Hey, Mr. Ben!


Schlaf, schon wieder
Januar 9, 2008, 23:23
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Kindelein ist irgendwann aufgewacht, nach gut 4 Stunden Schlaf und hatte danach Kohldampf. Den haben wir erst mal beseitigt, danach war der Kohl weg, der Dampf blieb. Irgendwann habe ich auch gedampft, weil Ben doch dezent anspruchsvoll wurde. Er wollte nicht spielen, er wollte nicht trinken, nicht rumlaufen, gar nix, nur auf Mamas „Aaahhhm„. Und da er nicht ständig auf meinen Aaahhm durfte, hing er mir eben am Bein.

Also habe ich die Hausarbeit, die ich eigentlich erledigen wollte, hausarbeit sein lassen, habe mir das Kind geschnappt und bin raus in den Park. Zuerst haben wir den am Wasser besucht, wo ich Ben davon abhalten mußte, ins Wasser zu springen, den Hunden hinterherzurennen oder gleich alles in einem Aufwasch zu erledigen, indem er den ins Wasser springenden Hunden hinterherzuhüpft.

Außerdem hat dieser besagte Park eine Besonderheit: er hat nicht nur eine absolut umwerfende Aussicht auf die Harbour Bridge, sondern die Wege sind auch zumindest teilweise mit winzigkleinen Steinchen gepflastert, die Ben, nachdem das Wasser ein wenig außer Sicht und die Hunde weg waren, aus dem Boden gepult hat. Mit Freudenschreien, jedesmal, wenn er einen „geschafft“ hat. Diese Steinchen hat er abwechselnd mir geschenkt, in den Mund gesteckt, sortiert, umhergeworfen, von einem kleinen Mäuerchen geworfen und wieder in den Mund gesteckt.

Als ich es langsam satt wurde, Steinchen aus Bens Mund zu pulen, sind wir auf den Spielplatz, wo Mössjöh sich noch ein Stündchen austoben konnte. Das Stündchen hat er intensiv genutzt, um auf die Geräte zu klettern, zu rutschen und Tauben mit sehr lauten Gaaa- und Dadadadatt-Schreien zu jagen. Tauben jagen macht Spaß, hat er heute entdeckt. Als wir wieder zu Hause waren, habe ich mal wieder bitter feststellen müssen, daß diese Zeile „Das bißchen Haushalt macht sich von allein…“ zumindest für meinen Haushalt nicht zutrifft. Nichts hat sich von allein gemacht, weder die Wäsche noch der Spül. Pah!

Und was das Schlafen angeht: Ben bläht vor sich hin. Dabei dachte ich, das Thema hätten wir durch…*seufz* Es kann auch durch Zähen verursacht sein? Zumindest bricht nämlich gerade auf der linken Seite das Gegenstück zu dem Backenzahn auf der rechten Seite durch.



Schlaf, immer noch
Januar 9, 2008, 14:54
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So ein Käse: war nix mit Rhythmus. Ben pennt immer noch, mitlerweile schon seit 4 Stunden. Gut, ich gebe zu, daß er nach der Tortour der letzten Tage ziemlich erledigt sein muß. Wenn er noch den deutschen Rhythmus schläft, dann müßte er in einer Stunde etwa wach werden. Ich hoffe nur, daß die nächste Nacht besser wird als die letzte. Aber hoffen wir das nicht immer…?



Päckchen und so
Januar 9, 2008, 11:43
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Da ich bis jetzt keine Photos hochladen konnte, werden die jetzt nachgereicht. Zuerst die wunderschönen Päckchen, die wir von Lia und der Kaiserin bekommen haben.


Es war doch kein Toaster drin. Aber so viele andere tolle Sachen.


Erst mal ein wunderschönes kleines Bärchen für Ben. ich war hin und weg von dem Zottelvieh.

Das Dreieckstuch wurde auch direkt eingeweiht.

In Zukunft brauche ich Ben wohl nicht mehr in Lebensmittelfarbe tauchen. Klasse! Ben fand die Brausedinger so toll, daß er gar nicht mehr ohne baden will.


