marlbourough-Sound war unser nächstes Ziel, das hatten wir beim letzten Neuseeland-Urlaub noch nicht gesehen. Ich bin gefahren, daher ging das alles ganz gemütlich langsam. Schließlich war die Strecke kurvenreich. (mehr…)



Wir sind wieder da
März 27, 2009, 12:54
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Wir sind wieder da. Also, ja, weiß, das war sehr unhöflich, einfach so ohne Abschied abzutauchen. Aber irgendwie hat sich das nicht mehr ergeben, daß ich kurz vermelden konnte, daß wir jetzt weg sind. Und während des Urlaubes…ich hatte mir immer wieder vorgenommen, mich wenigstens ein Mal aus dem Urlaub zu melden, aber irgendwie hat sich das auch nie ergeben. Außer am letzten Tag, nur leider waren die Möglichkeiten ausgerechnet auf diesem Campingplatz reichlich beschränkt, bzw. es gab nur W-LAN und das hat des besten Ehegesponses Rechner nicht installiert.

Aber jetzt sind wir ja wieder da. Eigentlich auch schon seit Mittwoch, ich wollte es nur erst mal sacken lassen und die Photos angucken. Richtig viel erlebt haben wir eigentlich nicht so richtig, wir sind herumgefahren und haben viel gesehen. Für Ben war das alles ganz aufregend: mit dem Taxi zum Flieger, Flugzeug, mit dem Taxi zum Hotel. Unser Kleiner ist übrigens schon recht gut konditioniert: er fühlt sich ohne Kindersitz unsicher im Auto und hat das auch angemäkelt. In Neuseeland sind Kindersitze ab zwei Jahren nicht mehr gesetzlich vorgeschrieben und daher hat auch kein Taxi einen Kindersitz dabei.

Die erste Nacht im Hotel, chaotisches Frühstück, weil Ben immer wieder rauslaufen wollte und die Trams sehen wollte, die direkt am Hotelcafé vorbeigetuckert sind. Züge und kleine Jungs – das scheint eine besondere Beziehung zu sein. neuseeland09001-1

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Museumsbesuch
März 11, 2009, 16:36
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Ich habe ja noch gar nichts über unseren Museumsbesuch berichtet. Es gibt auch nichts zu erzählen. Ben war hoffnungslos überfordert, ihm hat das alles Angst gemacht, bis er die vielen Knöppe zum Drücken gefunden hat, draußen auf dem Spielplatz die Wippe und drinnen den gläsernen Aufzug. Dann war die Welt wieder in Ordnung, zumindest so lange, bis das Museum zugemacht hat. Wir haben sehr viele nette Museumangestellte kennengelernt, in diesem Aufzug, das nur nebenbei gesagt ;-)

Ansonsten war ich froh, daß wir die Star-Wars-Ausstellung nicht besucht haben, sondern nur das restliche Museum, denn angucken konnte ich mir nichts. Überhaupt gar nichts. Dabei war es doch so nett: eine Dampflok, ein Schwerelosigkeit-Simulator, Autos, Porzellan, Stickereien, Einkaufen im 19. Jahrhundert, Wie unsere Großmütter den Haushalt geschmissen haben, die großartigsten Werbespots, die Brüsseler Uhr, Blinde, Umwelt, Musikinstrumente. Von allem etwas. Es würde mich jetzt nur ein wenig überfordern, würde man mich fragen, was genau denn das für ein Museum ist? Und wofür? Die liebevolle Präsentation, die ich so toll in Deutschland kaum jemals in einer ordinären Ausstellung gesehen habe, konnte nicht darüber hinwegtäuschen, was für ein hoffnngslos chaotisches Sammelsurium alles war. Beim Sightseeing kann man das ruhig weglassen, denke ich.



Featherdale Wildlife Park
März 9, 2009, 11:42
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Gestern bin ich aufgewacht und alles war grau. Das Wetter war grau. Meine Stimmung war grau. Der Sohn tobte und nervte, weil ihm langweilig war. Der Liebste verstand meine schlechte Laune nicht. Öde ist es hier, jetzt wo Tati weg ist, man gewöhnt sich so schnell an die Tante aus England :-)

Der Liebste hatte daraufhin die Idee, einfach rauszufahren. Statt uns hier gegenseitig anzunerven, wollten wir uns ein wenig lüften. Meine Museums-Idee fand er nicht sehr überzeugend. Meine Zoo-Idee allerdings schon. Zuerst jedoch mußte ich los, den Schuh-Fehlkauf vom Donnerstag loswerden.

