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der heutige Google-Sucher:
schlafstörung von speed was machen?
Kein Speed mehr nehmen. So einfach ist das.
Tztztz, was hier immer für Sucher landen. Merkwürdich.
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Service deluxe nenne ich das, was die Amis da gemacht haben. Da habe ich am Donnerstag eine Mail nach Kalifornien geschickt und mich ausgeheult, daß keine vernünftige Abbildung einer Skulptur, die sich in dem entsprechenden Museum befindet, zu bekommen ist. Und was liegt Freitag abend in meinem Postfach? Geee-nau! Ein Photo eben dieser Skulptur. Na, das ist Service. Supernett fand ich das!
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Endlich. Nachdem ich mich jahrelang geweigert habe, es überhaupt mal auszuprobieren, hat S. mich jetzt überredet, einfach mal probehalber mitzukommen. Nach einem ausgiebigen Mittagsschlaf – ja, ich bin zusammen mit Ben eingepennt – habe ich Ben wieder mal bei meinen Eltern gelassen und bin trotz äußerster Unlust nach D. gehetzt, um mich um 16 Uhr mit S. zu treffen. Zum…Spocht! Ich! Ausgerechnet!
Yoga sollte es sein und Yoga wurde es.
Wir sind in das Fitnessstudio rein, ach, was sag ich, Fitnessstudio…ein regelrechter Fitnesstempel war es! Ein Tempel, der reinen Körperlichkeit geweiht. Mit Ambiente! Statt Schweiß, Blut, Tränen gab es Handtuchgutscheine. Ich glaube, das heißt was. Ich durfte die heiligen Hallen mit einer Guestmembership und zwei geliehenen Handtüchern betreten.
Unten im Ankleideraum habe ich mich ein wenig fehl am Platze gefühlt, denn in so einem Tempel der Körperlichkeit findet man ja nur Leute, die chic und in und rank und schlank und durchtrainiert sind. Nicht mich. Aber da war ich nun. Unter allen chicken, ranken, schlanken, durchtrainierten, faltenfreien Schwänen habe ich mich ein wenig gefühlt wie das häßliche Entlein. Eine kleine dicke Ente mit einer geflickten Schlafanzughose und abblätterndem Nagellack an den Füßen. Dagegen muß ich dringendst mal was tun, das sieht verboten aus. Wenigstens hat man unter der Hose nicht gesehen, daß ich gegen das Stopelfeld auf meinen Beinen ebenfalls dringendst vorgehen muß. Das kommt davon, wenn der Liebste in der Ferne weilt: ich verwandele mich aus reiner Nachlässigkeit mehr und mehr ins neutrale Mutti, ist ja keiner da, der mich bewundern kann. Außer Ben und dem macht es nix aus, wie ich rumlaufe.
Aber zurück zum Fitneßtempel. Der hatte ein Schwimmbad, ein Jacuzi (ja, ich mußte tatsächlich fragen, was das ist. Ist Japanisch jetzt das neue Denglisch?), eine Frauensauna, eine gemischte Sauna und ein Solarium. Fitneßgeräte hatte das Tempelchen auch irgendwo. Aber da wollten wir nicht hin, sondern zum Yoga. Hatha-Yoga, um genau zu sein. Das lief eigentlich ab, wie jede andere Fitneßstunde auch, nur entspannter. Da gab es die Vorturnerin Tempelpriesterin, die ihre Schäfchen hinter sich hatte und die sie in die unmöglichsten Positionen gezwungen hat. Atmen, runter, Liegestütz, rechter Arm hinter die linke Pobacke, linker Fuß rauf in die Luft, der rechte untergeschlagen um den Oberkörper rum, der linke Arm hinterm Kopf und dann auf den Kopf stellen und so. Und bitteschön, das Atmen! Das Atmen ist ganz ganz wichtig! Richtig atmen muß man, ansonsten war alles umsonst. Also turnte ich da herum, zog und zerrte an meinem armen ungelenken Körper, koordinierte meine Arme und Beine und bin fast erstickt, weil ich das mit dem Atmen nicht hinbekommen hatte. Aber ich fühlte mich wie eine Blume, die gen Himmel wächst oder ein Stein, der in die Erde versinkt. Je nach Atemzug. Oder wie ein Fisch auf dem Land, wenn ich das mit dem Atmen nicht hingekriegt habe.
Nach 1,5 Stunden war die Stunde vorbei und ich habe erst mal gemerkt, wie verkorkst mein Rücken eigentlich ist. Also, mein Rücken, der hat zwischendurch weh getan. Das fand ich nicht wirklich gut und dagegen muß ich was tun. Yoga hat mir gut gefallen, das fand ich angenehm: man hat so ein spirituelles Gefühl danach und das Gefühl, was spochtartiges gemacht zu haben, ohne sich wirklich extrem anzustrengen. Extrem verbogen war ich, aber nicht angestrengt. Ich hätte danach mühelos noch ein halbes Stündchen radfahren können, aber dafür hatte ich keine Karte. Blöd ist nur, daß ich nicht mehr so beweglich bin wie früher. Früher hätte ich das Verbiegen noch mühelos mitgemacht. Da konnte ich sogar Spagat. Und nu? Naja, wir werden eben alle älter.
Ich gucke mal, was sich Yogaartiges zu Hause machen läßt. Das darf auch normal sein ohne so viel Ambiente. Ich hätte dann nämlich ganz gerne noch ein paar weitere dicke Enten um mich herum, dann falle ich nicht so auf.
Nach dem Yoga ging es noch ein bißchen in die Sauna. Ich weiß jetzt auch, warum die Leute nach dem Spocht nicht nach Blut, Schweiß, Tränen riechen: es gibt nämlich kostenlose Bodylotion. Da durfte ich dann auch ein wenig chic riechen nachdem ich meinem eigenen Tempel genügend gehuldigt hatte.
Nach der Anstrengung habe ich die verlorenen zweieinhalb Kalorien mit etwa 300, die sich im Eiscafé befanden, wieder aufgefüllt. Ausgleich muß sein. Yin-Yang und so weiter.
Hat gut getan, wirklich.
P.S.: Laut Internet befindet sich in Hurstville ein Yoga-Zentrum, das auch samstags Kurse anbietet. Finde ich gar nicht so übel.
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Die Spanier haben die schöneren Kostüme und Spieler. Ich bin dann mal für Spanien…
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Schlafen – nicht mit mir! Das scheint Ben jetzt immer öfter mal abends zu denken. Blöderweise hat er heute wieder so blöd und so lange Mittagsschlaf gemacht, daß er jetzt noch nicht müde ist. Wenigstens spielt er nebenan ganz friedlich allein mit seinen Autos.







