Hey, Mr. Ben!


Doof?
Mai 2, 2008, 18:34
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Ich frage mich, ob die Katalogtexte, die ich gerade überfliege durchlese wirklich so doof sind, wie sie mir scheinen oder ob ich komisch denke? Keine Lust mehr, aber nur noch 2-3 Kapitel plus Überarbeitung!



Knöpfchen
Mai 2, 2008, 16:30
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Ben spielt Helferlein: er drückt ein, zwei Köpfchen an der Waschmaschine und schon kommt alles triefendnaß heraus – er hat den Schleudergang abgeschaltet.

Kleine Notiz für mich: wenn ich Ben mit nach unten nehme, hinterher immer die Waschmaschine kontrollieren



Lesen
Mai 2, 2008, 16:28
Gespeichert unter: Allein zu Haus

Meine Güte, wenn ich das nächste Mal Texte zu lesen habe, mache ich mich lieber vom Acker und setze mich irgendwo anders hin. Das ganze Chaos um mich herum macht mich ganz hibbelig. Ich kann mich gar nicht konzentrieren, weil ich laufend denke, daß die Spülmaschine aus- und eigeräumt werden müßte.



Selbständigkeitsbestrebungen
Mai 2, 2008, 12:47
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Ben will groß sein. Er kann das allein. Egal was, er kann das. Gestern wollte er zeigen, daß er sein Brot selber schmieren kann. Ich muß hier erkären, daß wir beim Einkaufen ein Werbepaket mit Frischkäse und Brötchen geschenkt bekommen haben, das ich meinem hungrigen Kindelein kredenzt habe. Ben bekommt das Frischkäse-Brötchen, sieht, daß noch ein Rest im Töpfchen ist, verlangt das Messer und will auch eintunken und aufs Brot streichen. Ich habe ihm da ein bißchen geholfen, indem ich das Messer mit Frischkäse vollgehäuft habe. Ben nimmt das Messer, tippt ein bißchen aufs Brot und…steckt sich dann das Messer in den Mund, um es abzulutschen. Wie ein Großer :-)

Danach hat er versucht, sich seine eigene Mandarine zu schälen. Meine schon von mir vorgeschälten Schnitze hat er schmählich verweigert. Seine Versuche wären wahrscheinlich mehr von Erfolg gekrönt gewesen, hätte er nicht versucht, sich nach dem ersten abgerissenen Stück Schale durch die Mandarine zu bohren. Aber ich finde es schon sehr lobenswert, wie er das macht. Besonders, daß er die Schale nicht einfach nur wild in der Gegend herumwirft, sondern in das Pöttchen wirft – hilfreich ist da wohl die Faszination „Mülleimer“, die der Eumel seit einiger Zeit hat.



Lieber Papa
Mai 2, 2008, 11:13
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Lieber Papa,

werde bloß wieder schnell gesund und erhole dich schön! Alles Gute, gute Besserung und wir sehen uns ja bald. Wehe, du bist dann noch nicht wieder auf den Beinen! Erschreck mich ja nicht noch mal so!



Stressig
Mai 2, 2008, 11:09
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Der Aufenthalt im Park gestern war richtig erholsam, doch die ganze Entspannung war flöten, als wir auf den Bus gewartet haben. Der Fahrplan stimmte vorne und hinten nicht. Ein Bus kam zu spät – ich habe gut zehn Minuten an der Bushaltestelle gewartet, er kam nicht, also sind wir ihm entgegen gelaufen. Zehn Meter vor der Bushaltestelle habe ich ihn gesehen, gewunken wie eine Blöde, der Fahrer hat mich gesehen und ist grinsend weitergefahren. Also gut, können auch 30 Meter gewesen sein. Ich habe ganz schön geflucht.

Wir sind wieder weiter zur nächsten Haltestelle, haben da weiter gewartet und es kamen zwei Busse hintereinander, einer davon stand nicht mal auf dem Fahrplan – beide diesmal nicht für Kinderwagen etc. geeignet. Also habe ich das Teil zusammengeklappt und vor mich hingeköchelt.

Der Einkauf ging halbwegs, zwischendurch hat Ben auch mal gejammert, er hat seinen Babycino über sich geschüttet, andere Kinder angefallen, Theater gemacht, als es in den Obstladen ging. Das Übliche eben.

Da wir ja den BestenEhemannvonWelt im Shoppingcenter getroffen haben, ging es mit dem Auto nach Hause. Auch klasse: Ben ist eingeschlafen, was für uns einen Feierabend erst um halb elf bedeutet hat.  Die ganze Spielplatzmüdigkeit  für den Autoschlaf verschwendet! Eine Schande!