Als ich zurück war, ging es dann los in den Featherdale Wildlife Park. Den Besuch kann ich jedem, der hier nach Sydney kommt, wärmstens ans Herz legen. Es sind jede Menge asutralischer Tiere zu sehen, speziell Vögel. Es ist klein und übersichtlich. Wenn man Kinder hat, sollte man eine ganze Menge Zeit einplanen, denn Känguruhs hüpfen frei herum und sind streichel- und fütterbar. Ben hat sich gut 1,5 Stunden damit aufgehalten, die Känguruhs zu füttern und war kaum noch davon loszukriegen, um den Rest des Parks anzugucken.

Wir hätten ihn ja auch bei den Hüpftieren gelassen – sehr zum Entzücken der Japanerinnen, die ihn ausgesprochen süß fanden. Er hat den Damen demonstriert, wie man Känguruhs füttert, ist den Tieren hinterhergelaufen und hat zwischendurch unter lauten HÜPF-HÜPF-Rufen selber ein wenig Känguruh gespielt. Sehr süß auch, daß er sich irgendwann die Freßnäpfe geschnappt hat und hinter den Tieren hergelaufen ist, weil er die zum Fressen zwingen wollte. Als er dann angefangen hat, die Hüpfer mit Sand zu bewerfen, war dann endgültig Schluß. Es ging weiter, in die Abteilung ohne freilaufende Schoßtiere. Ich selber hatte übrigens ein Frogmouth in der Hand. Emus liefen frei herum, die Koalas waren komplett uninteressant. Die pennen schließlich nur.

Weiterhin hat er sich damit bespaßt, sich die Arme vollzustempeln, bzw. vollstempeln zu lassen. Es gab in jeder Abteilung Stempel, mit denen man in den Eintrittskarten herumstempeln konnte, um zu beweisen, daß man da gewesen ist oder so. Warum auch immer Stempel und Stempelkissen da waren, Ben fand, daß das auf die Arme gehörte. Ich habe jedenfalls jetzt schon Horrorvisionen von meinem Sohnemann in 16 Jahren – der dann tätowiert ist bis unter die Augenbrauen. Mein schönes Kind *heul*

Insgesamt hätte ich mir nur ein wenig mehr Zeit gewünscht, es war ein wenig knapp, denn für die Krokodile hatten wir keine Zeit mehr. Eine Lunchbox hätte ich mir auch gewünscht, denn das Futter da war gruselig. Aber wie immer bin ich für so etwas zu ungeplant, zudem war ich ja auch vorher unterwegs.

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Essen gehen mit Ben
September 24, 2008, 22:45
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Wir waren essen. Ich hatte den kleinen Ben dabei, Jens den großen Ben, einen deutschen Kollegen, der nächste Woche wieder abreist. Bei der Gelegenheit haben wir einen wirklich exzellenten Chinesen gefunden, ganz in unserer Nähe. Eigentlich ist das auch nicht so schwierig, denn das nebenan liegende Hurstville könnte auch irgendwo in China liegen. Ein inoffizielles Chinatown sozusagen. Es gibt da teilweise recht furchterregendes ekelhaftes gewöhnungsbedürftiges Zeug wie z.B. in Scheiben geschnittenen Jellyfish – Qualle auf deutsch. Schweineohrensalat. Und damit meine ich nicht die Blätterteigdinger. Bei Hühnerfüßen auf Nudeln bin ich mir nicht sicher, daß es das da gibt, ich denke mal. Seegurke wäre da auch noch im Angebot. Oder sollen es dann doch lieber die frittierten Fischinnereien sein? Und niemals sollte man sich auf Gehacktes einlassen! Niemals. Nicht beim Chinesen. Was Jens damals hatte war garantiert nicht das, was ehemals Muskeln waren, sondern vielmehr das, was mehr so innen lag. Innereiengehacktes. *schüttel* Hunde gibt es allerdings nicht, die sind verboten. Auf dem Teller meine ich. Ich bin auf der sicheren Seite geblieben: Fischgemisch hatte ich. Erkennbar das Äußere. Octopus, Scallops und Grünzeug im Nest. Lecker war das. Ben hat lieber den Reis goutiert, die Vorspeise angeknabbert und das Nest auseinandergepflückt -das bestand nämlich aus frittierten Nudeln, die keiner mehr wollte.

