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Beim Stichwort Popelspielplatz fällt mir ein, was Ben letzten noch gebracht hat, als wir an einer Reihe Autos vorübergegangen sind. Das war übrigens noch in Deutschland. Ich bin mit Ben an einer Reihe parkender Autos vorbeigegangen und habe Ben gefragt, was dieses oder jenes für ein Auto sei. Normalerweise kommt die Antwort: „Das ist ein rotes Auto.“ oder „Das ist ein weiches (=silbernes) Auto.“ (Man kann da jede beliebige Farbe einsetzen.)
Meist kam dann von mir die weiterführende Erklärung, daß es sich um einen F.ord oder Merc.ede.s oder was auch immer handelt. Nur den Opel, den erkennt Ben, er ruft dann immer laut (und stolz) auf die Frage hin, was das für ein Auto sei: „Das ist ein Popelauto!„
Und wo wir schon mal dabei sind: Har.leys bezeichnet unser Knilch – das hat er von Muddi gelernt – als „Schweineeimer„. Das üben wir auch immer eifrig – bleibt nur zu hoffen, daß wir nicht zufällig auf einen schlechtgelaunten Harl.ey-Fan treffen, der Deutsch versteht
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Heute hatte ich ausnahmsweise das Auto, so daß wir nicht auf den Popelspielplatz nebenan angewiesen waren. Also ging es ab an den Strand, anschließend gab es die Laufrad-Premiere in der Öffentlichkeit, danach ein wenig Kinderspielplatz. Schön wars, obwohl Ben leicht kiebig war und ich unter akuter Ungeduld gelitten habe, weil nicht alles so lief, wie ich es geplant hatte.





…wird es Zeit, daß ich mein Verhalten wieder mal befrage. Ich bin wieder im mütterlichen Dauermecker- und Motzmodus angekommen. Und je mehr ich motze, desto schlimmer wird es. Bzw., dann wird es richtig anstrengend, weil plötzlich auch die kleinsten Kleinigkeiten zum Kampf ausarten. Müttertaubheit bei Ben kommt dann noch dazu. Ich weiß aber auch nicht, warum es mich so auf die Palme bringt, wenn ben gerne noch ein wenig mit dem Laufrad durch den Dreck fahren will. Klar, ich will los, aber fünf Minuten mehr tun mir doch nicht weh? Sobald ich anfangen will, meinen Willen gegen jeglichen Widerstand durchzudrücken, habe ich eigentlich schon verloren. Der Tag beginnt mit Ansapnnung, mit negativer Erwartungshaltung, die leider erfüllt wird und endet in völliger Erschöpfung meinerseits.
Dabei hasse ich es einfach, wenn ich dastehe wie ein Volltrottel, weil ich einen Machtkampf inszeniert habe, den ich regelmäßig verliere, auch wenn ich meinen Kopf durchsetze. Mit ein wenig mehr Nachgiebigkeit und Verständnis würde es oft nicht so weit kommen. Beispiel: ich rufe mein Kind zum fünften Mal, weil ich los will, verliere die Geduld und packe es dann schließlich ins Auto. Resultiert in Geheul bei Ben und beim nächsten Mal in einem noch größeren Dickkopf, weil der ja auch mal seinen Willen durchdrücken will. Bei mir entstehen Spannungskopfschmerzen und Widerwille, weil ich mich schon wieder in der Position der ewig Meckernden gefunden habe, die nur durch Einsatz der brachialen Müttermacht gewonnen hat.
Dabei geht es mir doch nicht darum, wer gewinnt, sondern um ein überzeugendes Miteinander ohen Verlierer und Gewinner.Und bevor jemand sagt, daß ich Recht habe und daß man diese ewigen Diskussionen auch mal leid sein kann und daß man sich mit einem Zweijährigen gar nicht darauf einlassen sollte: gibt es irgendeinen vernünftigen Grund, warum ich die Wünsche eines Zweijährigen nicht ernstnehmen sollte? Warum ich mich darüber wegsetzen muß, weil er ja „nur“ zwei ist und noch jung und dumm und erziehungsbedürftig? Hat er denn keine Stimme? Scheinbar, wenn meine Geduld am Ende ist, nicht. Nun, daran kann ich arbeiten, denn ich bin ja nicht immer so schrecklich.
Warum ich nicht angekündigt habe, daß wir jetzt los wollen und ihn noch ein paar Mal durch dieses Dreckloch habe fahren lassen, um ihn dann in aller Ruhe einzusammeln – oke, dann wäre die Diskussion um den Fahrersitz aufgekommen – verstehe ich nicht. Fünf Minuten sind ja eigentlich nicht die Welt. Vielleicht aber, weil es grundsätzlich so ist. Immer und überall. Nichts geht ohne Reibung ab.
Vielleicht sollte ich mir aber auch mehr Zeit geben, so ganz justiert sind wir alle noch nicht. Ben hat jetzt noch zusätzlich diesen Kindergartenstreß und ich Schlafprobleme. Mist. Ich wünschte, der Urlaub wäre wirklich einer gewesen und nicht nur reine Herumgurkerei im Familienkreis. Je älter Ben wird, desto mehr habe ich das Bedürfnis, aufzutanken. Da Ben ja auch noch so ein willensstarkes Kerlchen ist, das sich NICHTS!! sagen läßt und bei dem jede einzelne Kleinigkeit durchdiskutiert werden muß, ist eine geladene Batterie noch notwendiger.
So, mein Vorsatz für nächste Woche: mehr Geduld. MEHR GEDULD!!! Ruhe bewahren! (und wer mir noch mal mit dem Spruch kommt, daß ich jede Minute genießen soll, weil mit zwei sind die ja noch soooo klasse und richtig geht es überhaupt erst in der Pubertät los…nun, ich bin gerade ein wenig ungenießbar, daher sollte man mir mit so was nicht kommen!!!)







