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…fühlt man sich, wenn einen der Vater mit mürrischem Gesicht ins Bett schickt.
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Endlich losgeworden: meine Arbeit. Ich bin ganz froh, daß ich gewartet habe, bis ich mit der Sekretärin persönlich sprechen konnte, wir haben noch ein paar Kleinigkeiten klären können und auch den ganzen Papierkram abgekürzt, indem sie einfach die alten Akten rausgekramt hat. Angepeilter Zeitraum für die Disputatio ist dann Ende Januar. Falls die Arbeit angenommen wird, versteht sich. Bis dahin muß ich nur noch ein paar Sachen wieder auffrischen, lesen, vertiefen und einen Vortrag vorbereiten.
Es war ganz gut, daß ich mich heute noch dazu bequemt habe, eine Disputation einer Informationswissenschaftlerin und seit heute „Frau Doktor“ anzuhören. Zwar habe ich so gut wie kein Wort verstanden und es blieb mir auch schleierhaft, wieso man sich mit so einer extrem knochentrockenen Materie wie Patentinformationskram beschäftigt, aber auf der anderen Seite weiß ich jetzt, daß ich beamertaugliches Material und eine Powerpoint-Präsentation machen darf. Und Handouts. Sozusagen einfach einen ganz normalen Vortrag vorbereiten. Beruhigend. Irgendwie. Oder so.
Angestoßen haben wir auch, mit Prosecco, aber irgendwie war mir gar nicht so recht danach. Ich habe dann noch ein paar Sachen entdeckt, die zumindest in die Fußnoten gehört hätten und und und und…naja.
So, da sind wir wieder, die Zivilisation – Pardon: das Netz – hat uns wieder. So langsam bin ich das Hin und Her ja leid, diese ständige Fahrerei ist einfach nichts für mich, aber was tut man nicht alles für die liebe Familie…
Letzte Woche Samstag habe ich den liebsten und besten Ehemann von Welt vom Flughafen abgeholt, danach sind wir ganz entspannt mit dem Zug nach D. gezuckelt, wo der Herr Papa fortan für die nächsten zwei Tage Bens ein und alles war. Selbst Opa kam da nicht mehr mit. Danach war eigentlich alles wieder beim alten, aber was solls.
Sonntag ging es dann auch direkt los mit Familienessen und Theater. Puppentheater um genau zu sein, denn am Hermannsdenkmal wurde eine Freilichtbühne aufgebaut, wo an diesem besagten Nachmittag der Räuber Hotzenplotz Ben für sage und schreibe 1,5 Stunden vollkommen in den Bann gezogen hat. Das Kind saß mit offenem Mund da und hat geguckt, geguckt, geguckt.
Eigentlich war ja der gesamte Aufenthalt bei den nördlichen Großeltern mit dem Polizeibobbycar eine einzige Kinderbespaßungsmaschinerie: Vogelpark, Freilichtmuseum, Dampflokfahren,Traktormuseum, Tierpark, Treckerfahren, Bauernhofbesuch, Segeln…
Genau, Segeln. Wir haben Bens Großeltern nach Travemünde begleitet, wo wir auf das Segelboot durften und eine Stunde auf der Trave gesegelt sind. Angedacht war eigentlich Fehmarn, aber erstens war das Wetter zu mies und zweitens hätten wir früher abreisen müssen. Macht ja nichts, ein wenig waren wir dann doch an Bord.
Und das war dann die Gelegenheit, einen kurzen Abstecher ins benachbarte Hamburg zu machen, was sonst wahrscheinlich nicht geklappt hätte. Zwar ist jetzt aus der geplanten Lüneburgbesichtigung nichts geworden wegen Schlechtwetter, aber das macht nichts, denn wir hatten ein viel tolleres Programm: wir haben dort nämlich die Wutzens, die Familie der Kaoskäthe und am Sonntag dann auch die Divamama samt Diva getroffen und ein herrliches Wochenende verbracht. Indoorspielplatz am Samstag, wo sich die drei Jungs nach Herzenslust austoben konnten und wir nach Herzenslust quasseln konnten. Tierpark am Sonntag, wo die Divamama zu uns gestoßen ist und die Kinder die Tiere bewundert, gestreichelt und gefüttert haben.
Ja. Und nu sind wir wieder hier, bei den rheinischen Großeltern. Nur ein paar Tage noch, dann ist Ende Gelände und wir fliegen wieder. Hach. *seufz*
Hier also ein paar Photos von den letzten paar wunderbaren Tagen:
- Der Räuber Hotzenplotz
- Trio Infernale







