Ich hatte zur (kleinen) Ben-Bespaßung eine Menge Autos und Bücher dabei. Und ja, es wurde ganz nett. Der große Ben fand das alles ganz entzückend und wäre selber wieder gerne in dem Alter, wo man rumsauen darf und der kleine Ben hat ganz verdutzt gefragt „Hin?„, als der große Ben aufs stille Örtchen verschwunden ist. Die mochten sich.

Ärgerlich fand ich, daß Ben komplett sauber aus der Reis-Geschichte herausgekommen ist, aber es geschafft hat, meinen Eßplatz komplett zu verwüsten, meine Kaffee-Milch zu trinken und meine frisch gewaschene und gebügelte Hose einzusauen. Mit Reis. :evil:

Und das Beste: Der kleine Ben ist im Auto eingepennt, als wir den großen nach Hause gebracht haben. Keine ewig lange Einschlafzeremonie heute abend :-)



Ausflug
September 21, 2008, 22:24
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Heute hatten wir richtig schönes Wetter. Ein bißchen kühler als gestern, aber sonnig und angenehm meeresluftig. Wir waren nämlich, klar bei dem Wetter, raus. Am Meer. In Richtung Wollongong durch den National Park und über die große Brücke, die berühmt ist. Das heißt, wir sind den Grand Pacific Drive langgefahren, der, wie der Name schon sagt, am Pazifik liegt und eine tolle Aussicht hat auf einige Milliarden Tonnen Wasser. Wer mal hier in der Gegend ist, sollte da unbedingt mal lang. Besonders wenn man gerne Motorrad fährt, ist man da richtig. Kurven und so eben.

Nun ja, wir sind da mal wieder lang und haben zwischendurch Halt gemacht. Nämlich da, wo bei richtigem Wetter die Hangglider und Drachenflieger starten. Die sieht man dann zuhauf in der Luft. Heute leider nicht. Jens wollte da auf dem Parkplatz einen Kaffee trinken und die Aussicht genießen. Ich wollte aber auch den Kaffee genießen, daher sind wir weiter in ein Café-Kneipen-Spielhöllenrestaurant mit toller Aussicht.

Leute, da habe ich wieder gedacht, daß es Sachen gibt, auf die ich gut verzichten kann. Ich will ja jetzt nicht lästern oder so. Ich kann mich ja selber nicht immer anziehen und manchmal sehe ich unmöglich aus. Aber wenigstens weiß ich das. Und wenigstens weiß ich, daß ich keine Miniröckchen tragen sollte. Keine geplätteten Haare. Keine Ausschnitte, die einen nicht tief einatmen lassen. Und ich fühle mich nicht wohl, wenn ich mies angezogen bin. Ich weiß das wenigstens. Aber so geht es nicht allen.

Dieser drallen Blondine im gelben Kleidchen ging es definitiv nicht so. Drall war die. Mit Oberweite und gelbem Kleidchen mit zu tiefem Ausschnitt. Und lila Un.ter.hö.schen. Das konnte man sehen, weil die sich breitbeinig auf der Bank gefläzt hat. Ein Anblick, den man einfach nicht braucht.

