Hey, Mr. Ben!


Gezwitschert
Juli 31, 2009, 11:52
Gespeichert unter: Alltägliches

Der Wocheneinkauf fällt deutlich leichter, wenn man das Portmonee nicht zu Hause gelassen hat. Mist, dabei war Ben genau in der richtigen Stimmung dafür. *seufz*



Wohnfrage
Juli 31, 2009, 11:47
Gespeichert unter: Alltägliches

So langsam wird es ja akuter, die Frage: was kommt als nächstes. Als nächstes Projekt, meine ich. Und damit verbunden die spannende Frage, wo wir hinkommen. Momentan stehen zwei Möglichkeiten in den Startlöchern, die aber keineswegs festgelegt sind, sondern durchaus sich noch verändern, vermehren oder verringern können. Momentan also ein Dorf bei Melbourne und ein Dorf irgendwo in der saudischen Wüste in der Nähe der Kuwaitischen Grenze.

Müssen wir hier noch ein Ratespielchen machen, welches davon ich bevorzugen würde?(Und wieso kann es denn nicht mal etwas sein, das sowohl angenehme Temperaturen hat, keinen Tschador erfordert und etwas näher an zu Hause liegt. Spanien wäre doch nett. In Griechenland war ich noch nie und für Italien bin ich immer zu haben. Und wieso geht denn das nicht? Und wird jetzt verständlich, warum ich es bevorzugen würde, freiberuflich zu arbeiten?)



Festplattenüberlauf
Juli 31, 2009, 11:44
Gespeichert unter: Alltägliches

Festplatte voll. Mist. Und das, wo ich es soooo hasse, Bilder irgendwo auf DVD zu brennen, die ich dann nie wieder finde oder nur dann, wenn ich die garantiert nicht suche…



Mamaaaa, SPIELLLN!!
Juli 30, 2009, 22:12
Gespeichert unter: Alltägliches, Ben hat Spaß

Mama, Spüelllln!“ Seit ungefähr einer Woche ist das Bens Schlachtruf. Bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit ertönt dieser Ruf und unerbittlich werde ich dann zum Schaffott geführt – pardon, natürlich zum Spielport. Dort wird dann gespielt. Aber es werden nicht nur ganz banal Loks oder Autos herumgeschoben oder Klötze aufeinandergestapelt. Nein, hier findet das Leben statt! Kommunikation, Interaktion, Fantasy, SciFi, Baustellendramen und Sozialverhaltensrollenspiele werden gleichzeitig aufgeführt. Ben spielt nämlich jetzt mit Püppkes und dergleichen.

Munter werden die Plastikkinder per Krokodilexpress zum Kindergarten gekarrt, wo die durch eine Klappe durchfallen müssen, bevor die wahlweise von der Eisenbahn oder dem Flugzeug wieder nach Hause gebracht werden. So etwa zehn, zwanzigmal hintereinander, schätze ich. Ben zeigt sich sehr besorgt um die Plastikpüppchen und pustet immer, wenn die irgendwo runterfallen. Komisch, daß er nie Probleme damit hat, mich zu kneifen, wenn ich nicht so will wie er?Bepustet werde ich auch nie. Aber entschuldigen, das tut er, damit ich wieder mitmache…

Küß die Hand!

Küß die Hand!

Der Krokodilexpress in den Kindergarten

Der Krokodilexpress in den Kindergarten

Nun, die Kinder werden umweltfreundlichst nach Hause gekarrt, dann wird per Bagger und/oder Schaufel Schotter auf Kipplaster geladen, die Ziege frißt den Schotter, springt aufs Flugzeug und bringt es dadurch zum Absturz. Danach übernimmt sie den Tower, während der schwule Taxifahrer – sorry, aber das Männeken, also echt, das sieht wirklich so aus! – plärrend durch die Gegend hüpft, weil er aus dem Hubschrauber geworfen wurde. Währenddessen werden die Kindergartenkinder gefüttert und getränkt und so weiter und so weiter.

Schön? Lustig? Pädagogisch wertvoll? Tscha. Vier, fünf, sechs Stunden pro Tag, würde ich mal so schätzen, alles andere bleibt liegen, da Riesengeschrei, wenn ich nicht kann/will. Und die Frage, ob er denn bei dem tollen Wetter nicht lieber raus…? „Nein, nicht rausgehen! Mama, Spüelllln….“ Lieber Malen/Basteln? Kneten gar? Puzzeln? Bauen? Mit irgend.etwas anderem spielen? Lesen? Vulkane bauen? „Nein, Mama, das hier Spüelllln….(Okey, die von Ben beim Anblick des Hammers und der Kokosnuß selbstgewählten Alternative „mit Hammer auf Kokosnuß herumhämmern“ wurde begeistert akzeptiert, aber ich fand das nicht soooo toll, ehrlich nicht. )

Geht es anderen auch so? Ist das normal? Wie geht ihr damit um? Macht ihr mit?Geht es nur mir so, daß mich das ein klein wenig nervt und langweilt? Bin ich normal? Bin ich deshalb eine schlechte Mutter, weil es mir nach zwei Stunden keinen wirklichen Spaß mehr macht, ich Egoist?

