Hey, Mr. Ben!


Heute dann

Heute war es relativ ereignislos. Wir haben nichts Besonderes gemacht, nur kurz auf dem Spielplatz waren wir. Ein schönes Telefonat mit Tati bei dem die Kamera auf Praxistauglichkeit getestet wurde, ein kurzes Telefonat mit Jens, meine Tante ist aus Frooonkraaisch zurück und sonst war nix.

Zunächst einmal mußte Mr. Ben sich stärken mit einer extrastarken Morgenmilch zum Wachwerden aus der Mr-Ben-Spezialtasse mit Hundemotiv:

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Danach hat Ben mit seinen Autochen gespielt:

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Wir sind raus auf den Spielplatz, wo Ben ein wenig im Sandkasten herumgetüddelt ist und mir befohlen hat, mich auf die Kante zu setzen, um mir zu zeigen, wie man mit der Schippe arbeitet: Hastes geseeehn? So macht der Ben das. Mama macht das auch. AHA. Schaukel, Wippe, Rutsche, das ganze Programm eben, sobald er mit dem Sandkasten durch war. Ich habe mich aber schon gefragt, wo bei dem halbwegs tollen Wetter die anderen Kinder waren. Geht man hierzulande nicht raus, sobald ein Wölkchen am Himmel steht?

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Die Jacke ist übrigens Größe 68. Paßt doch wie angegossen…oder so…

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Muttern hat zum Unwillen des Kindes zwischendurch ein wenig photographiert und sich den Kopf über das „D“ zerbrochen. Mir ist beim besten Willen heute nichts eingefallen, dafür habe ich halt Honigbienchen bei der Arbeit im Klee geknipst. Ich habe Ben eine Biene gezeigt, so von Wegen Wunder der Natur und Interesse und so. Das Rabaukenkind ist draufgetrampelt. Mehrmals. Und fand das ganz fürchterlich lustig.

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Danach hat er noch ganz fleißig Tannenzapfen in den Garagenlüftungsschacht geschaufelt…

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…und Muttern hat noch ein Blümelein fotafiert:

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Danach sind wir wieder reingegangen, wollten nur einen kurzen fliegenden Wechsel machen: ich bleibe drinnen und kuriere die letzten Reste des Jetlags aus, der mich diesmal zwar zum Glück nicht sehr plagt, aber ein paar Nachwirkungen spüre ich doch noch. Meine Mutter geht mit Ben wieder raus. Doch die Rechnung haben wir ja ohne Ben gemacht, der wollte irgendwie und dann doch nicht und war insgesamt so lahm, daß meine Mutter drinnen geblieben ist. Ich habe telefoniert statt Jetlag kuriert. Ben hat geschlafen. Ben ist wach geworden, wir sind zur Werkstatt, bladibladibla…

Ben hat sich, wieder zu Hause, ein Eis gemopst. Vielen Dank an dieser Stelle an meinen Vater, der Ben gezeigt hat, wo das Eis am Stiel ist, denn seitdem läßt der Knilch keine Ruhe und grabscht sich sein Eis notfalls halt selber. Auf kriegt er es auch, wenn es nötig ist mit den Zähnen :evil:

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Und zum Abschluß des Tages gab es eine Runde Kuchen backen mit Cynthia – meine Mutter hat das Buch auch. Monsterbrownies – für meine Tante, die morgen…nein, heute 60 wird. Und wenn ich das Rezept genau gelesen hätte, bevor ich froh und munter angefangen habe, hätte ich gewußt, warum die Dinger Monsterbrownies heißen. Die sind monströs. Das kann ja kein Mensch essen, der nicht von Natur aus einen Stoffwechsel hat, der schneller arbeitet als man nachschieben kann, denn schon beim Rezeptlesen spüre ich spürt Ottonormalbäckerin die Hüftringe wachsen. Ich habe, wie eigentlich meistens bei Cynthia, kurzerhand die Zucker-, Fett- und Schokomenge drastisch reduziert. Das wird schon hinkommen, das war mir echt zu heftig. Ben hat in der Küche geholfen. Oder so.

Eine Runde Autos gab es noch, wobei ich mir leicht vera***t vorkam, als Ben gefragt hat, wo denn sein rotes Auto sei. Nach.dem ich die roten Autos aufgereiht habe. Um dann mit den anderen Wagen zu spielen. Witzbold, der.

