Hey, Mr. Ben!


Packen
Juni 19, 2008, 07:12
Gespeichert unter: Ausflüge & so

So, ich geh dann mal packen. Die nächsten Tage wird es hier wohl etwas ruhiger.



Baden
Juni 19, 2008, 06:38
Gespeichert unter: Ben hat Spaß, Schlaf Kindchen

Ben ist heute abend ganz friedlich ruhig in meinen Armen eingeschlummert. Ein bißchen gesungen habe ich, ein bißchen gezeigt: Da! – Tür – Da! – Katze – DA! – Lampe – Düdde – ja, Tür zu. und so weiter. Irgendwann ist er dann eingeschlafen, nachdem ich das Nachtlicht ausgemacht habe – das hat ihn seit Tagen beim Einschlafen gestört, ist mir aber erst heute aufgefallen.

Nun, wo war ich…? Ach, ja, das war es aber nicht, was ich erzählen wollte. Niemand findet solchen Trallala-Friede-Freude-Eierkuchen-Kram spannend. Nicht wahr? Ich meine, was ihr doch wirklich lesen wollt, sind die Berichte über endlose schlaflose Nächte mit Wahnsinnsgeschrei, Hungerstreiks, Schreiattacken, Trotzanfälle, Dreckspatzen…das ist spannend, das will man lesen! Da kommen Emotionen auf: Mitleid mit der armen Mutter, Mitleid mit dem armen Kind, Erleichterung, daß es bei einem zu Hause nicht so zugeht, Erleichterung, daß es anderen auch so geht. Das ist Spannung, das pralle Leben, pur und ungeschönt. Nicht so ein Pille-Palle-Kram wie friedliches Entschlummern bei Schlaf, Kindchen.

Daher jetzt die Geschichte vom

Monster im Bad:

Es war einmal eine Mutter mit ihrer Mutter, die sich während des Abendessens gedacht haben: Ach, wir sollten das Kindelein in die Badewanne stecken. Hintergedanke war natürlich, das Kindelein zum besseren Einschlafen zu verleiten, da Bad beruhigt und so. Vordergedanke war, daß das besagte Kindelein komplett dreckig eingesaut vom Spielplatz zurückkam, da es sich un.be.dingt von Mama im Sand verbuddeln lassen mußte.

Das Essen war fertig, es ging ins Bad, das Badewasser wurde eingelassen, Kindelein konnte es kaum erwarten und zappelte schon ganz schrecklich. Wann konnte es endlich in die Badewanne? Wann war es endlich so weit?

Ein wenig mußte sich das Kindelein noch gedulden, dann war das Bad eingelassen, die Klamotten in der Wäschetonne, die Windel in der Windeltonne und das Kind im Badewasser. Ach, wie glücklich spielte es mit dem Wasser, wie fröhlich versenkte es seine Bötchen. Doch da, ein Schatten. Seine Oma fing an, Schattenspiele zu veranstalten. Dem Kindelein wurde es unheimlich.

Da war noch ein Kopf? Der bewegte sich? So ein dunkles Ding. Noch eines und noch eines. Dunkle Dinger, die sich bewegten. Und noch mehr bewegten. Sie gingen nicht weg, sondern kamen näher. Entfernten sich wieder, foppten das arme Kindelein, das sich ganz an den äußersten Rand der Badewanne drängelte.*

Doch da, Mama! Mamas Arme waren da und retteten das Kindelein vor den Monstern in der Badewanne. Es wurde in ein warmes, weiches Handtuch gehüllt und die Welt war wieder in Ordnung. Glücklich und zufrieden ließ es sich anziehen, die Zähne putzen und ging ins Bett.

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* Ergänzend und erklärend sollte vielleicht jetzt erwähnt werden, daß wir eine provisorische Tischlampe im Bad haben, da die Leuchtröhre durchgebrannt ist und so ein doofes Format hat, daß wir seit Wochen schon auf Ersatz warten.



