Hey, Mr. Ben!


Ärgerlich
Juni 1, 2008, 22:10
Gespeichert unter: Blöd & Zugenäht

Ärgerlich, wenn man einen Schnitt vorher nicht so gut durchdacht hat, so daß am Ende die reinste Stümperei dabei rauskommt. Noch ärgerlicher, wenn man mit Material „Made in China“ arbeitet, das so schrottig ist, daß es auseinanderfällt und – ribbelt, bevor man überhaupt angefangen hat, damit zu arbeiten.



Photos
Juni 1, 2008, 21:21
Gespeichert unter: Uncategorized

Nur mal so, weil ich meinen kleinen Eumel so unwiderstehlich finde :-)



Schokolade
Juni 1, 2008, 20:13
Gespeichert unter: Kulinaria

Nach dem Essen auf dem Fischmarkt – wir haben uns da mit Freunden getroffen – gab es Käffchen für die Großen, Babycino für den Kurzen und ein kleines Täfelchen Schoki für alle drei. Wir haben sehr elterlich geteilt: jeder hat zwei Stückchen bekommen. Eines war am Ende übrig. Ben hat das gesehen. Ein Teil seiner Ration hat er noch in der Hand gehabt und höchst gierig auf das Reststück in meiner Hand gestarrt. „HAAAABNNN!“ ertönte es laut und bestimmt aus dem gierigen kleinen Schleckermäulchen.

Jens warf ein: „Aber du hast doch noch ein Stück in der Hand.“ Ein irritierter Blick von Ben, ein heftiges Kopfschütteln.

Doch, hast du. Siehst du: da in deiner Hand.

Erneutes heftiges Kopfschütteln und – schwuppdiwupp – war das Stück in Bens Mund gelandet und die Hand nach dem nächsten ausgestreckt. „Haaabn!!“ verlangte er.

Nun gut, die Hälfe von dem Restestück hat er schließlich doch bekommen. Ich glaube, er mag Schokolade…



Rockefellers sind los
Juni 1, 2008, 18:38
Gespeichert unter: Kulinaria

Da gab es heuteGaumengenüsse Deluxe, wie bei den Rockefellers in Amerika ;-) .

Pazifik-Austern, Tiger-Prawns und heute abend Sashimi.

Nur gut, daß das Ganze auf dem Fischmarkt erschwinglich ist. Und alles für mich allein, weil Ben und Jens das nicht mögen.



Deluxe-Version
Juni 1, 2008, 18:27
Gespeichert unter: Bazillenkram

Gestern ein Verdacht, heute die Bestätigung: man hat mir nicht, wie ursprünglich gehofft, eine poplige 08/15- Erkältung geliefert, auch nicht, wie gedacht die Version Extra-Hartnäckig, die über zwei Wochen dauert, sondern sogar die Deluxe-Version. Zwar ohne Bronchitis – zum Glück bleibe ich seitdem ich aufgehört habe, Sargnägel zu inhalieren, mehr oder minder davon verschont – , dafür im Package enthalten: ein Paukenerguß und eine hübsche kleine Sinusitis.

Nett. Als ob ich nichts anderes zu tun hätte, als krank hier herumzuliegen. Pah.



Nudeln zum Frühstück
Juni 1, 2008, 10:47
Gespeichert unter: Kulinaria

Kindelein hat Hunger, will Frühstück. Er zieht mich also in die Küche, ich erblicke die Nudeln von gestern abend und frage spaßeshalber: „Na, Ben, willst du Nudeln zum Fühstück?

Ich hole das Brot aus dem Schrank und sehe mit halbem Auge, wie Kindelein anfängt, den Vorratschrank auszuräumen. Schließlich tappst er mit einer Nudelpackung auf mich zu…

Ich hole Luft und will zum Donnerwetter ansetzen, bis mir klar wird: mein Kind ist schlau! Er hat die Frage verstanden und hat dazu noch die Verbindung harte Dinger in der Packung = lecker Nudeln auf dem Teller, sobald Mama damit fertig ist hergestellt. Da war ich wieder ein bißchen stolz.