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Die Fragen weiten sich aus, neben dem „WO“ hat er inzwischen das „WAS“ entdeckt. Samstag bei meiner Oma hat er einenSchrank aufgerissen und ganz entzückt gefragt: WAS ist das denn? Und meine Oma mußte alles aufzählen: Mehl, Essig, Töpfe, Zucker… Heute auch wieder: die Besteckschublade aufgerissen und gefragt: Was ist das denn? Aufgezählt hat aber keiner, mein Vater hat den Knilch einfach aus dem Weg gesetzt und die Küchenmaschine war ohnehin interessanter.

So, das wars dann heute, viel Gerede über Alltag. Klar, der Mann ist schon über alles im Bilde, aber hat eben noch keine Bildchen gesehen. Ich freu mich übrigens so: das Tati kommt noch mal nach Down Under und bringt gleich noch eine Freundin als Gesellschaft mit :-) Finde ich gut, ich freu mich schon drauf!

Und wo wir schon mal dabei sind: ich kann nicht schlafen. Den ganzen Tag über bin ich hundemüde durch die Gegend geschlichen und nu? Pah! Und wenn ich jetzt noch erwähne, daß ich permanent schrecklich hungrig bin und heute den totalen Käseflash bekommen habe, springt der Gatte im Viereck, garantiert…ah watt, Achteck ;-) Aber nu, wenn man hier doch endlich mal echten Käse bekommt! Und wenigstens habe ich den O-Saft in Ruhe gelassen.



Puzzeliges
Mai 6, 2009, 22:24
Gespeichert unter: Alltägliches, Ben kann

Da habe ich noch vor ein paar Tagen gedacht, daß er es noch nicht kapiert hat. Aber hat er. Ihm fehlt nur die Lust, es alleine zu machen und wenn ich daneben sitze, erwartet er zu viel Hilfe von mir, so daß er sich weniger Mühe gibt, zu knobeln. Aber heute war ich beschäftigt, ihm war nicht mehr nach toben und….traraaaa…das erste 12-teilige Puzzle fast ganz alleine gelöst (ich mußte nur ganz wenig Hilfestellung leisten)



Dickschädel
März 12, 2009, 22:56
Gespeichert unter: Ben kann, Eumeleien

Bei dem Buchstabensalat ist mir noch eine kleine Episode von letzter Woche in den Sinn gekommen. Da ging es um das kleine „b“. In welchem Zusammenhang weiß ich jetzt nicht mehr. Ben zeigte drauf und behauptete, daß sei ein großes „Peee“. Wir erwarten ja nicht wirklich, daß das schon fehlerfrei geht, also echt nicht. Aber der Knilch erwartet es scheinbar von sich. Der BesteEhemannvonWelt hat ihn sogleich korrigiert: „Nein, Ben, das ist ein kleines B.“

Er hat erwartet, daß Ben zustimmend nickt und das korrigierte Wissen zeigt. Wie immer halt.

Ben jedoch guckt BestenEhemannvonWelt an und behauptet lässig: „Nein, das groooossse PEEE!“

„Nein, Ben, kleines b.“ kam die Antwort.

„NAAIN!!! GROSSSE PEEEEEEE!“

Wie lange das ging, will ich hier jetzt gar nicht wiedergeben, aber Ben ist wirklich sehr sehr widerborstig, wenn er von einer Sache überzeugt ist. Die beiden haben einige Minuten herumdiskutiert, sich in einer etwas ermüdenden Weise wiederholt und sich schließlich auf ein „Groooße Beeeh“ geeinigt, womit beide leben konnten. Zwei Sekunden später dann dasselbe Spielchen mit dem nächsten Buchstaben…*seufz*



Schwimmtherapie
März 7, 2009, 21:06
Gespeichert unter: Alltägliches, Ben hat Spaß, Ben kann, Eumeleien

Ben, der letztes Jahr noch eine Riesenwasserratte gewesen ist, hat seit ungefähr Juni eine Heidenangst vor Wasser. Erst ist mir das nicht aufgefallen, nur als er hier nicht mal an den Strand wollte, weil da weiter vorne das Wasser ist, ist mir ein Licht aufgegangen. Selbst im Plantschbecken heißt die Devise: bloß nicht reingehen, nicht mal mit den Füßen. Ganz schlimm war es, wenn einer von uns Großen im Wasser war oder auch nur die Füße ins Wasser gehalten hat. Dann wurde ganz ängstlich gebrüllt und geschrieen.

