Hey, Mr. Ben!


Puzzliges
April 30, 2009, 16:01
Gespeichert unter: Alltägliches

Ben und Puzzle – das ist so eine Geschichte. Der Knilch mag Puzzles, er spielt gerne damit und er verlangt auch immer nach welchen. Das läuft dann so ab, daß er sich ein Puzzle grabscht, in der Regel eines, für das er noch zu jung ist – wir haben gar nicht so viele: ein Pack mit vier verschiedenen Puzzles, die einen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad haben, ein Puzzlebuch, das er meist vergißt und eines mit der blauen Lok, das er heiß und innig liebt. Ach ja, richtig, wir haben aufgestockt, seit gestern hat er ein Viererpack Puzzles mit Tho.mas-Motiven.

4er-Puzzles schaut Ben nicht mehr an, die löst er im Schlaf, was auch für die 6er-Puzzles gilt. Die Tho.mas-Dinger haben jedoch 30 Teile und mehr. Und die schafft er nicht mehr alleine. In der Regel läuft das so ab, daß er wahllos irgendwelche Puzzle-Teile aneinanderhämmert und freudestrahlend verkündet, daß es paßt. Ich erkläre ihm zwar immer, daß die natürlich passen, aber daß es nicht darauf ankommt, die Dinger wie Le.go-Steine wild zusammenzustecken, sondern daß man schon ein wenig darauf achten sollte, daß es ein Bild ergibt. Ich rede, er verkündet, daß es „paßt“ und verlangt von mir anschließend, daß ich es mit ihm „zusammen“ mache. Ich puzzle, er sitzt daneben, reicht mir ab und zu eines an und freut sich. Oder ich reiche ihm die Teile hintereinander und erkläre, wo die hinkommen. Irgendwie so. Kapiert hat er es nicht…oder?

Ich habe nämlich das Gefühl, daß es ihn genauso interessiert wie wenn ein Sack Reis in China umfällt. Puzzles werden gelöst, weil man da mit Mama so nett zusammensitzt und den Boss spielen kann. ;-) Er gibt sich weder Mühe noch interessiert es ihn sonderlich; seine Geduld reicht nicht, um sich Teile zusammenzukramen. Aber da Ausnahmen die Regel bestätigen: er kann es plötzlich, wenn es um den Abschnitt mit dem Zug-Motiv selber geht. Der Rest: Landschaft, Leute etc. sind komplett uninteressant.



Farbenfroh
April 30, 2009, 12:26
Gespeichert unter: Geknipstes

Ich bin von  hier auf die Himbeermarmelade gekommen, wo die Photoaktion „Farbe bekennen“ ab morgen gestartet wird. 23 Farben an 23 Tagen. Klingt nach Spaß und hat auch nichts mit Windeln und Haushalt zu tun. Nur, ob ich jeden Tag die Zeit finde…hm….? Nojooo, mache wir erst mal.



Buchzitate
April 30, 2009, 10:00
Gespeichert unter: Alltägliches

Ben fängt an zu zitieren. Er besitzt ein Baustellenbuch, das mit den Worten anfängt: „Hallo, ich bin Robin, der Rabe…Schau dich um, hier gibt es viel zu sehen.“

Ben scheint dieses Buch zu mögen, denn gestern, als wir ins Auto gestiegen sind, um den Herrn Papa abzuholen, fing er an zu plappern: „Ich bin der Rabe…Ssssau disss um. Ich bin der Raaaabe. Ich bin Ben, der Raaaaaabe. Ssssau disss um.“

Ben der Raaaaabe…*gg*



Happy Birthday!
April 28, 2009, 10:48
Gespeichert unter: Alltägliches

Lieber Opa, Herzlichen Glückwunsch von uns allen nachträglich ( :oops: )!

Hoffentlich habt ihr schön gefeiert. Leider konnten wir dich gestern nicht nicht erreichen! Schade, denn Ben hat sich schon gefreut mit Opa „telefonieren“ zu können. So ganz hat er das Konzept ja immer noch nicht begriffen. Ansonsten versuchen wir es weiter. Bis bald :-)

birthday

Off Topic: die Krankenkasse bezahlt die Vorsorge hier nicht, dafür habe ich Jens überredet, daß wir alle zusammen zum Zahnarzt gehen werden.Weißt du einen guten in D. und Umgebung?



Heute, 14:23 Uhr
April 27, 2009, 15:25
Gespeichert unter: Geschreibseltes

So weit, so gut.