Einen Vorteil hat es: das Kind ist unglaublich umgänglich und zufrieden, wenn ich mitspiele. Ben zeigt sich sogar vernünftigen Argumentationen zugänglich. Zwar darf ich immer noch nicht in Ruhe essen und aufs Klo gehen oder mit der Spülmaschine hantieren, dafür aber zeigt er sich verständnisvoll, wenn ich ihm sage, daß ich jetzt kochen will und er bitteschön mal kurz alleine und so weiter.



K wie…
Juli 29, 2009, 20:23
Gespeichert unter: Geknipstes, Projekt: ABC

Krokodil (aufgrund unerwarteter Kooperationsunwilligkeit seitens des Kindes mit leichter Bewegunsunschärfe)

krokodil

Kokosnuß

kokosnuß

(für das Aviyal – Tati, das Kochbuch ist nicht nur gut, es ist sen.sa.tionell! Hach, war das lecker!! btw: ein Spritzer Rosenwasser ins Lassi gibt das Aroma, was mir beim selbstgemachten Lassi immer gefehlt hat.)



Ben und Opel
Juli 28, 2009, 23:12
Gespeichert unter: Kindermund

Beim Stichwort Popelspielplatz fällt mir ein, was Ben letzten noch gebracht hat, als wir an einer Reihe Autos vorübergegangen sind. Das war übrigens noch in Deutschland. Ich bin mit Ben an einer Reihe parkender Autos vorbeigegangen und habe Ben gefragt, was dieses oder jenes für ein Auto sei. Normalerweise kommt die Antwort: „Das ist ein rotes Auto.“ oder „Das ist ein weiches (=silbernes) Auto.“ (Man kann da jede beliebige Farbe einsetzen.)

Meist kam dann von mir die weiterführende Erklärung, daß es sich um einen F.ord oder Merc.ede.s oder was auch immer handelt. Nur den Opel, den erkennt Ben, er ruft dann immer laut (und stolz) auf die Frage hin, was das für ein Auto sei: „Das ist ein Popelauto!

Und wo wir schon mal dabei sind: Har.leys bezeichnet unser Knilch – das hat er von Muddi gelernt – als „Schweineeimer„. Das üben wir auch immer eifrig – bleibt nur zu hoffen, daß wir nicht zufällig auf einen schlechtgelaunten Harl.ey-Fan treffen, der Deutsch versteht ;-)



Heute am Strand

Heute hatte ich ausnahmsweise das Auto, so daß wir nicht auf den Popelspielplatz nebenan angewiesen waren. Also ging es ab an den Strand, anschließend gab es die Laufrad-Premiere in der Öffentlichkeit, danach ein wenig Kinderspielplatz. Schön wars, obwohl Ben leicht kiebig war und ich unter akuter Ungeduld gelitten habe, weil nicht alles so lief, wie ich es geplant hatte.

strandvergnügenlaufragradpauserutschvergnügen2rutschvergnügen



Allmählich…
Juli 28, 2009, 22:51
Gespeichert unter: Alltägliches, Über Erziehung und so

…wird es Zeit, daß ich mein Verhalten wieder mal befrage. Ich bin wieder im mütterlichen Dauermecker- und Motzmodus angekommen. Und je mehr ich motze, desto schlimmer wird es. Bzw., dann wird es richtig anstrengend, weil plötzlich auch die kleinsten Kleinigkeiten zum Kampf ausarten. Müttertaubheit bei Ben kommt dann noch dazu. Ich weiß aber auch nicht, warum es mich so auf die Palme bringt, wenn ben gerne noch ein wenig mit dem Laufrad durch den Dreck fahren will. Klar, ich will los, aber fünf Minuten mehr tun mir doch nicht weh? Sobald ich anfangen will, meinen Willen gegen jeglichen Widerstand durchzudrücken, habe ich eigentlich schon verloren. Der Tag beginnt mit Ansapnnung, mit negativer Erwartungshaltung, die leider erfüllt wird  und endet in völliger Erschöpfung meinerseits.