Ein klein wenig besser ist es geworden, als er bei heißem Wetter ein paar Mal geplantscht hat. Denn im tiefsten Inneren ist er ja immer noch eine kleine Wasserrratte, nur hat die Angst, das ist alles. Es wurde geplanscht und gespritzt und geschüttet und ein ganz klein wenig vorwitzig ist er mit den Füßen ins Wasser, mein kleiner Held.

Noch besser wurde es am Strand, wo das Wasser ganz flach war. Er ist nicht nur eine Wasserratte, die Angst vor Wasser hat, sondern auch ein begeisterter Sandkastenspieler. Damit konnte ich ihn an den kleinen, winzigkleinen Strand locken, wo ein Seewasserpool gebaut war, da ist das Wasser ganz flach und ruhig. Ben hat erst im Sand gespielt, protestiert, als es ihm zu feucht wurde und am Ende, eine halbe Stunde später, stand er stolz mit den Füßen im Wasser und fand das zwar unheimlich, aber toll. Danach war dann auch der große Strand toll, wo er sich sogar an die Wasserkante getraut hat (und von einer Riesenwelle umgeworfen wurde, aber das machte ihm dann nach dem ersten Schreck auch nichts.)

Hier zu Hause ging die etwas unsystematische Schwimmtherapie weiter. Da der Pool jetzt ja endlich sauber ist, wollten wir in den sauren Apfel beißen und den endlich auch mal benutzen, denn wozu sonst wäre die Reinigung gut gewesen? Außer jetzt mal, daß wir sonst mit Sicherheit einen Prozeß oder so am Hals gehabt hätten deswegen. Die Eumelfamilie samt Tati hat sich also mit Schwimmzeug bewaffnet an den Pool getraut. Das war letzten Sonntag.

Ben stand also da, im Badeanzug mit Schwimmflügeln bewaffnet und war begeistert. Vorsichtig hat er mit den Händen geplantscht, möglichst weit von der Poolkante entfernt. Tati stieg ins Wasser, Ben bekam den ersten Angstanfall, hat sich aber schnell beruhigt. Ich habe mich ein paar Minuten später angeschlossen, wassertechnisch gesehen. Ben bekam langsam wieder Panik, die ersten Tränchen stiegen ihm in die Augen, er fuchtelte und wedelte hektisch mit den Händen und forderte: „Mama nich Wassa, Mama raus!“ Tati und ich haben ihm gezeigt, wie viel Spaß das macht, daß wir Schwimmen können und überhaupt. Ben hat sich köstlichst amüsiert, nur den Part, wo er ins Wasser geplumst ist, weil er Tati reinschubsen wollte, fand er dann nicht mehr so amüsant, aber gut.

Heute war es nun so weit, daß Ben als allererstes, kaum, daß wir unten waren, forderte, uns beide ins Wasser zu schubsen. Das Wasser war kühl, wir wollten es langsam angehen lassen, aber Ben wurde mäkeliger und mäkeliger. Wir sollten endlich ins Wasser gehen, endlich schwimmen und überhaupt, das ist ja alles viel zu trocken hier. Heute haben wir es jedenfalls geschafft, ihn dazu zu bringen, nicht mehr in Panik zu verfallen, wenn wir ihn komplett übers Wasser halten, sprich: fest im Arm haben und der rettende Rand 30 cm entfernt liegt. Ganz geheuer war ihm das nicht, aber gelacht hat er trotzdem ein wenig.

Noch ein paar Wochen, dann werden wir ihn nicht mehr aus dem Wasser raushalten können, so meine Prophezeiung. Zumindest, wenn das Wetter mitspielt, ansonsten gehts ins Hallenbad. Ich bin sehr stolz auf meinen Kleinen. Eine solche Angst abzulegen ist ein echter Kampf!



Ben zählt
März 2, 2009, 11:56
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Ben zählt. Auf englisch besser als auf deutsch. Und so heißt es hier öfter mal:

Uan

Tuuu

Fleee

Foour

Faiw

Six

Seven

Eight

Naaain

Ben!



