Heute haben wir das miese Wetter genutzt und einen Ausflug in den National-Park gemacht. Neben den vielen Kurven, die besonders für Motorradfahrer interessant sind und weniger erfahrenen Autofahrern Schweißausbrüche und äußerst langsame Autos bescheren, gibt es dort ganz viel Grünzeug – eben Buschwald. Sehr nett, das grün. Halt so grün, eben. Es war richtig schön, da lang zu fahren. Wir haben auch kurz Halt gemacht, um einen stinkenden Wasserfall und abgegrenzten Strand zu bewundern. Danach sind wir aus dem Nationalpark raus und über eine Brücke gefahren, die den Einwohnern nicht paßt, jede Menge Touristen anzieht und aus irgendeinem Grunde recht bekannt ist. Wie die heißt, habe ich vergessen.
Ein kurzer Zwischenstopp, ums hungrige Kindelein, hungrigen Eumelpapa, hungrige Eumelmamatante und hungrige Eumelmama zu versorgen – klar hatten wir nichts dabei. Ich gehöre leider nicht zu den Mamas, die um fünf aufstehen, um aus dem Stehgreif während eines Ausfluges gebratene Hühnerkeulen und Nudelsalat hervorzuzaubern. Ich gehöre zu der Sorte, die vollkommen unvorbereitet auf die Mittagszeit trifft, weil sie morgens nicht recht aus den Federn gekommen ist. Und Nein! Die Cocktails gestern abend hatten damit nicht das Geringste zu tun.
Auf dem Rückweg haben wir einen Damm bewundern dürfen, der schon recht lange in Betrieb ist und gerade überläuft, weil der Sommer verd***t naß war.
Außerdem habe ich herausgefunden, wie man aus Sch*** Geld macht. Wortwörtlich
Eigentlich wollten wir den Tag nett ausklingen lassen bei einem Essen hier in Balmain. Leider war es schließlich doch nicht so schön, es hat damit geendet, daß ich nix gegessen habe, weil mein Essen eklig war, das Essen daraufhin habe zurückgehen lassen und ich nichts anderes haben wollte und der Kellner anschließend so beleidigt war, daß er uns fortan ignoriert hat. Also wurde nichts aus dem abschließenden Käffchen und Nachtisch. Ben hat außerdem noch dazu beigetragen, uns einen stressigen Abend zu bereiten, indem er nach besten Kräften bemüht war, seinen Kinderwagen mit Kartoffelbreimatsch einzureiben. Er fand das Essen auch nicht so toll, was aber nicht am Essen lag, sondern an Ben. Blöderweise war der einzige Hochstuhl, der zu haben war, durch eine Handtasche besetzt, die scheinbar dringend gefüttert werden mußte…
Gut, ich ärgere mich darüber, gebe ich ja auch zu. Ich hätte ja auch was sagen können, statt motzig zu sein.
Nun, egal, Jens und ich haben uns schließlich erneut für ein halbes Stündchen vom Acker gemacht und waren ein Glas Wein trinken. Einfach nur, um die Gelegenheit zu nutzen. Tantchenbabysitter hat ihre Sache auch ganz phantastisch gemacht, indem sie es geschafft hat, das Kindelein, das heute im Auto ausschließlich geschlafen hat, zu einer normalen Uhrzeit ins Bett zu bringen. Obwohl Ben heute im Auto insgesamt gut drei Stunden geschnarcht hat. Ich habe mir schon Sorgen gemacht.
Ach ja, in dem Childcare-Center ging gerade Mumps rum…aber ich glaube, Ben ist dagegen geimpft? Da müßte ich mal nachschauen.
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Eumelmama hat ein neues Spielzeug – ein ganz klein wenig verspätetes Weihnachtsgeschenk, für das ich mich noch mal sehr sehr herzlich bedanken möchte, weil ich mich wirklich sehr darübre freue. Das sieht man schon an den drei „sehrs“ in einem Satz. Na, errät jemand, was es ist?