Dabei hasse ich es einfach, wenn ich dastehe wie ein Volltrottel, weil ich einen Machtkampf inszeniert habe, den ich regelmäßig verliere, auch wenn ich meinen Kopf durchsetze. Mit ein wenig mehr Nachgiebigkeit und Verständnis würde es oft nicht so weit kommen. Beispiel: ich rufe mein Kind zum fünften Mal, weil ich los will, verliere die Geduld und packe es dann schließlich ins Auto. Resultiert in Geheul bei Ben und beim nächsten Mal in einem noch größeren Dickkopf, weil der ja auch mal seinen Willen durchdrücken will. Bei mir entstehen Spannungskopfschmerzen und Widerwille, weil ich mich schon wieder in der Position der ewig Meckernden gefunden habe, die nur durch Einsatz der brachialen Müttermacht gewonnen hat.

Dabei geht es mir doch nicht darum, wer gewinnt, sondern um ein überzeugendes Miteinander ohen Verlierer und Gewinner.Und bevor jemand sagt, daß ich Recht habe und daß man diese ewigen Diskussionen auch mal leid sein kann und daß man sich mit einem Zweijährigen gar nicht darauf einlassen sollte: gibt es irgendeinen vernünftigen Grund, warum ich die Wünsche eines Zweijährigen nicht ernstnehmen sollte? Warum ich mich darüber wegsetzen muß, weil er ja „nur“ zwei ist und noch jung und dumm und erziehungsbedürftig? Hat er denn keine Stimme? Scheinbar, wenn meine Geduld am Ende ist, nicht. Nun, daran kann ich arbeiten, denn ich bin ja nicht immer so schrecklich.

Warum ich nicht angekündigt habe, daß wir jetzt los wollen und ihn noch ein paar Mal durch dieses Dreckloch habe fahren lassen, um ihn dann in aller Ruhe einzusammeln – oke, dann wäre die Diskussion um den Fahrersitz aufgekommen – verstehe ich nicht. Fünf Minuten sind ja eigentlich nicht die Welt. Vielleicht aber, weil es grundsätzlich so ist. Immer und überall. Nichts geht ohne Reibung ab.

Vielleicht sollte ich mir aber auch mehr Zeit geben, so ganz justiert sind wir alle noch nicht. Ben hat jetzt noch zusätzlich diesen Kindergartenstreß und ich Schlafprobleme. Mist. Ich wünschte, der Urlaub wäre wirklich einer gewesen und nicht nur reine Herumgurkerei im Familienkreis. Je älter Ben wird, desto mehr habe ich das Bedürfnis, aufzutanken. Da Ben ja auch noch so ein willensstarkes Kerlchen ist, das sich NICHTS!! sagen läßt und bei dem jede einzelne Kleinigkeit durchdiskutiert werden muß, ist eine geladene Batterie noch notwendiger.

So, mein Vorsatz für nächste Woche: mehr Geduld. MEHR GEDULD!!! Ruhe bewahren! (und wer mir noch mal mit dem Spruch kommt, daß ich jede Minute genießen soll, weil mit zwei sind die ja noch soooo klasse und richtig geht es überhaupt erst in der Pubertät los…nun, ich bin gerade ein wenig ungenießbar, daher sollte man mir mit so was nicht kommen!!!)



Jetzt aber!
Juli 27, 2009, 23:47
Gespeichert unter: Alltägliches, Kindermund

Ben ist ein Junge. Ein Junge-Junge. Das bedeutet, daß er Autos liebt. In allen Größen, Farben, Formen. Am liebsten würde er ja selber fahren. Ein beliebtes Spiel seit neuerdings ist „Autofahren“, bei dem Ben der Fahrer ist, auf alle möglichen Knöpfe drückt und einen auf Wunsch in die Garage oder zu Oma und Opa bringt. Oder auf die Baustelle. Letztens habe ich ihm klargemacht, daß er das zwar spielen kann, aber wenn wir losmüssen, mich ans Steuer zu lassen hat. „Erst, wenn du an die Bremse kommst, dann kannst du fahren.“ Habe ich gesagt.

Und heute? Heute war es so weit. Ben setzt sich ins Auto und verkündet: „Gucke mal da! Ich kann die Bremmmse treten! Ben daaahf jetzt faaahrn?!

autofahrer

:lol:



Winterkälte
Juli 27, 2009, 23:39
Gespeichert unter: Alltägliches, Kinderverwahranstalt

Noch ein Anekdötchen aus dem heutigen Kindergartenschnupperbesuch: die Erzieherin merkte an, daß die Kinder sonst um diese Zeit draußen seien. Nur nicht heute, es sei so fürchterlich kalt…

Ich meine, also ich bin die Frostbeule vor dem Herrn, wirklich! Ich bibbere und zittere und kann den Winter nicht ausstehen. Aber, also echt, 18 (in Worten: Acht-zehn) Grad im Schatten bei strahlendstem Sonnenschein als erbärmlich kalt zu bezeichnen geht selbst mir zu weit. Das ist doch allerbestes Spielplatzwetter. Ach ja und einige der Kinder kamen in dicken Daunenjacken!!! (Ben ohne Jacke, war ihm zu warm…)