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Ich weiß ja nicht, was das jetzt war, aber eben gab es Abendessen für den erlauchten Herrn. Ich kredenzte ihm Pasta-Spinat-Auflauf (sehr figurfreundlich, trotzdem, liebe Mitstreiterinnen
) in einem güldenen Schälchen mit leuchtendgrünem Löffelchen. Augenfreundlich, lecker. Mössjöh fand, es war ideales Futter zum Spielen. Er mochte es, aber hat nicht viel gegessen. Lieber herumgesaut, man möge mir den Ausdruck verzeihen.
Minuten später, nachdem Kindelein fertig herumgematscht gespeist hatte, kam der BEvW nach Hause. Wir saßen einträchtig beim Essen, Kindelein hopste um dem Tisch herum und – schnorrte Essen von uns! Wieder und wieder und wieder, bis es eine ganze riesige Portion intus hatte.
Wieso ging das nicht im eigenen Schälchen? Ich habe langsam das Gefühl, wir leben in einer Diktatur. Eine Ben-Diktatur…in dem Sinne: „haaabn!!!!„
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Stürmisch wie sein Charakter kann auch seine Frisur sein *grins*

Ist er nicht ein niedlicher kleiner Eumel? Hach ja…*schmacht*
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Eigentlich war Ben ja heute gut drauf. Nach dem Mittagsschläfchen gab es was zu essen, das Kindelein mit allergrößter Begeisterung zerstochen hat – er stochert seit neuerdings wahnsinnig gerne mit dem Löffel in Schüsseln herum. Gegessen hat er allerdings nicht, nur ein wenig Joghurt und Trauben konnte ich ihn ihn hineinbefördern.
Danach haben wir recht entspannt noch ein wenig gespielt, sind auf einen Spaziergang, bei dem wir des BEvW’s Super-Duper-Special-Shampoo besorgt haben und sind in unseren hauseigenen nahegelegenen Park eingekehrt. Dort hat Ben erst Vögel gejagt, dann meinen Regenschirm spazierengeführt und einer 13-Monatigen jungen Dame das Gehwägelchen geklaut. Die krabbelte so harmlos und nichts Böses ahnend herum, als Ben schließlich den Gehwagen Gehwagen hat sein lassen und auf die Kleine zutaumelte.
Sehr liebevoll hat er sie besabbert, umarmt und ihr ganz fette Schmatzer auf die Wange gegeben. Mitzi (*schauder* wie kann man Kindern nur solche Namen geben?) war das alles nicht geheuer. Zum Glück hat James, die Spielplatzbekanntschaft von heute morgen Ben wieder abgelenkt, so daß Mitzi unbeschadet Bens liebevolle Annäherungsversuche überstanden hat.
Draußen hat er den Sonnenschein gemimt, zu Hause war alles vorbei. Ich hatte gerade Schwierigkeiten, das Essen vorzubereiten, da Mössjöh mal wieder unheimlich Lust darauf hatte, meine Knie zu umarmen und laut darüber seinem Mißfallen Ausdruck zu geben, daß ich ihn nicht auf dem Arm hatte. Geht nur leider beim Kochen nicht so ganz. Er war ein bißchen müde, schließlich fand das Mittagsnickerchen ziemlich früh heute morgen statt und dauerte nicht allzu lange.
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„Nur“ 97 Dollar diesmal, dafür ist direkt was frei. Das, was wir da sparen würde, würde für den Bus draufgehen. Super.
Wir bleiben dran…
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…neues Glück. Eventuell wird sofort was frei. Für läppische 104 Dollar am Tag.
Ich hatte Glück, daß mein Stuhl eine Lehne hat, sonst wäre ich hinten rüber gefallen.
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Childcare-Center, so vorgestellt, daß man Ben etwa 10 Stunden pro Woche abgibt. Tolle Idee. Man zahlt nicht auf Stunden-Basis, sondern pro Tag, so daß wir ihn wahrscheinlich etwa 2 ganze Tage pro Woche abgeben würden. Also sogar ein bißchen mehr als 10 Stunden. Das würde mir Zeit geben, zu arbeiten.
Nur, daß es eben eine 12-18-Monate-Warteliste gibt. Schitshitshitshit…
Meine Arbeit wird so nie fertig. Eine Nanny ist schlicht zu teuer. Es ist ja schon mit den Childcare-Centern nicht gerade billig.








