Gespeichert unter: Alltägliches
Interessant: mein Tiefkühl-Spinat hat eine neue Verpackung und ist auch sonst gehaltvoller geworden. Früher hatte eine portion 41,7 Gramm und 43 Kilojoule. Jetzt hat eine Portion 42 Gramm und 61 Kilojoule. Das müßte ja heißen, daß 0,3 Gramm 18 Kilojoule haben. Das kommt aber nicht hin, wenn man berechnet, daß in der alten Packung 1 Gramm Spinat 0,97 Kilojoules hat (mit Rundungsfehler) und in der neuen ganze 1,5 (mit Rundungsfehler).
Oder hat der Spinat aus dem neuen Anbaugebiet mehr Joule?
Überhaupt: wer ißt denn bitteschön 41,7 Gramm Spinat? Eine Portion? Das ist doch was für den hohlen Zahn oder die Deko. Beknackt.
Gespeichert unter: Schlaf Kindchen
Schlafenszeit gegen 20 Uhr – Ben gewöhnt sich langsam daran. Er ist zwar immer noch wenig begeistert, wenn er ins Bett soll, aber geknöttert wird eigentlich immer nur kurz. Ein wenig umhergetobt, um wieder runterzudrehen, danach liegt er ruhig und plappert noch ein bißchen. Schließlich wird er still und bettschwer, hört der leisen Musik zu und schläft irgendwann nach Stunden ein. Sehr schön so.
Gestern kam er eine Stunde später ins Bett, weil das mit dem Einkaufen und dem Essen so lange gedauert hat. Da war er total überdreht am Kreischen. Schon um neun abends. Daran sieht man, daß er sich an frühere Schlafenszeiten gewöhnt. Das finde ich auch schön so.
Noch ein paar Tipps für Schlaf-CDs? An Nena habe ich mich langsam satt gehört. (Meine Oma hatte…*seufz*…schon wieder recht: die kann einfach nicht singen.)
Hier ein paar Photos vom Kreativknilch. Er hatte Spaß, aber insgesamt habe ich den Eindruck, daß er eher gezwungenermaßen kreativ wird, d.h., wenn ich ihn hinsetze und Pinsel und Farben in die Hand drücke und er nicht entkommen kann. Er sieht wohl den Punkt am Kreativsein – sprich Malen, Basteln, Kneten, Singen, Tanzen – nicht. Er macht ein bißchen herum, findet es aber insgesamt eher spannend, mit der Farbe zu matschen, die so schön quatscht, wenn er sie durch die Finger glitschen läßt. Und wie interessant erst, daß das Rot sich in dem Blau auflöst und das Blau dann plötzlich auch weg ist und nur Lila zurückbleibt. Wie fühlt sich ein Pinsel an…er ist nicht daran interessiert, Bildchen zu malen. Nicht wirklich. Er will eher erforschen, wie das funktioniert, was Farbe ist, wieso Farbe sich ändert, was die macht, wenn die mit Wasser in berührung kommt oder mit Mama usw.
Forscher und Entdecker nennt man das wohl. Die dicke Ameise, die wir heute gesehen haben, fand er auch folgerichtig viel fesselnder als die Farbe. (Was nicht heißt, daß es nicht Ärger gegeben hätte, wenn ich die ihm vorzeitig weggenommen hätte
)
Gespeichert unter: Kommunikatives
Neues Wort: Babbi
Ohne hier groß herumraten zu lassen: Babba/Babby ist ein Kosewort für Baby/Kleinkind im Allgemeinen und leitet sich von Bub ab, was irgendwie australischer oder sonst ein Slang für Baby/Kleinkind ist.
Babbi heißt also schlicht „Baby“. Oder kleine Kinder. Oder Orte, an denen sich kleine Kinder aufhalten, zum Beispiel Spielplätze. Wir haben uns schon seit ein paar Tagen gewundert, was dieses Babbibabbi bedeuten soll, das Ben von sich gibt. Er zeigt auf Nachfrage hin auch gezielt auf Kleinkinder oder Babys (oder Spielplätze, sofern vorhanden).
Hat er wohl aus dem Childcare. Ben kann englisch. Mann, ich bin stolz.
Gespeichert unter: Kommunikatives
Ben ist eindeutig eine olle Streßbacke. Damit meine ich, daß er nicht dersortige ist, der geduldig vor einem Puzzle sitzt und alle Teile in die dazugehörigen Öffnungen pfrickelt, sondern eher zu der Sorte gehört, die völlig gestreßt sind, wenn sich nicht alles sofort und möglichst von alleine problemlos an die richtigen Stellen einfügt. Er gerät außer sich, er wird ganz flatterig. Fängt an zu quietschen. Zum Glück hyperventiliert er nicht, so weit sind wir noch nicht. Meist landen die Teile dann entweder auf dem Boden oder Mama muß helfen. Noch öfter interessiert es ihn allerdings nicht, das muß ich ja zugeben. Vielleicht, weil es ihn so anstrengt.
Das passiert nicht nur bei Puzzles, sondern auch zum Beispiel beim Essen. Unter anderem heute, als ich nicht sofort kapiert habe, daß Ben weder einen Grissini von mir haben wollte noch die geschlossene Tüte mit den Grissinis und schon gar nicht ein paar auf die Hand mit der Tüte im Schoß. Aber die sollte auch nicht weg von ihm sein. Nach ein wenig Gequietsche und Gewedel stellte sich dann raus, daß er die Tüte wollte, aber die offene Tüte. Daß er die auch einfach selber häte aufmachen können, da die ja nur mit einer Plastikleiste verschlossen wird – also die Art, die man nur zudrücken muß – hat er in dem ganzen Streß gar nicht mitbekommen. Essen wollte er die auch nicht unbedingt, es ging nur ums Prinzip. Die Tüte hat er auch fast die ganze Zeit während unseres Wochenendeinkaufs festgehalten.
Er fängt auch sofort an zu flattern, wenn ich nicht verstehe, was er mit seinem Da! und dem wild in der Gegend herumpiekenden Zeigefinger meint. Die Ketchupflasche? Die Wasserflasche? Das Salz? Mein Brot? Ja! Mein Brot. Aber mag er doch nicht. Egal, haben wollen – darum ging es ihm. Zufrieden wars, als ich ihm ein Stückchen abgebrochen habe und auf den Teller gelegt habe…und direkt wieder weggenommen habe. Das war egal, Hauptsache, er hatte es.
Flatterig wird er auch, wenn ich nicht da hin will, wo er mich hinzieht, wenn ich ihn vertröste (Nein Ben, ich bin noch unter der Dusche, ich kann jetzt nicht mitkommen), wenn ich das falsche Auto nehme, die Socken in der falschen Reihenfolge anziehe (?), die Mandarine zerpflücke, die er selber pflücken wollte, ihn davon abhalte, in den Goldfischteich zu hüpfen, wenn er die Wasserflasche offen in die Hand gedrückt bekommt, weil ich nicht verstanden habe, daß er sich selber daran versuchen wollte, undundund…
Ich glaube, er hat ein Kommunikationsproblem.
















