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…und kein bißchen müde. *seufz*
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Wir waren heute – mal wieder – am Strand. Es war auch richtig schön warm, ich glaube wir hatten so um die 28° – also ein richtig schöner Frühlingstag. Der Eumel hatte Spaß und wollte gar nicht mehr gehen. Er hat Sand gefuttert, damit gespielt, wurde damit bedeckt und war sogar mit den Füßen im (eiskalten!) Wasser – er wäre noch weiter rein, hätten wir ihn nicht abgehalten.
Demnächst werden wir dann wohl eine volle Strandausstattung besorgen müssen, da es aussieht, als würden wir öfter da zu finden sein: Badeanzug, Standmuschel und natürlich Förmchen und Schaufel.
Etwas trübt aber meine Stimmung: er ist nicht müde. Kein bißchen. Obwohl er heute nur ein wenig im Auto geschlafen hat, was nicht so viel zählt wie richtiger Schlaf. Wahrscheinlich hat er sich nicht genug bewegt. Also heißt es jetzt: rauf die Treppe…
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Eigentlich wollte ich das ja hier verlinken, aber das Video war selbst mir zu blöd. Aber was ich damit sagen wollte: ich hab jetzt appe Haare. Jens war ein wenig enttäuscht, daß ich so viel habe abschneiden lassen. Ich hingegen hätte – ehrlich gesagt – auch gerne mehr ab gehabt. Aber die Ehe ist eben eine Aneinanderreihung von Kompromissen…
Irgendwie haben wir gestern auch nicht richtig was gemacht. Wir haben so ein bißchen herumgetüddelt, sind zum Autohändler gefahren, um die Sache mit dem Airbag zu klären, haben auf einem Organic Market vorbeigeschaut, wo es recht schöne Second-Hand-Kinderklamotten gibt und sehr lecker Joghurt. Da werden wir demnächst öfter mal vorbeifahren. Ist ja auch nicht so weit weg.
Mittagsschlaf ist ausgefallen. Nachmittags sind wir zum deutschen Stammtisch, der bequemerweise direkt nebenan im Park stattgefunden hat und haben BBQ gemacht. Es war wirklich nett, es waren auch nette Leute dabei, muß ich ja mal sagen.
Der Nachmittagsschlaf ist auch ausgefallen. Ben hat herumgetobt, ist mehrmals über den Platz gelatscht – mit Hilfe seines Lauflernwagens – und stand irgendwann vor dem Konflikt: Lieber Ball spielen oder lieber am Wagen hängen? Er hat sich für den Ball entschieden und ist hinter dem hergekrabbelt, was ihn auch schön müde gemacht hat.
Die anderen Kinder waren leider größer. Ben hat zwar ein gewisses Interesse gezeigt, konnte aber nichts mit denen anfangen. In die kleine F. hat er sich wohl ein wenig verguckt, er ist ständig hinter ihr hergekrabbelt, obwohl sie ihm am Anfang ein wenig unheimlich war. Nach ein paar Minuten hat sich das gegeben und später hat sich herausgestellt, daß mein Sohn ein echter Macho ist.
Dafür hat sie ihn schließlich auch eiskalt sitzen gelassen…Weiber!
.
Und nur mal fürs Protokoll: ausgefallener Mittagsschlaf, ausgefallenes Nachmittagsnickerchen, zwei Stunden Herumtoben mit anderen Kindern, Lauflernwagen und Ball – dann geht der Knilch um acht ins Bett und schläft fast 12 Stunden! *freu*
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Ich lasse mir das immer noch auf der Zunge zergehen: Ben ist gestern um sieben Uhr, genauer gesagt 19.02 Uhr eingeschlafen. Das ist, glaube ich, so gut wie noch nie vorgekommen. Es gab ein kurzes waches Intermezzo um halb zehn, das etwa eine halbe Stunde dauerte und mit Spazierengehen beendet werden konnte (in dem Fall blöd, daß es hier so viele Cafés gibt, da es soooo viel zu gucken gibt. Man konnte Ben das förmlich ansehen: Ich will nicht schlafen…). Das Glück dauerte mit ein, zwei (oder drei?) Unterbrechungen bin heute morgen zehn vor sechs. Dann ist ein quicklebendiger, ausgeschlafener Zehnmonatealter durchs Bett getobt.