Was ich auch immer sehr lecker finde, sind Pospalten. Nichts gegen schöne Popos. Aber Hüfthosen, die nur oben die Pospalte offenlegen und die Unterwäsche sehen lassen, sind nicht sonderlich attraktiv. Ich will anderer Leute Un.ter.wä.sche nicht sehen müssen, ganz zu schweigen von deren Pospalte. In solchen Hosen könnte Brad Pitt drin stecken und ich hätte immer noch die Assoziation Bauarbeiter. Nicht der Cola-Mann aus der Werbung, sondern das Gegenteilklischee. Mit herunterhängender Jeans, die durch den Bauch vorne überall runterrutscht. Dann kann man auch die Pospalte sehen. Am besten noch umgeben von kurzen drahtigen dunklen Löckchen und mit einem undefinierbaren Fussel ganz oben, wo Spalte in Rücken übergeht. Brrr…

Angenehm auch, wenn Frauensvolk Hüfthosen trägt und zwar ohne Rücksicht auf körperliche Gegebenheiten. Ich habe nichts gegen Dicke, ich gehöre selber dazu. Aber Hüfthosen! Mit hautengem bauchfreien Top, wenn das Fett über dem Hosenbund rechts und links seinen Weg ins Freie bahnt. Das gibt Quetschfalten, die komplettieren das Desaster. Das Top schnürt dann am besten die Massen oben noch ein, dann quellen rechts und links unter den Armen die Röllekes. Bei dem Anblick fühl ich mich gleich wie Preßwurst, ganz egal, wie luftig ich gekleidet bin. Wenn dann auch noch das entsprechende Make-Up hinzu kommt mitsamt Paris-Hilton-Megasonnenbrille und geplätteten Haaren, dann…Sheila (= slang für Tussihochdrei) ist das einzige, was mir dazu einfällt. Von denen laufen hier viele herum. Entweder mit Flip-Flops oder hohen Haxen. Alternativ zum quellfreudigen Modell gibt es dann auch das Modell Spargel.

Aber Hosen werden hier nicht immer gerne getragen, besonders bei dem Wetter. Dann kommen die Miniminiminijeansröckchen zum Vorschein. Auch ohne Rücksicht auf körperliche Gegebenheiten oder dei Augen anderer. Mit Dreiviertelleggins, manchmal. Das gehört schlichtweg verboten. Gleiches gilt für Babydollkleidchen. Sieht gut aus, wenn man einsfuffzich klein ist, keine Figur hat und ganz zierlich ist. Nicht gut sieht es aus…aber lassen wir das. Ich gehe jetzt mal nach Ben gucken.

Es war trotzdem ein schöner Tag. Ben hat seine Pommes gemümmelt, einen Riesenschluck Cappuccino getrunken – und direkt wieder ausgespuckt. Die Barfrau hat das irrtümlich statt Babycino gemacht. Der Gesichtsausdruck war für die Götter. :lol:

Sonst war nichts. Wir haben Kaffee getrunken und sind wieder zurückgefahren.



Photos
August 6, 2008, 19:59
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Urlaubsfotos, wens interessiert:

Klick aufs Bild :-)



Urlaubsschnipsel
August 5, 2008, 12:08
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Im Urlaub haben wir gar nicht wirklich viel gemacht, wir haben hauptsächlich bei meiner Schwägerin – Tati hat Ben sie getauft – abgehangen und ganz viel gequatscht. Nicht die ganze Zeit selbstverständlich, aber einen großen Teil davon. Einen kleinen Teil des Urlaubs haben wir mit Sightseeing verbracht. Einmal ohne Ben: da sind wir ganz alleine nach Camden Town gefahren und sind durch die Märkte geschlendert. Die ganzen Techno-Läden von damals sind weg. Nur zwei oder drei von denen sind übrig. Viele der Grufti-Läden haben auch nicht überlebt. Statt dessen: Ethno und Öko im Überfluß. Geglitzert und Gefunkelt hat es an fast jedem Stand, es gab Palestinensertücher en masse und bunte Schals und bunte Stöffchen. Gekauft haben wir nichts, nur geguckt und uns unendlich alt gefühlt.

Mit Ben sind wir am folgenden Tag nach Wembley ins indische Viertel, wo wir erst lecker gegessen haben und danach ein bißchenshoppen gegangen sind – wir erinnern uns: Ethno ist schließlich in. Indische Glitzerblüschen sind also total en vogue und die bekommt man natürlich am besten in indischen Läden. Wo wir schon mal da waren, haben wir uns auch gleich einen naheliegenden Hindu-Tempel mit einem unasusprechlichen Namen angeschaut. Ich glaube, es war der Größte außerhalb Indiens. Wir durften sogar rein und uns ein wenig umschauen. Ein bißchen habe ich mich dabei gefühlt wie in einem großen rüschigen Zuckergußkuchen. Ben hat derweil im Auto geschlafen. Der fand die ganze Aktion recht unspannend.