Nudeln gab es natürlich trotzdem nicht, dafür tiefgefrorene TK-Himbeeren. Die ißt er so aus der Packung und sind sogar noch besser als Nudeln.



Soziale Kompetenz
Juni 1, 2008, 01:43
Gespeichert unter: Kommunikatives

Gerade habe ich irgendwo dieses schöne Stichwort gelesen: „Soziale Kompetenz“ und mußte an Ben denken. Denn Ben hat ganz eindeutig jede Menge sozialer Kompetenzen. Fraglich ist nur, ob es die richtigen sind.

Ich denke da sofort an einen Ben, der jeden Fremden fröhlich grinsend anguckt in Erwartung eines „Ouhh, whata cutie“ oder so. Fremdeln? Ein Fremdwort!

Ich denke an einen Ben, der mißtrauisch jene kleine Jungens beäugt, die gerade auf seinem Bobbycar unterwegs sind, aber die er gewähren läßt. (Und auch gleich versucht, sich deren Gefährt unter den Nagel zu reißen.)

An einen Ben, der leicht hin- und herschwankend auf die von ihrem Kaffeeholtrip gerade wiederkehrende Mama zurennt, an ihr vorbei und zum nächstbesten Passanten abbiegt, der gerade in Sicht- und Reichweite ist.

An einen Ben, der entzückt lachend ein kleines Kindelein, seine ersten Schritte tapsend, an seines Papas Armen hängend, auf sich zuschwanken sieht, auf eben dieses Kindelein zurennt und sich ganz freundlich in dessen Wangen verkrallt. Feste. Entzückt. Das Baby heult, Ben freut sich: Kontakt gelungen. Und dieses unglaublich peinlich-gezwungene „Oh, doesn’t matter, he ist still a baby…“ des Vaters, der dann so schnell wie nur irgend möglich mit seinem kleinen Jungen das Weite gesucht hat.

An einen Ben, dem, mit seinem Bobbycar unterwegs, ein gar entzückendes kleines Blondinchen ins Auge fällt, auf die elf Monate alte junge Dame zurast und seiner Mutter den puren Angstschweiß ob dieses Konfrontationskurses auf die Stirne treibt. Glücklicherweise hat Ben in letzter Sekunde noch abgebremst. Und dieses unglaublich peinlich-gezwungene „Oh, doesn’t matter, he ist still a baby…„, usw. s.o.

An einen Ben, der völlig überwältigt von Haaren sich in sämtliche Erreichbaren krallt, egal, ob Junge oder Mädchen, ob Mama oder Unbekannt, ob blond, ob braun – nur lang genug müssen sie sein…

An Ben, der heult, weil man ihn von einem Kontakt wegzerrt, in den er sich gerade verkrallt hat und ihm erklärt, daß man so nicht kontaktet, daß das weh tut, daß man ja auch lieb sein kann.

An einen Ben, der sehr sehr kontaktfreudig ist, sehr sozial, wenig soziale Scheu zeigt und überhaupt sehr offen auf Fremde zugeht. Nur eben, daß diese Fremden das Auf-sich-Zukommen nicht immer zu schätzen wissen.

Aber wissen Sie was: er ist ja noch ein Baby, er weiß es nicht besser, das ist nur eine Phase…*hüstel* ;-)



Selber anziehen?
Juni 1, 2008, 01:09
Gespeichert unter: Alltägliches

Ich habe gerade mal wieder im wunderschönen Hipp-Newsletter gestöbert und mir ist was aufgefallen: Ben hätte schon vor Wo.chen seine Gummistiefel selber anziehen müssen!

Er weiß das aber nicht und daher rätselt er immer noch herum, mit welchem Zauberspruch der Schuh plötzlich an den Fuß gepappt wird.

Dafür kann er aber seinen Babycino schon locker-lässig mit einer Hand haltend trinken wie ein Großer…