Und es war so einfach: man muß mit Ben einfach nur den ganzen Tag spazieren gehen, sein Nachmittagsschläfchen ausfallen lassen, ihn ein, zwei Stunden auf dem Spielplatz toben lassen und ihn am Ende vier, fünf Mal die Treppe hochjagen.
Wir waren so perplex, wir wußte gar nicht, was wir mit der ganzen freien Zeit anfangen sollten. Also haben wir eine DVD geguckt: komische alte Männer in sonderbaren Kostümen, die einen Wal und einen Atomantrieb haben wollten
.
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Danke Wutzmama. Also gucken wir mal in meinen Kochtopf…
1) Kannst Du kochen?
Also, bis jetzt hat sich noch keiner beschwert.
2) Wann isst bei Euch die ganze Familie gemeinsam?
Abends und am Wochenende.
3) Was isst Du zum Frühstück?
Ein bis zwei Butterbrote mit Käse, Schinken, was gerade da ist. Am Wochenende (und nur dann) gibt es immer Crumpets, für jeden einen.
4) Wann, wo und wie esst Ihr in der Woche?
Morgens gibt es gegen acht, halb neun Frühstück im Wohnzimmer, Mittagessen am gleichen Ort, entweder kurz vor zwölf oder kurz nach zwei, je nachdem, wie Eumels Mittagsschlaf ausfällt und Abendessen, sobald Jens zu Hause ist, was leider manchmal zu spät wird. Alles im Wohnzimmer. Irgendwie finde ich das Eßzimmer so ungemütlich…
5) Wie oft geht Ihr ins Restaurant?
Ab und zu, vielleicht zwei, drei Mal im Monat. Mal mehr, mal weniger.
6) Wie oft bestellt Ihr Euch was?
Sehr selten, da Bestellen hier eher unüblich ist. Hier geht/fährt man noch zum Take-Away und holt sich das Essen
. Aber auch das kommt nicht so häufig vor.
7) Zu 5 und 6: Wenn es keine finanziellen Hindernisse gäbe, würdet Ihr das öfter tun?
Och…nein, das geht schon. Es ist genau richtig, so wie es jetzt ist.
Gibt es bei Euch sowas wie “Standardgerichte”, die regelmäßig auf den Tisch kommen?
Ja, ein paar. Da wäre zum Beispiel eine schnelle Erbsensuppe, Sauerkraut mit Stampfkartoffeln, Paprikaauflauf, Mandelsuppe, Pasta und Gnocchi in allen Variationen, Curries in allen Variationen, Chilli und – Jens’ Favorit: Tomatensuppe. Ansonsten probiere ich aber auch gerne aus.
9) Hast Du schonmal für mehr als 6 Leute gekocht?
Ja, beim letzten Besuch bei meinen Eltern. Ich glaube, am vorletzten Wochenende oder so habe ich Indisch gekocht. Ach ja, Anfang August noch, als meine Schwiegermutter da war. Da gab es Rehkeule, frisch aus dem Wald.
10) Kochst Du jeden Tag?
Fast jeden Tag.
11) Hast Du schonmal ein Rezept aus einem Kochblog ausprobiert?
Nein
12) Wer kocht bei Euch häufiger?
Ich.
13) Und wer kann besser kochen?
Jens an den Kochtopf zu lassen grenzt an Körperverletzung. Aber er versucht es nicht und hat auch keine Ambitionen dazu. Schade eigentlich.
14) Gibt es schonmal Streit ums Essen?
Nein, noch nie.
15) Kochst Du heute völlig anders als Deine Mutter/Eltern?
Völlig anders. Es gibt aber ein paar Rezepte, die ich von meiner Oma habe und die ich gerne mache.
16) Wenn ja, isst Du trotzdem gerne bei Deinen Eltern?
Ja, sehr gerne. Hauptsächlich deswegen, weil ich dann nicht kochen muß
.
17) Bist Du Vegetarier oder könntest Du Dir vorstellen, vegetarisch zu leben?
Ich versuche, nur ein Mal pro Woche Fleisch auf den Tisch zu bringen. Manchmal klappt es aber nicht. So ganz ohne…nein, ich glaube, das klappt nicht.
18) Was würdest Du gerne mal ausprobieren, an das Du Dich bisher nicht gewagt hast?