Zu Hause angekommen hat sich Ben ganz quengelig an mein Bein gehängt, ich habe erfahren, daß Papa im Krankenhaus ist, ich war dadurch ein bißchen durch den Wind. Ben hat sich wieder an mein Bein gehangen und wollte „Ham“ haben, ich habe ihn angemotzt, daß er jetzt aufhören soll zu nerven – ja ich schäme mich, aber ich war ehrlich gesagt nicht so ganz gut drauf – und Ben fängt an, hysterisch zu schreien. Er war kaum noch zu beruhigen. Also alles stehen und liegengelassen, Ben minutenlang bekuschelt, er beruhigt sich, stellt sich neben mich auf dieses besagte Höckerchen und tunkt die Möhrenschalen in seine Milch. Ben angeraunzt, daß er bitteschön die Möhrenschalen nicht…hysterisches Gebrüll, Kuscheln, er beruhigt sich, ich versuche, ihn in den Hochstuhl zu setzen, weil sein Essen inzwischen fertig war, hysterisches Gebrüll, Kuscheln, Versuch, ihn in den Hochstuhl zu setzen, hysterisches Gebrüll, Lätzchen angezogen, Schluchzen, sieht Essen, ist wieder Sonnenschein, endlich gibt es „Ham!“ Dieses eine Mal gab es auch keine Sperenzchen mit dem Essen, Ben hat ganz begeistert seine Gnocchi verschlungen und war ganz enttäuscht, daß die so schnell alle waren.

Um halb elf ging es endlich, endlich ins Bett. Ben war zwar müde, aber zu aufgedreht, um zu schlafen. Also mußte er noch Energie ablassen. Danach war ich auch zu fertig für irgendetwas anderes.

Uff.



Subtiler Hinweis
Mai 2, 2008, 10:53
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Wenn Ben raus will, dann holt er nicht etwa seine Jacke oder seine Schuhe. Sein Hinweis ist viel, viel subtiler: er hängt sich an die Eingangstür ud rüttelt, so stark er kann…



Picknick
Mai 2, 2008, 10:17
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Das Wetter war gestern nicht ganz so schön, etwas bewölkt, aber immer noch ein bißchen warm. Also habe ich mir Ben geschnappt und wir haben einfach ein Picknick im Park unten gemacht. Wir hätten theoretisch sogar grillen können, da gibt es nämlich reichlich öffentliche Grillautomaten. Aber Brote und Salat waren auch o.K. – naja, den Salat hat Ben probiert und wie immer angeekelt ausgespuckt.

Nach dem Essen hatte Ben richtig viel Auslauf: er hat Vögel gejagt…eigentlich hat er versucht die zu füttern, indem er einen Brotkanten in der ausgestreckten Hand gehalten hat und oouuhend auf die Vögel zugerannt ist. Das Ergebnis war sowieso das gleiche. Er ist ein bißchen gerutscht, hat ein bißchen auf der Schaukel gespielt – aber bloß nicht die mit den Babysitzen! Inzwischen hat er sogar kapiert, daß er sich festhalten muß ;-)

Am allerallerbesten war aber der Dreck: die Spielplätze hier sind meist mit Mulch bedeckt, was schön federt, aber so richtig dreckig ist, besonders, wenn der frisch ist. Ist aber pflegeleichter als Sand, denke ich. Nun ja, Ben hat den Mulch immer wieder auf eine Kante hochgeschaufelt und mit den verschiedensten Werkzeugen (sprich: Blättern) oder den Händen heruntergewedelt. Immer wieder. Und ich mußte mitmachen. Blätter aufheben und untersuchen ist auch toll. Aus irgendeinem Grunde aber ekelt er sich vor Federn, bzw. allem flaumigem. Auch gemähtes, getrocknetes Gras findet er zum Schütteln.

Nach gut drei Stunden wollte ich dann doch langsam gehen – zum einen, weil wir noch einkaufen mußten, zum anderen, weil es langsam kühler wurde. Ich bin vorausgegangen, Ben winkt mir lässig hinterher und läßt sich kein bißchen davon beeindrucken, daß ich gehen wollte und mich immer weiter entferne. Eher im Gegenteil.

Nun gut, ich habe mich breitschlagen lassen: er durfte noch ein bißchen rutschen und schaukeln. Danach war er aber auch zufrieden und ist mitgeschlichen. Zwischendurch gab es einen Kampf mit einem riesigen Zweig, Vöglein zu bewundern (echte Kakadus und eine ganze Menge Papageien! Das ist Dschungel hier.) und Borke wieder an einen Baum danzukleben.

Kurz vor der Straße wurde Ben wieder in den Wagen gepackt und hat sich ganz zufrieden von mir zur Bushaltestelle karren lassen, wo er die Gelegenheit nicht wahrgenommen hat, ein neues Wort von mir zu lernen. Ich habe mich ein ganz klitzekleines bißchen über den Busfahrer aufgeregt…



Durchwachsen
Mai 2, 2008, 00:51
Gespeichert unter: Schlaf Kindchen

Der Tag heute war wirklich sehr durchwachsen. Ich bin total erledigt, zumal ich letzte Nacht schon so wenig geschlafen habe – fairerweise muß ich sagen, daß Ben diesmal nicht daran schuld war.

Gerade eben ist Ben ins Bett – um halb elf, nachdem er das zwischendurch immer wieder hysterisch geschrieen hat. Morgen dazu mehr. Ich habe meinen Nervencider hinter mir und gehe gleich ins Bett.