Gespeichert unter: Ben hat Spaß
Kindelein langweilt sich heute in der Bahn, da es so wenig zu sehen gibt. Ich singe ihm vor:
Backe, backe Kuchen…usw.
Ben klatscht mit; ihm gefällt das Lied.
Am Ende sage ich: „Na, Ben, Kuchen ist doch was Leckeres, oder? Yammie.“
Ben grinst, schmatzt laut, streicht sich mit seinem Patschehändchen über sein Bäuchlein und guckt mich seeehr erwartungsvoll an
Eigentlich habe ich keine Lust, jetzt noch was zu schreiben. Der Tag war anstrengend, das Kindelein quengelig, wir mußten unterwegs sein, um Tantchen die Stadt zu zeigen und die Familie nächste Woche kulinarisch-gemüse-und-obsttechnisch über die Runden zu bringen. Kindelein quengelig, die beiden kaputten Kameras weggebracht und danach die typische Situation, in der Kindelein will, will, will. Tantchen hat mich zum Kaffee eingeladen, Ben sieht den Kaffeestand und fängt an zu quengeln. Will irgendwas „Habn!“ Was ist eigentlich egal, Hauptsache es handelt sich dabei um Babycino und was eßbares. Nun ja, wir sind ja nicht so.
Der Kaffee wurde in aller Eile ausgetrunken, danach wurde Tantchen im Eiltempo Chinatown gezeigt, das nun wirklich sehr unspektakulär ist, bis auf die Tatsache, daß man da chinesisch essen kann, wie es chinesischer kaum noch geht. Auf dem Markt wurde von mir unser Obst-Gemüse-Einkauf erledigt, während Tantchen sich den kundigen Händen einer Masseurin ergeben hat und Kindelein quengelig war.
Nach dem Marktbesuch sind wir mit der Monorail durch die Stadt getrödelt, nach Hause, kurz gegessen, kurze Spielplatzpause für das quengelige Kind, wieder richtig einkaufen, diesmal mit allem anderen und quengeligem Kind aber ohne Obst und Gemüse. Nach Hause, essen, schlafen. Anstrengend aber unspektakulär.
Ach ja, das grellbunte Hollywoodhaus ist gebongt, wir ziehen in zwei Wochen um. Jetzt muß ich mich wohl doch auf meine neue Rolle als Luxusweibschen vorbereiten, schließlich muß ich doch stilistisch zum Haus passen, oder nicht?