Es gibt eigentlich noch nichts, was ich nicht versucht hätte…
19) Kochst Du lieber oder findest Du Backen spannender?
Ich kann nicht gut backen und wofür auch? Für uns zwei allein lohnt sich das ohnehin nicht. Wenn ich mich mal an Kuchen versuche, ist es reine Glückssache, ob der gelingt. Brownies kann ich ganz gut, die sind einfach. Mein Marmorkuchen, den ich zur Taufe gebacken habe, war grenzwertig. Sah einfach nur toll aus, hat aber nicht geschmeckt.
20) Was war die größte Misere, die Du in der Küche angerichtet hast?
Ich habe Holzkohle hergestellt: einfach Rotkohl auf kleiner Flamme auf dem Herd vergessen und nach 4 Stunden wieder in den Topf gucken…worauf ich sehr stolz bin: trotz 10-cm-Schicht Kohle habe ich den Topf sauber bekommen. Nach zwei Wochen (Mit Bohrmaschine und Polieraufsatz wäre es schneller gegangen). Und er ist heute noch in Benutzung.
21) Was essen Deine Kinder am liebsten?
Muttermilch, Obst, Tortellini, Kartoffel-Möhren-Suppe – das stopft der Eumel sich in den Mund, bis alles vorne wieder rausquillt
22) Was mögen Deine Kinder überhaupt nicht?
Rohe Tomaten, Rohe Paprika, Salat und Käse (witzigerweise mag der Eumel alles, wenn es gekocht ist – bis auf den Salat)
23) Was magst Du überhaupt nicht?
Fettes Fleisch, Paniertes, Nieren, Chicoree
So, wer hatte das noch nicht? Frau Klabauter, hätten Sie Lust, so als Ergänzung zu dem Nostalgieessensstöckchen? Larissa? Mini’s Ma?
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Unser kleiner Sonnenschein ist doch tatsächlich gestern schon um 22 Uhr eingeschlafen und hat uns damit einen halben Feierabend gegönnt. Derbesteehemannderwelt saß vor dem Fernseher und hat sich einen U-Boot-Film angeschaut. Ich habe mich zwar dazugesellt, fand den Film aber zum Unverständnis meines Gatten vollkommen Banane. Aber egal: ein freier Abend auf der Couch vor der Glotze – so etwas lernt man zu schätzen, wenn man das lange nicht mehr hatte.
Ein wenig ungewohnt war es ja schon: Ich saß unten rum, während mein Schatzilein ganz einsam, verlassen und allein in seinem Bettchen lag…;-).
Die Nacht verlief auch recht gut, der Eumel kam nur einmal zum Stillen an. Danach hat er im Bett herumgeturnt. Halbschlafend? Nennt man das Schlafkrabbeln oder so? Nun ja, jedenfalls hat er eine bequeme Schlafposition gesucht: auf dem Rücken, auf der Seite, neben Mama, hinter Mama, auf dem Bauch, angelehnt an Mama, dazwischen wurde herumgeturnt, gekrabbelt und geklettert. Ich fand das etwas seltsam, aber gut.
Nach gut einer halben Stunde oder sogar mehr hat er endlich eine bequeme (?) Position gefunden: auf dem Bauch, über das Stillkissen gefletzt, Popo hoch in die Luft. Wenn er denn meint…
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Ach, übrigens haben wir nicht überall keinen Teppich. Auf der Treppe haben wir einen ultrahäßlichen Läufer liegen.
Ben ist gerade mal wieder die Treppe hochgeklettert und hat vor lauter Anstrengung in die Windel gemacht, die leider nicht ganz dicht gehalten hat…also Köttel meine ich jetzt…
Hm, egal, das wollen wir mal nicht weiter ausführen. Was wir ausführen können ist zum Beispiel, daß wir heute richtig schönes Frühlingswetter hatten. Mit 25 Grad im Schatten wurde es hier oben im Kabuff schon sehr ungemütlich stickig-warm, da muß ich mir für den richtigen Sommer mal eine Lösung einfallen lassen.