Übrig bleibt der Formatkram, die Fußnoten, das Abbildungsverzeichnis. Eben der Fummelskram. Aber sonst…



Drama am Waschbecken
April 26, 2009, 22:03
Gespeichert unter: Kindermund

Tiefste Bestürzung empfand Ben bei einem Verlust. Da wollte der Knilch mit meiner Zahnbürste das Waschbecken sauber machen. Hehre, lobenswerte Absicht. Das Wasser lief eifrig, die Zahnbürste – elektrisch – surrte munter vor sich hin, Ben stand am Waschbecken, bis zum Bauch eingeweicht und säuberte hochkonzentriert und glücklich glucksend das Becken. Leider schien der Bürstenkopf nicht richtig aufgesetzt zu sein und noch leiderer, oder vielmehr in diesem Falle dann doch nicht, besitzt unser Waschbecken keinen Stöpsel.

Ich muß dazu zuerst mal erklären, daß da jemand bei der Konstruktion / dem Einbau des Waschbeckens Mist gebaut hat. Es ist ein Loch drin – klar – aber nicht mit einem Sieb abgedeckt. Oder wie auch immer die Dinger am Waschbecken heißen. Das Loch sollte eigentlich einen Stöpsel fassen, der sich hoch- und runterdrücken läßt.Doch an der Armatur gibt es keinen entsprechenden Hebelmechanismus, so daß unser Waschbecken Stöpsel- und Siebfrei bleiben muß; eine Gefahr für Eheringe und dergleichen.

Ein Loch haben wir, in welches das Wasser fließt. Und der Bürstenkopf meiner Zahnbürste, der auf Nimmerwiedersehen verschwand. Ben guckte recht ungläubig und brach in zutiefst verzweifeltes Gebrüll aus. Der Kopf lief hochrot an, der Rotz und die Tränen liefen in Strömen, er brüllte irgendetwas wie:  „Buhuuuhuuu….Zahnbüaste..buahöääääää…weck…buhuhuuuuuu…in Loch…huaaääääääbu…gefallen…buhhuuuuhuuu…rausssss…buhuuu….holen!

In Endlosschleife. Fünf Minuten lang. Untröstlich.

Irgendwann verebbte das Heulen dann doch, nachdem ich ihm etwa 100 Mal versichert habe, daß das nicht so schlimm sei und daß der Zahnbürstenkopf nun mal eben weg sei. Nix zu machen.

Gleiches Drama, andere Location: heute am Strand, der Wind erfaßt ein Stück Plastikverpackung der mitgebrachten Cracker, versinkt im Meer, Rettung gescheitert…Bens Vater erwähnte anschließend lobend die Umweltbewußtheit seines Sohnes.



Herbst, eindeutig Herbst

Es wird eindeutig Herbst, die Nächte werden kühler, es regnet öfter. Tagsüber ist es auch nicht mehr so warm, aber heute hatten wir mal Glück mit dem Wetter. Die Sonne schrie schon geradezu, daß wir rausgehen sollten. Also haben wir einen Ausflug an den Strand gemacht.

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Ein kleines Picknick eingepackt, ein paar Spielsachen und los gings. Dem Herrn Sohnemann hat es ganz gut gefallen, er hat sich förmlich im Sand gewälzt.

Gipfelstürmer

Gipfelstürmer

Gipfelstürmer II. Oben angekommen läßt man sich auch gleich vornüber in den Sand fallen, was dann...

Gipfelstürmer II. Oben angekommen läßt man sich auch gleich vornüber in den Sand fallen, was dann...

...so aussieht

...so aussieht

Nur der heftige Wind ist ihm ein wenig auf den Keks gegangen, daher kam auch „schon“ nach gut zwei Stunden die Aufforderung, auf den Spielplatz zu gehen. Wir haben Sack und Pack eingepackt, sind die 200 Meter zum Spielplatz weitergezogen und Ben war für die nächsten zwei Stunden glücklich. Ziemlich furchtlos hat er das große Gerüst erstürmt – also Angst hat er scheinbar keine.

Auf dem Klettergerüst

Auf dem Klettergerüst, ganz weit oben

Die zweite, dritte, vierte oder... Runde auf besagtem Gerüst.

Die zweite, dritte, vierte oder... Runde auf besagtem Gerüst.

Vorsichtig war er schon, aber als er auf der anderen Seite ankam, war er auch ganz schön stolz auf sich und hat gleich die nächste Runde gekraxelt.

Neben dem Spielplatz befindet sich nach heftigen Regenfällen eine Pfütze, da sich an der Stelle eine Senke befindet, in der sich Wasser sammeln kann. Ein Hort der Faszination, da Ben gerade in der Phase ist, in jede einzelne Pfütze hüpfen zu wollen, die ihm über den Weg läuft. Doch diesmal nicht, die war ihm wohl zu groß oder so. Zunächst stand er fasziniert davor und wollte reinhüpfen. Aber als ich ihm erlaubt habe, einen Finger reinzuhalten, hat er sich kurz vorgewagt und entschieden, daß es ihm doch zu matschig war. Irgendwo hatte ich ja schon mal erwähnt, daß Ben auch ganz schön zimperlich sein kann *gg*.