Postkartenwichtelei
Juni 19, 2008, 06:18
Gespeichert unter: Alltägliches

Da ist vor ein paar Tagen eine Karte aus dem schönen Menorca angekommen und ich habe noch nicht mal darüber berichtet. Irgendwie bin ich nicht zum Photographieren gekommen. Aber jetzt: vielen Dank liebe Rosa für diese wunderschöne Karte. Und immer noch weiß ich nicht, woher du die Adresse hast ;-)

Da ist laut des Herrn Gemahls Aussagen noch eine angekommen, aber die kann ich nicht photographieren, die ist zu Hause. Ich denke, ich werde das dann im August machen.



Musikalische Showeinlage
Juni 19, 2008, 06:15
Gespeichert unter: Alltägliches

Eine musikalische Schoweinlage mußte ich heute liefern: Des Herrn Sohnemanns heutiger Favorit war der Eiswagen.

Also mußte ich immer wieder diesen Eiswagen hin- und herschieben und „Düdeldüdeldüh, ich bin der Eismann“ in Endlosschleife dudeln. Und wehe ich habe aufgehört.

Ich meine, was für ein Kontrast: heute habe ich mir erst über Herrn Baudelaires Kunsttheorie den Kopf zermartert und dann dieses anspruchsvolle Kontrastprogramm ;-)

Aber was solls, Sohnemann hat es gefallen.



Ich könnte…
Juni 19, 2008, 01:03
Gespeichert unter: Allein zu Haus

Ich könnte jetzt, da ich auch noch ganz ganz dringend zur Bank muß und heute sowieso phänomenal fleissig war und mir das ein bißchen Kopfschmerzen eingebracht hat, mir das Fahrrad meines kleinen Bruders mopsen, um zu radeln…ich hoffe, der hat eine Luftpumpe?

Ich brauche frische Luft, ganz dringend. Ich glaube es nicht: so ein Wetterchen und ich hocke in der Bude und versuche, mich zwischen Baudelaire, Barye und Rodin zurechtzufinden.

Ich habe jetzt ein klein bißchen gekürzt. Das fällt mir schwer. Leichter fällt es mir, ein ergänzendes Kapitel einzufügen, das ein paar Sachen erklärt und hoffentlich die fürchterlichen Abschweifungen ein bißchen verzeihen läßt…danach muß ich noch ein Kapitel fertig schreiben, was aber nicht sehr lange dauern dürfte und danach noch 2 Kapitel (oder 1). Hach, ich bin ganz aufgeregt, das Ganze wird inzwischen sehr überschaubar.

Ein Kapitel klingt tatsächlich so, als hätte ein ganz ganz kluger Kopf mit ganz ganz viel Wein intus was ganz ganz furchtbar Kluges geschrieben. Ich wünschte nur, der könnte mir das erklären, was da so steht, aber der kluge Kopf muß sich irgendwo in einem staubigen Hirnhinterstübchen verkrochen haben. Vielleicht waren es aber auch nur die Schwangerschaftshormone? Ich weiß gar nicht mehr, wann ich das eigentlich geschrieben habe.

Ich bin jetzt schon so lange dran, daß ich regelrecht Angst vor dem Fertigwerden habe. Blöd, nicht wahr? Was kommt dann, das ist die Frage…

Ich glaube ich bin so weit, daß ich jemanden zum Gegenlesen brauche…

P.S.: Ich werde und werde nicht schlauer. Jetzt hat mir Wo.rd schon wieder das Zentraldokument zerstört. *hmpf* Das reicht mir jetzt. Jetzt wird was anderes benutzt.

P.P.S.: mein superschlauer Bruder hat sein Fahrrad im Keller meiner Eltern. Abgeschlossen! Luftpumpe da, funktioniert alles, nur eben: dieses Verf*** Schloß. *hmpf* Jetzt bin ich enttäuscht. Bei dem schönen Wetter :-(



Ich kann es einfach nicht
Juni 19, 2008, 00:50
Gespeichert unter: Alltägliches

Texte kürzen, zusammenstreichen, rauswerfen…ich kann es einfach nicht. Es ist zu traurig.