Zwischenmeldung: 11.01 Uhr und der Knilch schläft immer noch.

Am Dienstag sind wir allemann richtig nach London reingefahren und haben uns Kultur angeschaut. Ein bißchen zumindest, so lange bis Ben einen Koller bekommen hat und nur noch rauswollte. Nun ja, wenigstens die Lady mit dem Brat.ar.sch (Zitat meine U.) konnten wir uns kurz anschauen. Irgendwie verliert so eine antike kauernde Venus ganz erheblich von ihrem Zauber, wenn jemand neben einem steht und kommentiert: „Himmel, hat die einen Brat.ar.sch!“ Immerhin hatte der Tag für Ben doch noch ein Highlight: wir sind nämlich danach noch ein bißchen mit dem Doppeldecker durch die Gegend gefahren. Ganz oben und ganz vorne. Ben war sehr entzückt.

Das war es im Großen und Ganzen auch schon. Mittwoch haben wir unsere Sachen geschnappt und sind wieder zum Flughafen, wo wir feststellen mußten, daß uns da eine klitzekleine Panne bezüglich der Termine unterlaufen ist. Wir hätten nämlich laut Ticket schon Dienstag einchecken müssen. So eine klitzekleine Panne kann wirklich verdammt teuer werden… :-(



urlaubsfreuden
Juli 25, 2008, 08:59
Gespeichert unter: Ausflüge & so, Ben hat Spaß, Chaosknilch, Forscher und Entdecker, Sightseeing

Ein kurzes Posting aus dem exotischen England – das goenne ich mir mal. Ein wenig ungewohnt ist diese Buchstabenaufteilung auf den englischen Tastaturen, daher moege man mir den ein oder anderen fehler nicht uebel nehmen. die gross- und kleinschreibregeln muss ich da wohl auch uebernehmen sternchentaste_huestel_sternchentaste.

uebers wochenende waren wir in suedlichen gefilden in deutschland, da hatten wir nur ein total ausgefuelltes wochenende, weswegen ich fuer ein eventuelles treffen sowieso keine zeit gehabt haette.

Wir waren erst auf dem hocketse (sommerfest, weiss der kuckuck, wie man das schreibt) in Jens’ firma, danach in irgendeinem kuhdorf auf jens forumstreffen, wo ben wirklich entzueckt war ueber so viel vierbeinereien. nein, jens’ forum hat nix mit vierbeinern zu tun, das nur am rande. samstag haben ben und ich uns ein paar stuendchen abgesetzt, wir waren in karlsruhe, wo ich durch das geliehene navi fast in den wahnsinn getrieben wurde und ich mir das schloss angeguckt habe. so ein bisschen jedenfalls.

danach ging es nach bretten in den tierpark, der ‘errlisch war. ben war komplett aus dem haeuschen – so viele tiere gab es zu bewundern. in erster linie ziegen. die haben versucht, freundschaft mit ben zu schliessen. ich finde aber, dass das banane-aus-der-hand-wegfressen im pulk nicht die beste methode war, sich bei ben beliebt zu machen. irgendwie waren ihm die viecher suspekt. frech war die ziegen-mafia auch, die haben ihm zu guter letzt das gesamte futter geklaut – so konnte er die rehe nicht mehr fuettern, die ihm sympathischer waren.

ben war jedenfalls voellig aus dem haeuschen, ist hinter saemtlichen tieren hergerannt, ob suspekt oder nicht. irgendwann hat er dann angefangen, sich bei den ziegen an den schwanz zu haengen. eine der mafiosi hat naemlich angefangen zu kacken, was ben toll fand und sich genauer begucken wollte. ben an ziegenschwanz, ziege beschleunigt, kackt noch mehr. ben laesst nicht los, ziege beschleunigt mehr, ben faellt hin, laesst immer noch nicht los, ziege schlaegt haken, ben liegt im…aeh…dreck und heult, ziege meckert empoert und ich musste einfach nur lachen. lerneffekt war gleich null, ben hat es bei den naechsten 20 ziegen versucht.

danach die tage waren der familie gewidmet, und gestern sind wir nach engeland geflogen, wo es momentan schoen ist. wettertechnisch meine ich, schoen ist es sowieso. jens schwester, meine u., wohnt hier.



