Hey, Mr. Ben!


Zu groß
Januar 18, 2008, 18:19
Gespeichert unter: Alltägliches

Ben hat von seinen Großeltern ein paar Shirts geschenkt bekommen, die ein klein wenig zu groß sind, Größe 104. Von mir das gleiche, nur in Schlafanzug, da ich diese durchgeknöpften Dinger hasse und so schnell keinen anderen bekommen habe. Also, Ben hat zu große Shirts. Die liebt er.

Dann kann er nämlich durch die Wohnung laufen, mit beiden Armen wedeln und die viel zu langen Ärmel flappen lassen. Jedesmal, wenn er das macht, freut er sich wie Oscar.



Verregnet
Januar 18, 2008, 17:17
Gespeichert unter: Alltägliches

Verregnet wars heute. Es hat heute morgen erst genieselt, dann richtig angefangen zu regnen – gerade als wir in der Stadt angekommen waren. Jens hat übrigens gerade durchgegeben, daß die Straßen in der Gegend um seinen Arbeitsplatz mehr oder minder überflutet sind.

Also, wir waren heute in der Stadt, um unsere Gemüse-Vorräte wieder aufzustocken. Die Fahrt lohnt sich wirklich, nur ist es ärgerlich, daß immer noch sehr viele der alten Busse mit den Treppen herumfahren, was die Koordination Kinderwagen-Kind-Einkaufstüten-Wickeltasche extrem schwierig macht. An dieser Stelle auch vielen Dank an die beiden Deppen, die direkt vor mir gestanden haben und darauf gewartet haben, daß ich es schaffe, den Kinderwagen mit Kind vor dem Bauch endlich zusammenzuklappen und meine Taschen zu verstauen – was wesentlich schneller gegangen wäre, hätte einer von denen eben mit angepackt. Statt dessen werde ich mit großen Augen ungeduldig angestarrt. Ich hätte mich auch nicht so geärgert, hätten die beiden nicht so eine dämlcihe Art gehabt, im Weg zu stehen…

Nun, wie auch immer, eigentlich war der Ausflug total ätzend, weil es naß war und geregnet hat ohne Ende. Ich bin komplett naß geworden, meine Schuhe sind durchweicht gewesen und haben gequatscht, Ben saß im Buggy und hat gemotzt, daß er nicht daus durfte – ich hätte gerne getauscht, mein Kind ;-)

Oh, Kindelein motzt. Jedesmal, wenn ich irgendetwas anderes als Ben mache, dann gibt es Ärger. Das einzige, was ich im Prinzip „darf“, ist neben Ben zu sitzen und ihm beim Spielen zuzuschauen. Oder mitzuspielen, das ist auch in Ordnung.



Flugzeug
Januar 18, 2008, 16:54
Gespeichert unter: Alltägliches

Ich packe das neue Holzpuzzle aus und frage: Ben, wo ist denn das Flugzeug?

Ben macht bwwww und zeigt nach draußen. Da ist nämlich gerade ein Flugzeug vorbeigeflogen.



Ben füttert mich
Januar 18, 2008, 09:36
Gespeichert unter: Alltägliches

Gestern im Bus, Ben hat sein Brötchen fast aufgegessen, den Rest will er nicht mehr. Er versucht, mir dieses angesabberte Ding in den Mund zu schieben. Ich presse den Mund zu. Er versucht es heftiger, stopft mir das Teil geradezu in den Mund. Ich presse den Mund immer noch zu. Letztes Mittel: Er grabscht mit den Fingern in mein Gesicht, krallt sich in die Lippen, zieht mir den Mund auseinandern und schafft es endlich, mir das Brötchen ins Gesicht zu stopfen. Alle zwei Bissen grabscht er wieder, zieht den Mund auseinander um zu sehen, ob das Brötchen wirklich verschwindet. Sehr insistent, das Kind.

Heute morgen: Ben fängt an, mit unserem Milchschäumer zu spielen. Das ist so ein Metalltopf mit Pömpel, den man hoch und runter drückt. Ich denke, man kennt die Dinger. Er spielt eine Weile damit. Als er mich zum Kühlschrank gehen sieht, kommt er mit Topf und „haabn„-rufend hinter mir her. Er wollte seinen Babycino, dabei ist doch nicht mal Wochenende.

Ben faßt seine Lieblingswörter öfter mal zusammen. Aus „dah“ und „haabn“ wird „daahbn„, was so viel heißt wie „das da haben!„.