Laufrad II
Februar 4, 2009, 21:33
Gespeichert unter: Ben hat Spaß, Ben kann

Der beste Papa der Welt hat sich heute eine Bohrmaschine ausgeliehen, ein paar Löcher gemacht und – schwupps – paßte Sohnemann auch schon besser auf seinen Flitzer. Ein, zwei Runden hat er gedreht. Das Prinzip hat er übrigens – anders als beim Bob.bycar – sofort verstanden.

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Nach zwei Runden allerdings wurde es ihm zu anstrengend auf den Zehenspitzen herumzutippseln und hat dann wieder nach seinem Bob.bycar verlangt.



Links-Rechts
Januar 24, 2009, 20:53
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Kindelein spielt heute morgen im Badezimmer mit seinem Bagger und singt vor sich hin: „Linnsharrum, Retsharrum, linnsharrum, rets…

Ob er es kann, wurde zu verschiedenen Gelegenheiten während des heutigen Tages getestet:  Und, ja, er kann es! Links. Rechts. Alles Kein Problem. Also, wenn ich mal nicht weiterweiß, frage ich eben Ben :-)

Hach ja…



Eins-zwei-viele
Dezember 19, 2008, 16:12
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Ben unterscheidet. Es sind nicht mehr eins und viele, sondern eins, zwei und viele.

Letztens kommentierte er dementsprechendes auf dem Spielplatz: Da, Tauuuube. Da, weite Taube.

Dafür läßt das Interesse an Buchstaben rapide nach.



Bilussi
November 29, 2008, 07:50
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Aus irgendeinem Grund nennt Ben die Spülmaschine heute Bilussi. Egal. Er kann es zwar nicht aussprechen, kann sie aber ganz alleine anmachen. Sobald die Klappe zugeht, wird ganz lässig auf den Startknopf und den Programmknopf gedrückt.



Das erste Mal
November 11, 2008, 21:57
Gespeichert unter: Alltägliches, Ben kann

Im Leben gibt es viele erste Male: der erste Atemzug, der erste Schrei, die erste Milch, der erste Dreher, das erste Lächeln, das erste Krabbeln, die ersten tapsigen Schritte, das erste Mama. Alles ungeduldig erwartet von Muttern. Natürlich geht es dann auch weiter mit den ersten Malen: das erste Mal Kindergarten, der erste Schultag, die erste große Liebe samt erstem großen Liebeskummer und so weiter. Die Liste ließe sich noch unendlich fortführen, aber ich denke, es hat jetzt jeder kapiert, was ich damit sagen will. Erste Male. Die sind immer unglaublich aufregend, anrührend, berührend.

Heute war auch so ein erstes Mal. Ben war auf dem Pott. Dieses erste Mal habe ich aus zweiter Hand, denn ich habe es verpaßt. Ausnahmsweise. Normalerweise ist Jens ja derjenige, der die ganzen ersten Male nicht so richtig mitbekommt. Aber heute, erstes Mal, die Töpfchen-Premiere und das ohne Muttern!

Gesessen hat er vorher schon ab und zu auf dem Thron, mal mit Windel, ganz zögerlich auch mal ohne. Irgendwie unvertraut, das Ding. Ein wenig Unsicherheit flößt es ein, Ehrfurcht, denn wenn das klappt – dann gehört man zu den „Großen“.

Bis jetzt war es nur Spiel, Probeläufe. Aber heute! Jens hat mir erzählt: er hat Ben gewickelt, kurz vor dem Schlafengehen und Ben ist – wie üblich – abgehauen. Manchmal ist er zufrieden, wenn er sich kurz mit diesem faszinierenden Töpfchending beschäftigen kann: es durch die Wohnung schieben, sich kurz draufsetzen oder sich drauf sitzend fortbewegen und dabei lesen. Heute war wieder drauf sitzen angesagt. Er saß wohl was länger und „piiiiiii“ hat er reingepul.lert. Hach ja, mein Schatz wird groß.

Als ich nach Hause kam, mußte mir das auch unbedingt erzählt werden und gezeigt werden. Mama, Klo, Klo. Er springt auf dem Bett auf, nimmt meine Hand und zeigt mir stolz wie Oskar den blitzendsauber ausgespülten Pott. Hach, ich war auch stolz :-)

Mal sehen, wie lange das dauert, bis es ganz klappt. Ben haßt das Windeln abgrundtief…und zwar richtig!