Im Norden I
Juni 25, 2008, 20:54
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Ben und ich, wir haben eine schöne Reise gemacht: wir haben nämlich diese Familie getroffen und diese und diese, wo ich dankbar dafür bin, weil sie sich trotz Krankheit in die Stadt geschleppt hat. Hamburg ohne den kleinen Kaiser wäre auch undenkbar gewesen. Und sie hat angerufen, um uns einen schönen Tag zu wünschen – das hat mich doch sehr gefreut. Übrigens ist die Stimme ganz genau so, wie ich sie mir vorgestellt habe :-) . Leider hat es mit dieser Familie nicht geklappt.

Aber wir haben ja gar nicht in Hamburg angefangen, sondern in Gelsenkirchen bei meiner Oma. Da sind wir am Donenrstag hingefahren. Da gibt es auch nicht so viel zu berichten, es war wie immer, nur leider regnerisch. Wenn man einen kleinen Entdecker hat, eine Oma mit vielen kleinen Kinkerlitzchen und Regenwetter, dann wird es leicht anstrengend.

Der Opa väterlicherseits hat uns von da abgeholt – vielen Dank noch mal! – und eigentlich sollte meine U., meine Schwägerin, direkt mit abgeholt werden, was wegen extremer Verspätung des Fluges leider nicht geklappt hat. Die kam dann erst am nächsten Morgen komplett erledigt an. Wir hatten ganz viel zu bequatschen, haben unseren Urlaub geplant, die Küche meiner Schwiegereltern in Beschlag genommen und ganz viel exotisches Zeug gekocht.

Samstag ging es weiter nach Lüneburg – eine wunderschöne kleine Stadt mit einem wunderschönen kleinen Kloster und wunderbarem Wetter.

Wir haben noch mehr gequatscht, dann haben sich unsere Wege getrennt. Meine U. und mein Schwiegerpapa haben noch mehr Besuch gemacht, Ben und ich sind am Sonntag morgen ganz früh nach Hamburg weitergefahren. Vorgesehen war ja, daß wir uns in einem netten Café zum Brunch treffen, was leider nicht so ganz geklappt hat: die Stadt war komplett zu wegen der Harley-Days. Absperrungen en masse, es war kein Durchkommen. Also haben wir uns später im Niendorfer Gehege getroffen, wo die Kinder durch den Wald toben konnten.

Ich würde sagen, das hat ganz gut geklappt. Ben hat Christoph zur Begrüßung erst mal den Ball geklaut und ist hämisch lachend davon geflitzt. Christoph hinterher. Nett war das nicht. Im Laufe des Tages, bzw. der nächsten Tage haben sich die beiden immer wieder in die Wolle gekriegt und immer wieder vertragen. Selbst Kolja hat ein wenig Abstand von Ben gehalten, der sich richtig rabaukig gezeigt hat.

Im Wildgehege wollte Ben das I-A (=Rehkitz) immer wieder streicheln, was er nicht durfte. X-Mal ist er ausgebüxt deswegen. Die größeren I-As wollte er füttern, Kolja hat er mit einem Stock über den Kopf geschlagen, ist Treppe rauf und wieder runter, hat später Eis gegessen, sich im Brunnen richtig naß gemacht – kurz gesagt: es war ein erfolgreicher Tag.

…und ein langer. Er hat nämlich zwischendurch ein bißchen geschwächelt und ein bißchen geschlafen. Fünf Minuten Nickerchen haben dazu geführt, daß er trotz des vielen Tobens bis halb elf abends putzigmunter gewesen ist. Wir haben ja schließlich mit dem Gehege nicht aufgehört, denn es sollte ja noch Abendessen geben. Ben durfte also abends noch mal in der Hamburger Fußgängerzone zu Fuß gehen. Es hat nur leider nicht gereicht. Nun ja, es war ein wunderschöner Tag mit wunderbaren Leuten und überhaupt ganz toll.