Ein Nadelkissen, das war aber nicht für Ben. Ein tolles Geschenk, da wunderschön und dringend benötigt. Mich hat das Nadelchaos neben der Maschine in letzter Zeit ganz schön geärgert. Das ist von nun an endlich Vergangenheit.

Die Schokolade ist schon lange Vergangenheit, die Seife wird noch ausprobiert – das wollte ich in Deutschland nicht machen, da das normalerweise so schmiert in der Kulturtasche. Das Duschgel roch aber klasse und wurde schon intensiv benutzt. Der Kaffee war auch toll, da hat sich besonders meine Mutter drüber gefreut: ich mußte den nämlich leider zu Hause lassen, da ich mir nicht sicher war, ob der durch den Zoll geht. Ich wollte nicht riskieren, das Päckchen wegzuwerfen.

Insgesamt ein ganz tolles Paket, über das ich mich total gefreut habe. Danke, liebe Lia!

Ganz unerwartet haben wir von Yvonne auch noch eine kleine Weihnachtsüberraschung bekommen, über die wir uns richtig doll gefreut haben.


Die Pralinen waren lecker und haben nicht lange gelebt, kaum, daß ich die photographieren konnte.


Das erste Puzzle war ein Erfolg, Ben spielt richtig gerne damit, auch wenn er das Prinzip „Puzzle“ noch nicht verstanden hat. Egal, es wird…


Und ein Buch für mich. Ich glaube, das darf man aber auch lesen, wenn man einschlafen will, oder ;-) ? Vielen lieben Dank für die Aufmerksamkeit, liebe Yvonne. Ich war richtig gerührt.

Weihnachten gab es natürlich auch ganz feine Sachen für Ben. Meine Eltern zum Beispiel haben sich selbst übertroffen, indem sie ein Dreirad geschenkt haben, das leider erst im Sommer mitkommen kann. Ben hat sich so darüber gefreut: ein Gefährt genau wie die großen Kinder das auch haben! Die sieht er ja immer auf dem Spielplatz mit den flotten Flitzern umherfahren. Dann gab es noch ein paar Bücher und ein paar Klamotten von meinen Eltern. Von uns gab es die Duplo-Steine, die ebenfalls gut angekommen sind.

Ein drittes Bobbycar gab es vom anderen Opa. So kann er in D. als kleiner Polizist umherfahren. zum Glück ohne Tatütata. Das zweite Bobbycar ist übrigens bei meinen Eltern stationiert – Ben hat also jetzt schon einen richtigen Fuhrpark.

Von der Verwandtschaft väterlicherseits gab es noch einen Duplo-Kipplaster, ein paar schöne Bilderbücher und eine Terrorschnecke, die wir zu Hause gelassen haben. So viel Platz hatten wir nicht, daß wir die mitnehmen konnten. Von der weiteren Verwandtschaft mütterlicherseits gab es wieder Bücher, zwei paar selbstgestrickte wunderschöne Socken, Schal und Mütze und ein paar Klamotten, irgendwie von jedem etwas. Tolle Geschenke waren das. Ben hat Weihnachten total genossen und unheimlich viel Spaß gehabt. Ich glaube, am besten fand er aber die Tage bei den Großeltern – da waren wir als Eltern abgemeldet.

Das war aber jetzt genug weihnachtliches, finde ich. zwar könnte ich jetzt noch von dem tollen Essen erzählen, das sich bei mir immer noch auf den Hüften befindet, von dem lecker Wein, den wir in Maßen genossen haben und dem Glühwein, den mein Vater „verbessert“ hat, aber dann würde der Eintrag ja gar kein Ende finden.

Ach, eines habe ich noch: ein tolles Sylvester war das. So etwas haben wir auch noch nie gemacht. Wir haben geschlafen, bis ich durch die Böllerknallerei draußen wach geworden bin. ich bin zu Jens ins Wohnzimmer und wir habenwie Ömmaken und Öppaken auf der Couch gesessen, den Sylvestercountdown im Fernsehen gesehen, uns angeschaut und gefragt, ob wir nicht doch den Sekt öffnen sollten? Wir haben uns dagegen entschieden und sind ins Bett verschwunden. Zur Entschuldigung muß ich sagen, daß wir beide total krank waren und keine Lust auf gar nix hatten.



