Hey, Mr. Ben!


Ben schreibt
Oktober 24, 2009, 10:34
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Der Ben hat geschreibt. Da steht der Papa und die Mama und der Ben und die Oma und der Opa und Ben und der Papa und die Mama und die Oma und der Opa und Ben. Hat der Ben das toll gemacht? Ich habe die Oma und den Opa sehr lieb, und die Oma und den Opa und die Oma und den Opa auch. Und die Mama und den Papa auch. Und die Oma und den Opa auch. Und wenn die Oma und die Tati kommt, dann schmeißen wir die Oma und die Tati in den Pool. Der Ben findet das lustig, du auch? Und der Ben hat die Oma und den Opa…(von Anfang)“

Zucker. Da schmelze ich immer dahin, aber so was von, wenn der Knilch so was von sich gibt.



Wassis.dasss.denn?
Oktober 7, 2009, 17:06
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Warum?“ wird hier nicht gefragt. ich weiß nicht, wieso nicht, scheinbar sind die „Warum?„-Fragen eher was für andere Kinder. Statt dessen wird „Wassis.dasss.denn?“ bei jeder sich bietenden Möglichkeit gefragt. Ben sieht ein Auto und fragt: „Wassis.dasss.denn?„, Ben sieht eine Zitrone und fragt: „Wassis.dasss.denn?„, er sieht einen Laster/eine Kamera/ein(e) *…beliebig…*, wird gefagt: „Wassis.dasss.denn?“ Vollkommen egal ist dabei, ob er das betreffende Ding erkennt oder nicht.

Und ergibt sich nicht die Gelegenheit für „Wassis.dasss.denn?“ wird „Wie geht das denn?“ oder „Wassis.da.drin?“ gefragt.



Loch im Bauch, der Anfang
August 17, 2009, 20:09
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Ben fängt an, einem Löcher in den Bauch zu fragen. Heute auf dem Weg zum Vater, den wir, wie immer, von der Arbeit abholen mußten, fing das an: „Ben hat einen Betonmischer gesehen? Hast du den auch gesehen? Was war das denn? Das war ein Betonmischer, die Mama hat den nicht gesehen. Hast du den Tankwagen gesehen? Was ist da drin? Aber die Mama hat den Betonmischer nicht gesehen.“ tbc…



Denglisch
August 17, 2009, 20:02
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Sieht so aus, als würde hier das Denglisch einziehen. Bens Kommentar angesichts eines Autos auf der vielgeliebten Mattscheibe: „Guck mal, da is ein Car!

Man darf also gespannt sein, wie sich das weiter entwickelt.



Was ist da drin?
August 6, 2009, 12:53
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Vor ein paar Tagen, wir sind auf dem Weg nach Hause und halten an der Ampel neben einem Laster. Einem weißen, unmarkierten, was aber eigentlich nicht weiter wichtig ist. Ben fragt plötzlich: „Da steht ein Laster. Was ist denn da drin?

Ich…??? „Da? Das weiß ich nicht, aber vielleicht sind daaaa….hm…Kekse drin?

Naaain, da sind keine Kekse drin!

Naja, vielleicht sind da auch Spielzeugautos drin. Ganz, ganz viele?“

Naaain, keine Autos!!

Ja, oder vielleicht ist da Eis drin?

Naaain! Da ist kein Eis drin!

Oder aber, da könnten vielleicht acuh Schaufeln drin sein?

Ja! Da sind ganz vieeeeeele Ssssauffeln drin!

Gut, daß wir das geklärt haben.



Ben spricht
Juni 12, 2009, 09:07
Gespeichert unter: Kommunikatives

Ben spricht und das ja nun länger. Und da fallen einem hier und da ein paar Eigenheiten auf, die der kleine Mann entwickelt hat. Er sagt ziemlich oft „bittedanke“. Zum Beispiel. Oft wird auch die Wendung „Hastes gese-hn? /Hastes ge-höat?“ verwendet, was ich umwerfend finde. Mit der Grammatik hapert es noch, so wird aus einem gegeben oft mal ein gegebt. Aber das gibt sich bald, denke ich. Was ich witzig finde ist, daß er dazu tendiert, an Wörter, die mit -e enden  ein -l anzuhängen. So wird aus einer Decke ein Deckel, aus einer Socke ein Sockel, aus einer Tonne ein Tonnel und so weiter.