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Am Ende haben wir noch ein wenig Ball gespielt und sind gegen halb vier wieder nach Hause gefahren.

Nachwuchskicker

Nachwuchskicker

Im Wagen wurde mit vereinten Kräften verhindert, daß Ben einschläft, was dazu geführt hat, daß er um 18 Uhr schon ins Bett wollte. Er war wirklich total fertig mit der Welt – was er natürlich nicht zugeben wollte, ist klar. Er ist auch nicht sofort eingeschlafen, sondern hat noch gut 45 Minuten Bilderbücher vorgelesen bekommen.

Feierabend, kuschelig zu zweit? Nix da, der Herr Vater ist auch im Bett, gerade eingeschlafen und genau so fertig wie der Sohnemann.

Und ein peinliches Geständnis: meine Kamera ist vier (!V-I-E-R!) Jahre alt. Ich photographiere oft und viel damit. Aber erst vor zwei Wochen (!!) habe ich den eingebauten Belichtungsmesser entdeckt. :roll:



Über die Bäume fahren bitte
April 24, 2009, 17:34
Gespeichert unter: Alltägliches, Kindermund

Beim Abholen des Vaters kam gestern von der Rückbank die Bitte / das Verlangen: „Über die Bäume fahren! Mama, über die Bäume fahren!

Ich bin leicht irritiert. Frage nach. „Ich soll über die Bäume fahren? Wie das? Dann baue ich doch einen Unfall. Und fliegen kann ich auch nicht.

Die Stimme der Vernunft interessiert das Kind kein bißchen, meine Argumente, die ich ziemlich stichhaltig finde, verhallen ins Leere: „Mama, über die Bäume fahren!

Ich hake nach: „Macht der Papa das denn immer?

Antwort von hinten: „Jaaaa, Papa fährt über die Bäume.

Ich bin zufrieden. Das Argument: „Ja, der Papaaa. Die Mama kann das aber nicht.“ leuchtet dem Kindelein ein. Uff. Glück gehabt.



Auf der Mauer
April 24, 2009, 14:19
Gespeichert unter: Alltägliches

Für mein liebes Tantchen, die jetzt endlich auch einen Netzanschluß besitzt, ein Photo vom Großneffen, der sich gerade auf der Mauer auf die Lauer legt. Bis Juni dann, ich freu mich schon :-)

auf-der-mauer

und diese wunderbar gelben Schuhe, die er da anhat und liebt, kann er schon ganz alleine anziehen. Hach, mein Kleiner wird groß! (Und die Sneaker schafft er auch schon)



Kinderverwahranstalt die Xte
April 24, 2009, 13:56
Gespeichert unter: Kinderverwahranstalt

Wie schon fast befürchtet, war das Childcare-Center, das wir uns heute angeschaut haben, phantastisch. Riesenräume, Riesenspielplatz, die Kinder dürfen Kinder sein, rumtoben und laut sein – aber nicht chaotisch. Es ist schon ziemlich strukturiert, Lernziele sind definitiv vorgegeben und stehen recht oben auf der Prioriätenliste. Doch es wird kein Kind gezwungen, auf jedes Kind wird seiner Entwicklung gemäß eingegangen. Das Personal ist erfahren – also keine jungen Hüpferchen – und es ist alles an Nationalitäten vertreten, was ich auch stark befürworte. Die Leiterin hat auch betont – übrigens das erste Mal, daß ich ein solches Statement hier höre – daß auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Sonst wird immer nur betont, wie fürchterlich pädagogisch wertvoll alles ist und es wird auf Lernziele eingegangen. Was mich komplett überzeugt hat, war die Fröhlichkeit der Kinder, die stürmische Umarmung, die die Leiterin bei der Begrüßung bekommen hat und das begeisterte Lachen des kleinen Mädchens, die sich auf ihren Kindergarten gefreut hat. Das ist es.

Doch.

Ja, ein ABER gibt es leiderleiderleider hier. Nicht die Warteliste, wir haben für den August gute Hoffnungen. Doch die Entfernung ist es, die mir Sorgen bereitet. Das würde eine zusätzliche halbe Stunde Fahrt jeweils morgens und abends für den Herrn Papa bedeuten. Wäre zwar nur zwei Mal die Woche, aber trotzdem. Zudem müßte Jens auch immer darauf achten, an den Tagen früh Feierabend zu machen.

Menno.