Gespeichert unter: Schlaf Kindchen
Mann hat Erbarmen gezeigt und mich abgelöst. Obwohl ich doch heute mit meiner Schicht dran bin. Aber ich war ja auch schon eine Stunde. Ich war total genervt und mochte nicht mehr. Ich meine, da will man in aller Ruhe das Kind ins Bett bringen und schlafen und was macht das Kind? Es tobt und zappelt und quasselt, was nur geht. Und wollte gefühlte 18.000 Mal trinken.
Mann, Kind, ich war mööööde!
Jetzt regnet es ganz eifrig und ich gucke mir den Blödsinnsfilm des Abends halb an
(oder gehe gleich ins Bett?)
Gespeichert unter: Schlaf Kindchen
Seit einer Stunde versuche ich schon, diesen Hibbel ins Bett zu bringen, der hier fröhlich herumläuft und so gar keine Anzeichen hat, auch nur Ansatzweise müde zu sein. Die eine Stunde im Bett hat er vor sich hingequasselt, gefühlte 100.002 Mal nach der Wasserflasche gefragt und weitergequasselt. Blablablabla…endlos. Bis ich es aufgegeben habe.
Nächster Versuch wird in 10 Minuten gestartet.
Gespeichert unter: Allein zu Haus
Jetzt hat die Rödelei so lange gedauert, daß ich schon fast vergessen hatte, was ich eigentlich suche.
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So lange mein Rechner rödelt, kann ich nichts anderes machen, trotz der wahnsinnig hohen Speicherleistung dauert manches lange – dank der ebenso wahnsinnig großen Speicherbedürftigkeit mancher Programme *augenroll*. Manchmal wäre weniger einfach mehr…daher schreibe ich hier eben ein bißchen.
Ich habe gerade darüber nachgedacht, daß ich mein Kind faszinierend finde. Ich finde es faszinierend, wie sehr der kleine Mann bereits in seine eigene Welt abtauchen kann, alles um sich herum vergißt und ganz hingebungsvoll versunken Flugzeuge steigen läßt, Motorräder startet, Leute aus Hubschraubern fallen läßt und Unfälle mit Treckern und Pliplassern verursacht. Bumms sagt er dann immer mit einem schelmisch-entzückten Grinsen.
In diesen Momenten exisitiert nichts anderes mehr für ihn. Ein Elefant könnte in sein Ohr hineintrompeten und Ben würde es nicht hören. Die Außenwelt versinkt in der innerlichen Vorstellungskraft. Und das ist erst der Anfang.
Faszinierend finde ich aber auch, wie sehr meine Anwesenheit da gefordert wird, nicht immer, aber oft. Oft muß ich da auf meinem Königinnenthron neben ihm sitzen und zuschauen. Mitspielen stört seine Konzentration, da wird er ärgerlich. Außerdem könnte ich ja auch ein Auto wegnehmen und die sind doch alle seins! Nein, Mama darf nur zuschauen. Gucken, wie sehr versunken, selbstvergessen er bwrmmm, bwrmmm macht, bumms sagt, grinst, ernsthaft seine Autochen hin und herschiebt und ab und zu wieder auftaucht und sich versichert, daß ich noch da bin. Denn ohne Mama geht das nicht. Meine Anwesenheit gibt ihm scheinbar Sicherheit, sie beruhigt ihn, er braucht sie, um sich in seine innere Welt zurückziehen zu können.
Faszinierend ist das. Das konnte ich auch mal. Leider geht das heute nicht mehr, leider ist zu viel Realität um mich herum. Schade, daß man diese kleinen Dinge, die so spannend und neu und merkwürdig sind, oftmals gar nicht mehr wahrnimmt. Man ist viel zu sehr mit allen anderen Sachen beschäftigt, mit Erziehen, auf-den-Spielplatz-gehen, Einkaufen, fördern, essen, arbeiten, daß man sich keine Zeit mehr nimmt, um sich hinzusetzen und einfach nur zuzuschauen, zu bewundern und sich über dieses wunderbare Etwas zu freuen, für das die Welt so viel mehr und so viel bunter ist als nur Realität.
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Blau fängt, sagte sich Kindelein gestern. Er hat mit einem blauen Filzstift herumgemalt, als Eumelpapa plötzlich anfing zu stempeln. Ein Herzchen! Mitten auf des Künstlers Création in blöööh. Empört malte Ben mit seinem blauen Stift über das Herzchen. Da, noch eines hat Eumelpapa aufs Papier gestempelt. Ben malt drüber. Wieder erscheint ein Herz, huch: und ein Schmetterling! Eumelmama ist in den Spaß eingefallen. Im weiteren Verlauf erschienen Blümchen, Sternchen, Spiralen. Nur der Delphin taucht nicht auf, den hat der Künstler nicht abgeben wollen, war dieser doch das wesentliche Element seiner schöpferischen Tätigkeit.
Ein paar Minuten haben wir vergnüglich damit verbracht, den blauen Stift mit unseren Stempeln zu scheuchen. Ben hat irgendwann auch seinen Spaß daran gefunden und eifrigst mitgemacht.