Noch mehr Windelcontent
Februar 14, 2009, 23:47
Gespeichert unter: Chaosknilch, Eumeleien, Kindermund, Kommunikatives

Heute spätnachmittags gucke ich Ben schnüffelnd an: „Ben, ich glaube, du hast einen Stinker in der Windel. Komm mal bitte mit ins Badezimmer.

Ben guckt mich an. Denkt kurz nach und sagt dann schließlich entschieden: „Ich glaube aber nicht.“ Dreht sich um und spielt weiter.

Im weiteren Verlauf Geschrei und Gewüte, bis die neue Windel um war.

Ben redet inzwischen schon ab und zu von „ich„. Er schmeißt das aber noch häufig durcheinander, das Ich und Du und Du und Ich und überhaupt.



Ben-e-dict
Februar 12, 2009, 22:19
Gespeichert unter: Eumeleien, Kindermund, Kommunikatives

Ben-e-dict, so heißt unser Knabe mit fast vollem Namen. Nur: er weiß das nicht so genau. Ben-e-dict irritiert ihn, denn wir rufen ihn ja immer nur Ben. Ben-e-dict verbindet er nicht so sehr mit sich selber. Gestern abend aber kam er irgendwie auf Ben-e-dict. Er singsangte das die ganze Zeit beim Spielen vor sich hin. Übrigens ist das eine Angewohnheit, die er sich gerade zugelegt hat, die mich irritiert: er plappert in Phantasiesprache vor sich hin. Dabei kann er noch kaum mal richtig sprechen. Tztz….

Er schob also gestern abend seine Züge die Geleisen entlang, singsangte Ben-e-dict, Bennnn-ääää-dict, Bööönnnn-ööö-döct und so weiter vor sich hin. Ich mache ihn darauf aufmerksam, daß das sein Name sei. “ Ja, Ben, so heißt du: Benedict.“ Ben guckt mich überrascht an, unsicher, zeigt auf sich und schüttelt den Kopf. „Da, Ben!“ Ich wieder: „Ja, Ben-e-dict.“ Er zeigt wieder auf sich: „Da, Ben!

So ging das ein paar Mal hin und her, bis es ihm zu blöd wurde. Er schüttelte sehr energisch den Kopf, tippt sich mit dem Zeigefinger auf die Brust und erwiderte dann in einem Tonfall, der keinen Widerspruch duldete: „Nein, ich glaube nicht. Da, BEN!



Groooooße Pinne
Februar 12, 2009, 20:18
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Gestern im Keller – schon wieder eine der Riesenspinnen. Diesmal, da sie uns ja nicht gestört hat – haben wir sie in Ruhe gelassen. Die frißt Käfer und das ganze andere Mistviechzeug. Ben hat diese Spinne mit ziemlicher Faszination angestarrt, sich aber auch nicht weiter dran getraut.

Jedenfalls hatte das Vieh Nachwirkungen, denn heute beim nachmittäglichen Mittagessen (wir waren spät dran), ruft er wie aus heiterem Himmel: „Grooooosse Pinne kann man nit esse. Groooosse Pinne meckt nich. Mama, Ben groooossse Pinne Ruhe lasse.“

Wie er jetzt aber drauf kommt, Spinnen essen zu können?

Faszinierend finde ich meinerseits, wie sehr man es in ihm arbeiten sieht, wenn er versucht, Sätze zusammenzustellen.



Wußte ich damals schon!!
Januar 9, 2009, 17:34
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Ich habe gerade einw enig in meinen Uralt-Postings geblättert, für heute habe ich mein leider wenig hübsches Köpfchen genug angestrengt, denke ich.

Ich wußte schon gar nicht mehr, wie anstrengend die Zeit eigentlich war. Jetzt lese ich darüber, aber es kommt mir vor wie von jemand anderem geschrieben. So schlimm kann es doch gar nicht gewesen sein? Aber ich bin auf einen Artikel gestoßen, in dem ich geradezu prophetische Fähigkeiten besessen haben muß:

„…blablabla…Irgendwie habe ich das Gefühl, daß er später nicht der „Große Schweiger“ wird.“

Da war er noch keine zwölf Wochen alt, der Knilch. Das habe ich damals schon gesagt, daß Ben eine alte Labertasche wird, jawohl!