Gespeichert unter: Alltägliches, Auf dem Spielplatz | Schlagworte: Shopping, Spielplatz
Nach der Besichtigung waren wir ein paar Stunden in einem Shopping-Center. Da wir Jens aufgrund des Wetters zur Arbeit gebracht haben, wollte ich nicht nach Hause und später wieder zurück – das ist nämlich eine ganz schöne Strecke, die sich für die paar Stunden nicht wirklich lohnt. Also Shopping-Center, wo es klimatisiert und trocken ist – nun ja, das wäre nicht wirklich notwendig gewesen. Hätte ich gewußt, bzw. wäre die Wettervorhersage ein wenig zuverlässiger, dann hätte ich auch Sonnencreme und Strandsachen mitgenommen. Es war ja eigentlich Regen angesagt. Egal, dafür haben wir uns bei den Temperaturen nicht zu Tode geschwitzt.
Wir haben eine Kleinigkeit gegessen, sind da rumgelaufen, auf den Indoor-Spielplatz gegangen – das ist in einigen von diesen Shopping-Malls eine recht nette Alternative zu den teuren Indoor-Spielplätzen. Ben ist da ein wenig herumgeklettert, wurde von einer kleinen Chinesin betüddelt, die ihm permanent über den Kopf gestreichelt hat – süß
– um dann ein Auto zu okkupieren.
Irgendwann wurde es einem anderen der kleinen Engel zu blöd zu warten und Ben wurde kurzerhand recht unsanft aus dem Auto geschubst. Ein blauer Fleck im Gesicht war die Folge. Da er ohnehin müde war, wurde er eben in den Schlaf gemilcht – an dieser Stelle ein Lob an die Aussies, die eigentlich recht häufig Still- und Wickelräume zur Verfügung stellen. Ich konnte mich dann – anlässlich der baldigen Wiederaufnahme meiner Arbeit – meiner Diss. widmen, die ich zur Zeit noch mal durchlesen muß, korrigieren muß und überhaupt, bevor ich weiter schreiben kann. 1,5 Stunden war Ruhe.
Da Ben an schamlos großen Füßen leidet, die in rasender Geschwindigkeit wachsen, mußten wir bei der Gelegenheit nach Schuhen suchen. Sommerlich, bunt und Größe 23 (!) mußte es sein. Dabei ist Ben eigentlich eher, durchschnittlich gesehen, klein geraten. Die Entscheidung war eigentlich klar, als ich mit Ben an Reihen von guten Kinderschuhen vorbeigegangen bin und er bei den ganz bunten Plastikdingern “haaabnn!” gebrüllt hat. Alle anderen Kinder haben die auch, außerdem sind die bunt. Das war wohl der Grund.
Die sind vielleicht nicht das Allerbeste vom Besten, aber bunt, strapazierfähig, leicht zu säubern, leicht und auch noch für den Strand und Spielplatz geeignet. Die Originalen Cro.cs waren mir aber – ehrlich gesagt – zu teuer. Die Kopien gab es dafür großzügigerweise – da hier ja so etwas wie Sommerschlußverkaufsstimmung herrscht – zwei zum Preis für einen. Also habe ich direkt für den nächsten Sommer das gleiche Modell (hoffentlich in dann passender Größe) noch mal besorgt. Dabei haben ich auch zwei T-Shirts mitgenommen, die ich witzig fand. Er brauchte ohnehin welche. Die Schuhe wollte mein kleines Fashion-Victim auch direkt anziehen und nicht mehr hergeben. Auf dem Foto sieht man die.
Dann wurde es auch schon Zeit, Jens wieder von der Arbeit zu holen, was abartig lange gedauert hat, da wir mitten in den Berufsverkehr reingeraten sind. Über eine Stunde waren wir unterwegs. Ätzend war das. Dementsprechend spät waren wir auch zu Hause.
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