Hey, Mr. Ben!


Fotos
März 16, 2008, 22:57
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Also dann doch heute die Photos. Jens guckt sich gerade einen ziemlich grusligen Film an, das kann ich mir nicht angucken. Ich bin aber noch nicht müde und was sinnvolles machen will ich auch nicht mehr. Also habe ich Photos hochgeladen. Auch gut. Zuerst die paar von der St-Patrick’s-Day-Parade. Die ganze Show war Ben übrigens nicht so ganz geheuer. Er war zwar durchaus interessiert, hat aber an manchen Stellen sehr skeptisch geguckt. Begeistert war er jedenfalls nicht.

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Danach ging es ja bekanntlich zum Zoo, wo Ben den ein oder anderen Wutanfall inszeniert hat. Aber schön wars trotzdem. Eigentlich bestand das Problem ja immer nur darin, daß er entweder nicht mehr wegwollte oder ins Gehege rein wollte.

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Fazit: Der Hut ist leider endgültig zu klein.



St. Patrick’s Day
März 16, 2008, 21:23
Gespeichert unter: Ausflüge & so, Ben hat Spaß

St. Patrick’s Day ist morgen. Aber da die Australier ja sehr lässig im Umgang mit Terminen sind, fand die Parade heute schon statt – schließlich ist ja morgen ein Arbeitstag und dann wären nicht so viele gekommen. Also heute. Wir haben uns auch unter die Massen gemischt. Ich habe viel Grün erwartet, Tänzerinnen, die fröhlich zu irischer Folklore ihre Beine in die Luft wirbeln, Musik, Flöten, fröhliche Leute. Hm.

Grüne Leute waren da. Die eine Tänzerin, die ihre Beine vorneweg geschwungen hat, sah reichlich lustlos aus. Die kleinen Mädchen, die hinterherhüpften waren keine Irinnen, oder nur zum Teil. Ein bißchen Dudelsackmusik gab es; ein, zwei Leprechauns, die Kamelle geschmissen haben. Irische Aborigines immerhin, die sind eine Seltenheit. Das wars. Alles in allem eine etwas lahme Veranstaltung. Der Höhepunkt der Sache war der Wagen mit dem Kran, der nicht unter die Schienen der Monorail durchpaßte.

Danach waren wir wieder im Zoo. Wieder Enten, Känguruhs, ääähhhmmm…einen Kookaburra, Spinnen, Känguruhs, ein Wombat, Truthühner, die trotz ihrer Größe gnadenlos von Ben gejagt wurden und schließlich das, wovon Ben nicht mehr wegzureißen war: die Wasserspiele auf dem zooeigenen Spielplatz.

Bens Wutanfälle werden länger und anstrengender, wie ich bei der Gelegenheit feststellen durfte. Als wir ihn endlich da weggerissen haben, folgte eine gute halbe Stunde Gebrüll. Mössjöh war nicht mehr zu beruhigen. Erst der Seelöwe, der hinter einen Glasscheibe im Zooshop vor sich hinschwebte, konnte das Kindelein vom Weinen ablenken und zum Staunen bringen. Bis es die Känguruh-Trolleys gesehen hat. Kindelein ist durch das Geschäft gewankt, den Trolley immer hinter sich her und war glücklich. Wir böse Eltern haben ihm auch da den Spaß verdorben. Ab zur Fähre, ohne Trolley.

Der Wutanfall, der darauf folgte, wurde immer wieder von der Faszination Wasser unterbrochen. Nun ja, gut. Zu Hause war jedenfalls alles wieder in Butter, Kindelein war wach bis neun. Das bestätigt auch wieder das da: trotz vollem Programms gestern brauchte Kindelein sich heute nicht erholen. Zwar war Ben erst um sieben auf den Beinen, aber er ist mit einem dreiviertel Stündchen Mittagsschlaf locker lässig durch den Tag gekommen. Mit einem bißchen Schwächeln gegen fünf – die Zeit der beiden Wutanfälle. Hach, ich freu mich schon auf die Zeiten, in denen der Mittagsschlaf ganz wegfällt. Allzu lange wird es wohl nicht mehr dauern.

Photos habe ich heute keine Lust. Ein paar habe ich gemacht, die lade ich morgen hoch.



Im Zoo
März 16, 2008, 10:18
Gespeichert unter: Alltägliches, Ben hat Spaß, Sightseeing

Schönes Wetter, Wochenende und was macht man da, wenn man Besuch hat? Man fährt in den Zoo. Das haben wir heute mal wieder gemacht, fast könnte man den Zoobesuch schon obligatorisch nennen, wenn Besuch da ist.

Den Auftakt zum Tag hat das morgendliche Frühstück gemacht, das eher weniger üppig ausgefallen ist. Ben hat Cornflakes mit Himbeeren und Joghurt gegessen – das hat er sich bei mir abgeguckt und so einen Radau gemacht, von wegen „HAAAHHHBNNNN!“, das ich ihm das gleiche gemacht habe. Er hat alles fein säuberlich mit seiner Umgebung geteilt manierlich aufgegessen – zum Glück haben wir gerade so tolles Wetter, daß wir eigentlich nur noch draußen essen, daher ist das „BEN! Was machst du da mit deinem Essen?“ wesentlich gelassener als sonst. Aus irgendeinem Grunde mußte er danach, während wir noch beim Kaffee saßen, mit einem Blumentopf herumrennen. Warum weiß der Kuckuck. Vielleicht, weil es so schön schrappelt oder so?

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Heute mittag waren wir immer noch nicht im Zoo, sondern sind zum Fischmarkt gefahren, der langsam ebenso wie der Zoo zu einem Teil unseres Touri-Programms wird. Nach dem Fischmarkt, zu dem wir aus Zeitgründen mit dem Auto gefahren sind, waren wir ein bißchen unter Zeitdruck, was Zooöffnungszeiten und Fährfahrtdauer und so angeht. Daher ein kleines Bißchen Hetze. Wenn Jens ich nicht darauf bestanden hätte, mit dem Bus zu fahren, statt, wie es mein Wunsch war der Wunsch eines anderen Familienmitgliedes lautete, mit der Fähre, hätten wir gar nicht mehr im Zoo aufkreuzen brauchen. Aber so ging es. Zwar waren wir nur zwei Stunden drin, aber das hat auch gereicht.

Ben war völlig aus dem Häuschen: „DAAAAH“ – Enten, Pelikane, Schwäne, noch mehr Enten, ganz viele Enten. „DAAAAH“ – Treppen, die in einen Abstellraum führen. „DAAAAH KAAAH“ – Känguruhs, pinkelnde Wallabies. „DAH KAHHH“ – futternde Koalas, Echinadingsdas. „DAAAH!“…Schütteln, noch mehr Schütteln – Nachtviecher wie Ratten und Feathertails.DAAAHH!“ – Die Gondeln der Seilbahn. DAAAH! – ein Kanalabflußdingsda. „KAAAH!“ – Ja, Ben, Kätzchen Tiger, „KAAH? BAAAH“ – Bären! Trippeltrappeltrippeltrappel – bloß raus aus dem Nachtviecher- und Reptilienhaus.

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Wieso er allerdings darauf bestehen mußte, einen Schuh auszuziehen, weiß ich nicht. Er ist ab da einschuhig herumgelaufen.

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Insgesamt also ein gelungener Ausflug. Schön wars. Wir gehen morgen noch mal in den Zoo und gucken uns die Seelöwen und Ziegen an. Schon praktisch, wenn die Firma Freikarten hat, die Jens sich übers Wochenende ausleihen durfte.