Hier, unsere ein Création in blöööh, ein Familienwerk:

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Ben saß heute morgen beim Frühstück in seinem Hochstühlchen in der Küche und sah mir bei den Essensvorbereitungen für den Kindy zu. Dabei waren seine Augen deutlcih größer als sein Magen, denn er hat bei allen leckeren Sachen, die ich eingepackt habe, gefordert: Haben! Mains! Mama, MAAAINER! Hunga!
Ich brauche kaum zu erwähnen, daß er von allem etwas bekommen hat und nicht alles essen konnte – zwei kleine Brote, ein Apfelschnitz, Reis, Erdbeeren und die „Kekse“ waren einfach zu viel. Gegessen hat er von allem ein bißchen und die Erdbeeren ganz. Und mir eben beim Vorbereiten und Kaffeetrinken zugeguckt. Den Rest habe ich übrigens kurzerhand einfach mit eingepackt und den Apfel gegessen.
Irgendwann greift er sich an den Rücken und sagt „Back“ Klang wie „satt„. Aber die Hand auf dem Rücken sagte Back. Ich habe zur Sicherheit noch mal verwirrt nachgefragt: „Satt? Back? Bad? Book?“
„Bäck“ kam die Antwort, ein wenig anders betont diesmal; und zeigte sich weiterhin auf den Rücken. Back also. Warum back? Ich weiß es nicht, aber ich glaube, das gibt demnächst Kommunikationsprobleme.
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Das Schöne an der Hitze ist, daß ich weniger zu waschen habe. Ich kann Ben jetzt wieder beim Essen die Klamotten ausziehen.
Und komme mir jetzt keiner mit „Lätzchen“ – der hat den Trick schon raus, wie man die Nahrung an dem Ding vorbeischmuggelt und auf die Kleidung appliziert.
Gespeichert unter: Alltägliches
Draußen (wo auch sonst? *augenroll*) haben wir geradezu tropische Temperaturen. Um die 31 Grad und schwül ohne Ende. Hier drinnen ist es heiß, draußen noch heißer. Eigentlich könnte man direkt die Klimaanlage anmachen. Vorgestern hatten wir übrigens noch mal die Heizung an, nur fürs Protokoll. Also, ich schwitze. Ben hält es nachts mit Decke nicht mehr aus, selbst ohne Decke liegt er mit knallrotem Kopf da. Ich fürchte, das mit dem Ausquartieren wird doch nichts, wir haben nur eine Klimaanlage…es sei denn, wir legen ihn im Wohnzimmer direkt unter die installierte?
Zusammengefaßt: Wir haben Oktober, schwüle Temperaturen, ich sitze im Top hier und mir ist immer noch warm.
Klar, daß wir gestern die ersten Spekulatius und Lebkuchenherzen gekauft haben und die Weihnachtsdeko in den Läden bewundert haben. *gg*
Ich sollte ein wenig an meinem Temperament arbeiten, das sprudelt manchmal recht heftig. Da sitze ich in der einen Minute lachend auf dem Teppich, ärgere das Kindelein damit, Le.gosteine aufeinanderzustapeln und alleaufeinmal in die Tunne zu werfen, während Kindelein kreischt und „Nain!“ ruft und zum 125.264 Mal die Tunne auskippt. Alldieweil sitzt Eumelpapa halb fertig ohne Schuhe am Rechner und guckt irgendwas nur mal eben nach und…ich schäume ganz plötzlich über.
Könnt ihr euch endlich mal fertig machen, ich habe auch noch was zu tun! brülle rufe ich verärgert. Und knalle dabei die Le.goklötze zurück in die Tunne und reiße diese dann dem zum Kipplaster mutierten Kindelein aus der Hand. Eumelpapa schreckt auf und guckt mich ganz überrascht an. Ben heult los und kuschelt sich an der Tunne vorbei neben meine Arme. Und ich bin auf einmal gar nicht mehr verärgert, sondern nur noch fürchterlich verlegen. Ich seufze. Das war nicht nötig gewesen.
Aber wenigstens sind die beiden dann doch endlich in Bewegung gekommen und haben ihre Sieben- oder Achtsachen zusammengekramt und sind im Rekordtempo aus dem Haus geschlichen. Der Große zur Arbeit, der Kleine in den Kindy und ich sitze hier inmitten einer verwüsteten Wohnung und harre darauf die Wäsche zu machen, den Spül, die Küche, das Bad und letztendlich Yoga und ganz am vorletzten Schluß an meiner Arbeit zu schreiben und abschließlich zu kochen.
Wenigstens aber sind die Le.goklötze verstaut und da, wo sie hingehören.
———-Nein, Stopp! So geht das nicht! Die Wohnung bleibt liegen. Die kann ich morgen machen. Das Kind ist schließlich nicht im Kindy, damit ich hier in Ruhe putzen kan. Das wäre blöd. Da wäre eine Putzfrau nämlich billiger. So!
Und wenn die beiden etwas früher losgekommen wären und ich hier nicht kleben würde und bloggen würde, dann würde ich jetzt auch schon halb fertig sein und endlich mit meiner Arbeit weitermachen können, die wieder mal, aufgrund Krankheit, viel zu lange liegengeblieben ist. Ach, ich hasse diesen Klotz am Bein wirklich.