Jetlag III
Januar 9, 2008, 10:54
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Heute Nacht gab es noch ein bißchen High-Life, etwa bis vier Uhr oder so. Da BesterehemannvonWelt zwischenzeitlich auch nicht mehr schlafen konnte (lag es am Lego-Bomber?) durfte er sich mit Kindelein beschäftigen, während Mama (aka: ich) ins Bett verschwunden bin.

Ben kam natürlich keine zwei Sekunden später nach. Ich habe mich tief in meine Bettdecke vergraben und so getan, als schliefe ich, aber hatte trotzdem keine Chance: Ben zerrt an meinen noch verbliebenen Haaren, kneift mir ins Gesicht und will mich mit größter Begeisterung beißen. Ich habe mich noch tiefer in meine Bettdecke verzogen. Ben fing an zu brüllen, da er mir nicht mehr an den Haaren ziehen durfte.

Ich bin dann auch noch mal recht sauer geworden, habe noch weitere Strähnen lassen müssen und mir noch ein Mal in die Nase kneifen lassen müssen, bis mir ein Kronleuchter aufgegangen ist: Kindelein war müde und wollte in den Schlaf gestillt werden. Aber zur Entschuldigung: so spät nachts und so hundemüde kann ich nicht denken. Geht einfach nicht.

Dafür heute morgen die Erleichterung: Ben stand ganz normal um 6 auf der Matte und ist jetzt gerade erst in seinen Mittagsschlaf gefallen. Wie schön, das ist nämlich sein ganz normaler Rhythmus. Das gibt Hoffnung darauf, daß der Jetlag nicht zuschlägt. Ich lege mich auch gleich noch dazu, ich bin nämlich auch noch recht K.O.



Müde
Januar 9, 2008, 02:23
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Ich kann nicht mehr. Ich bin müde, total erledigt und will ins Bett. Ich bin mir fast sicher, daß ich sogar schlafen könnte.

Ben kann noch. Er spielt mit Holzklötzen, die so toll klappern, wenn man sie auf den Boden wirft. Legosteine, hoch durch die Luft geworfen, sind auch toll. Klasse. Noch besser, wenn Mama mitspielt, was auch vehement mittels des Universalwortes ‘haaabnnn eingefordert wird.

Nachts um 2 kann ich mir ja auch fast nichts Schöneres vorstellen als kopfüber in die Spielzeugkiste zu krabbeln…



Jetlag II
Januar 9, 2008, 01:02
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habe ich schon erwähnt, wie ätzend ich das finde, daß die innere Uhr durcheinandergewirbelt wird? Besonders bei Kindern?

Der Versuch Ben-ins-Bett war erfolgreich – bis bens Kopf die Matratze berührte und Mössjöh daraufhin der Meinung war, daß man die tolle Party doch so nicht enden lassen könne. Wacher als zuvor tobt er jetzt durch die Wohnung, wirft Sachen die Treppe runter und hat Spaß.

Ich ärgere mich gerade darüber, daß man mitten in der Nacht irgendwie ja doch nicht auf den Spielplatz kann, um das Kind müde zu machen…



Geschmackstest
Januar 9, 2008, 00:40
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Hier gesehen und da nachgemacht: der Geschmack meiner Persönlichkeit. Ich gebe zu: ich war überrascht.


Sie schmecken nach Mokka!
Stark, intensiv und nicht zu süß – Sie schmecken nach langen Nächten und frühen Morgenstunden. Man trifft Sie regelmäßig in Cafés, wo Sie eine Aura tiefer Gedanken verbreiten. Denn Sie haben eine Menge Grips vorzuweisen! Bekannte bezeichnen Sie als intellektuell, und das gefällt Ihnen. Sie sind tiefgründig und nachdenklich und haben ein Faible fürs akademische Umfeld. Oder zumindest den Drang und die Disziplin, Ihr Wissen zu vervollkommnen. Und was ist in langen, einsamen Nächten am Schreibtisch geeigneter als die Gesellschaft einer Tasse Mokka? Sie sind aromatisch und intensiv, ein wahrer Leckerbissen!