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Ben war heute mit Tantchen in der Playgroup, was mir ein, zwei Stündchen die Gelegenheit gegeben hat, weiterzuschreiben. Also habe ich getippselt und mich durch meine Karteikarten gewühlt. Karteikarten – hm.
Ich liebe es einfach, meine Zusammenfassungen Exzerpte auf Karteikarten zu schreiben. Fein säuberlich wird dabei Text für Text gelesen, Text um Text Karteikärtchen exzerpiert und Text auf Text vergessen. So weit, so gut. Jetzt stehe ich da mit einem Haufen von Karteikärtchen, die Autor, Titel und Verweis auf das Versteck ihres jeweiligen Ursprungsortes haben. Ich ordne den Haufen danach in alphabetisch beschriftete Fächer und freue mich, daß ich so viele tolle Sachen gelesen und exzerpiert habe. Alles sieht fein säuberlich, ordentlich und übersichtlich aus. Tolles System.
Jedesmal, wenn ich was zu schreiben habe, gucke ich durch meine Karteikärtchen und suche, ob ich zu dem jeweiligen Thema noch was finde. Diese entsprechenden Kärtchen fische ich raus, blättere die durch und lege sie zur Seite oder benutze sie dann und wann auch. Tolles System.
Wieso aber versinkt trotzdem alles in Chaos und ich verbringe bestimmt ganze halbe Stunden mit Suchen der entsprechenden Karten, ihrer Fortsetzungen oder Verweise? Ich habe doch so ein tolles System?




