Was es zum Abendessen gab – also, ich gebe zu, das im Blog zu berichten ist ein wenig doof und banal. Aber es war doch soooo lecker. Wer hätte zum Beispiel gedacht, daß ein popeliger, langweiliger Möhrensalat so ausnehmend gut sein kann? So gut, daß ich mich am liebsten reinlegen würde? Und sogar Ben ein paar Bissen davon wollte? Oder Karhi? Ein Joghurtgericht mit ein wenig Kichererbsenmehl und Gewürzen über Reis mit ein bißchen Brot. Lecker, einfach nur lecker. Eine gute Wahl, mein neues Kochbuch. Ich koche mich dann ab jetzt so durch und berichte dann und wann.
Also, dieser Möhrensalat, also hmmmm….
Es ist hier jetzt Winter. Kein besonders harter Winter, was bedeutet, daß ich nicht die ganze Zeit bibbere. Nur ein bißchen. Und für morgen ist ja auch wieder Sonne angesagt. Nur nachts, da wird es ordentlich kalt. Heute abend war es schon so frisch, daß ich dem Gatten gegenüber den Wunsch nach Glühwein äußerte und nachts liege ich in zwei Decken gewickelt da und mache mir warme Gedanken. Gegen die kalten Füße. Und das Kindeklein? Das strampelt grundsätzlich sämtliche Decken von sich. Decken sind doof. Weg damit. Ganz egal, wie sehr kalt es ist. Ben wacht morgens auf, ist total durchgefroren, kalte Zehen, kalte Hände und die Decken in einem Wall um sich herum gestapelt. Er mag keine Decken.
Und sonst ist er auch kälteresistent. Wenn ich hier sitze und bibbere, trotz meiner dicken Jacke, dann überlegt er sich, daß er ja eigentlich gar keine Hose anziehen will. Nur ein paar Socken gegen den kalten Fußboden. Ja, ist er Frosty oder so?
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Gestern morgen beim üblichen Morgenkuddelmuddel stellt sich Ben auf den Stuhl am immer noch gedeckten Frühstückstisch. Ich achte nicht weiter drauf und wusele herum. ich höre ein Klackedicklack, ratschel, klick und ein Mhhhmmmmm. Mjamm. Lecker.
Das Essen war eigentlich schon abgeräumt und wieder im Kühlschrank verstaut. Ich wundere mich, was Ben da merkwürdiges ißt? ich gehe hin, höre erneut ein Klackedicklack, ratschel, klick und ein Mhhhmmmmm. Mjamm. Lecker.
Ich schaue Ben über die Schulter und sehe, wie er sich an meinem Süßstoffdöschen zu schaffen macht und die kleinen weißen pillen pur in den Mund schiebt.
Mhhhmmmmm. Mjamm. Lecker. *schüttel*
(Wurde selbstverständlich auf der Stelle beschlagnahmt.)
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Wir kommen nicht in den Rhythmus. Überhaupt nicht. Da wird bis spät in die Nacht wachgelegen, es wird – bei mir übrigens komplett wirkungslos – Melatonin geschluckt, um wenigstens ein bißchen in den richtigen Rhythmus zu finden und morgens wird bis 11, 12 im Bett gelegen. Also, ich hoffe ja wirklich, daß wir bald wieder ankommen, denn so ist der ganze Tag im Eimer. Wir verschlafen den entweder oder taumeln wie die Zombies durch die Gegend. Und nachts um eins noch was machen ist auch nicht so gemütlich.
Dafür hatten wir gestern einen wunderschönen Himmel (aus dem Autofenster):
So lange wir nicht richtig da sind, wird das auch nicht richtig was mit Photos. In den letzten Tagen sind wir zu Hause geblieben, der Mr. Ben und ich, weil Ben so vollkommen überdreht war. Ich wollte ihm etwas Ruhe gönnen, die er auch brauchte. Er hat sein altes Spielzeug begrüßt und ein wenig im Garten herumgetüddelt und ist insgesamt wieder ein wenig entspannter. Morgen wagen wir es dann und gehen zur Einführung in den neuen Kindergarten – wir haben jetzt beschlossen, daß wir es mit der Preschool versuchen, statt noch Monate auf die Rückmeldungen des Montessorikindergartens, wo ich ihn gerne gesehen hätte der anderen zu warten – bezahlen Rechnungen und gehen auf den Spielplatz. Angeblich soll das Wetter wieder toll werden, also wäre es eine Schande, den Tag zu Hause zu vertrödeln.
Und eine 114 brauchen wir. Dringend, damit es weitergehen kann. Hat jemand eine 114??










