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Auch wenn das hier manchmal ganz jammerig klingt und so, als hätte ich das Terrorkind überhaupt: dem ist nicht so. Ich habe das süßeste, liebste (*hüstel*), reizendste (Oh ja, reizend ist er) Sonnenscheinchen überhaupt. Nur, daß er jetzt gerade ein kleiner Stinkstiefel ist wegen Erkältung und Vollmond und überhaupt.
Aber wenn er sich dann in meine Arme schmiegt, das Köpfchen an meine Schulter legt und anfängt, mir im Ausschnitt herumzukratzen und leise seufzt, dann, ja dann würde ich um nichts in der Welt meinen kleinen Spatzemann hergeben wollen. Auch sonst natürlich nicht, auch wenn ich ihn manchmal an die Wand klatschen könnte, aber in solchen Momenten eben ganz besonders.
Das mußte ich jetzt nur mal sagen. Weil es ja sonst alles eher negativ klingt.
„Ühööhööooooowääähhh„
So ging es den ganzen Tag, mal mehr, mal weniger. Weniger, als Ben geschlafen hat. Mehr, als Ben müde war. Zum Glück aber in einer vertretbaren Lautstärke. Vielleicht kam es mir aber nur so vor, weil meine Ohren immer noch unter Wasser sind.
Es war schön, Besuch zu haben, Muffins zu essen und Ben am Bein kletten zu haben. Er hat sich nämlich geweigert, mit L. zu spielen, die ganz begeistert von der Küche und dem Bobbycar war. Lieber hat er an meinem Bein geklebt und N. gekratzt, die das nicht so toll fand. Verständlich, will ich mal sagen.
Als die beiden weg waren, mußten wir auch schon los, da ist Ben noch mal im Kinderwagen eingeschlafen. Die halbe Stunde Mittagsschlaf waren doch zu wenig. Und die eine Stunde, die er noch mal gepennt hat, auch. Das kommt, weil er krank ist, denke ich. Ich wage nicht zu hoffen, daß er zum Vielschläfer mutiert ist.
Als er aufgewacht ist, ging das Gestänker auch direkt weiter. Alles falsch. Selbst der Löffel beim Abendessen war falsch. Und überhaupt, alles doof und so fiese Eltern hat man dann auch noch, die irgendwann das Geschrei einfach so ignorieren.
Jetzt ist der kleine Stinkstiefel im Bett. Ich denke, daß meine Eltern jetzt ganz furchtbar enttäuscht sein werden, da sie ihren kleinen Enkel nicht mehr sehen, aber ich würde jetzt mal sagen: ich habe gesagt, in einer Stunde sind wir so weit. Waren wir. Auf die Minute. Wenn die Großeltern dann offline sind – nun, dann kann ich jetzt leider nicht helfen, Ben mußte ins Bett.
Alternativ kann ich anbieten: morgen früh um sechs (in Deutschland 22 Uhr. Ben muß ganz früh aufstehen morgen. Dann darf er kurz mal skypen. Ist das o.K.? Bitte Email)
Und meine Ohren, denen geht es jetzt richtig gut. Die genießen die Stille
So ein bißchen müde – das ist man eben, wenn man noch vor sechs aufsteht und meint, daß eine halbe Stunde Mittagspause genug sei…die übrigens genau in dem Moment zuende war, als ich mich nach der Rennerei am Morgen hingesetzt hatte, der Kaffee serviert wurde und ich mein Schwachsinnsmagazin aufgeschlagen habe. Jetzt weiß ich doch immer noch nicht, was das Anschelina zu Mittagessen hatte und wie das mit Bräääd gerade so ist, während die Fußballmannschaft um Britney herumtanzt…oder so…aber wenigstens ist die Rechnung endlich bezahlt.
So, gleich erwarte ich Besuch. Die Muffins sind fertig, der Kaffee wird gleich aufgesetzt und hach, ich freu mich
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Sehr vielversprechend: die böse fünf stand heute auf dem Wecker und es gab bis jetzt schon jede Menge Geschrei. Der Tag fängt vielversprechend an…er geht nämlich genauso weiter wie der letzte aufgehört hat.