Wie schon gesagt, sind wir nach dem Schaukelanfall seitens des Eumels raus, damit er draußen spielen und sich richtig austoben konnte. Auf dem Weg zum Park habe ich mir noch einen Kaffee geholt – übrigens finde ich manche italienische Männer sehr charmant (Nicht in den falschen Hals kriegen, liebsterehemannderwelt
). Warum? Nun, egal, wie scheiße man gerade aussieht, ob man nun unordentlich hochgesteckte Haare hat, ein olles Top, auf dem Breiflecken zu sehen sind und die Überreste von was-weiß-ich-was-der-Eumel-da-gekleckert-hat, eine Jeans in eben diesem Zustand, über deren viel zu niedrigem Bund (ich hasse diese Hüfthosen!) ein kleines (oder nicht so kleines) Rölleken zu sehen ist oder zehn Jahre alte Sneaker trägt – es gibt eben doch Männer – berufsmäßige Charmeure – die einen genau diesen elenden Zustand vollkommen vergessen lassen und einen mit einem erfreuten Lächeln, da man nach laaaanger Zeit wieder mal angeflirtet wurde, und einem vollkommen überteuerten Latte das Café verlassen lassen
.
Hm…*räusper*, der Kaffee war ausgesprochen gut, meine Laune und das Wetter auch, Ben war noch vor dem Park eingeschlafen und ich habe mir ein ruhiges Plätzchen am Wasser gesucht, um meine Texte zu verarbeiten.
Ein Wermutströpfchen gab es doch noch: Es handelte sich hierbei um einen wirklich großen Park mit wahnsinnig viel Platz, wahnsinnig vielen schattigen Bänken unter rauschenden Bäumen und toller Aussicht und wahnsinnig wenigen Leuten, die zumeist ihren Hunden hinterhergehechelt sind. WARUM zum Kuckuck muß dann ausgerechnet direkt neben mir eine etwa fünfzigjährige Bißchen-Frau (Bißchen zu blond, bißchen zu viel Farbe, bißchen zu viel Oberweite…) mit ihren zwei ungezogenen, kläffenden Kötern Pause machen, obendrein eine Müttergruppe mit ihren lauten Blagen und zu lauten, schrillen Stimmen, die sich über Kochrezepte oder ihren Friseur unterhalten? Hat da jemand was gegen mich? Und immer dann, wenn der Eumel schläft? Naja, ich habe hastig meine Blätter eingepackt und mich auf die nächste (weit entfernte) Bank getrollt. Ging ja. Der Eumel ist auch direkt wieder eingeschlafen.
Und eben im Schlafzimmer habe ich was gefunden, was mich daran erinnert, daß Australien trotz des schönen Wetters nicht mein Land ist…mein spitzes Kreischen hat den Eumel in eine nichtendenwollende Heulattacke verfallen lassen. Armes Kerlchen. Erst todmüde sein und dann eine kreischende Mutter. Bah, ich schüttel mich immer noch…
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Ben spielt mal wieder Kamikazeschaukler – obwohl die Schaukel mitlerweile abgeschafft wurde.
Wie er es geschafft hat, weiß ich nicht, aber er ist erst über die Lehne seiner Babyschale gekrabbelt. Das fand er so witzig, daß er direkt wieder reingekrabbelt ist. Dann hat er festgestellt, daß das Ding schaukelt…
Die Babyschale stand übrigens hier, weil Kindelein Mittagsschlaf im Auto gemacht hat – für etwa 10 Minuten oder so. Ich dachte, vielleicht schläft er ja weiter, wenn ich ihn mit Schale aus dem Auto hebe…
So, jetzt gehen wir raus, damit der schlaftrunken taumelnde Kamikazeschaukler doch noch ein Nickerchen machen kann. Oder vielleicht auch besser nicht…
Die nächste Sicherung wird übrigens die der Fenster hier oben sein: Wenn ich mir angucke, wie Ben sein bein hebt, wenn er am offenen Fenster steht und sehnsüchtig hinausstarrt. Er hat nämlich übrigens auch halbwegs entdeckt, daß man auf Gegenstände klettern kann, um an etwas dranzukommen, wo man sonst nicht drankäme… *grusel*
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Ich bin immer wieder froh, daß wir keinen Teppich haben. Heute zum Beispiel habe ich mich wieder darüber gefreut. Warum? Nuuun, nehmen wir mal folgenden Fall an: Muttern hat morgens hektisch Kind und Tasche geschnappt, um rechtzeitig zum Termin in der Werkstatt aufzutauchen und dabei nur unzureichend die Reste des Frühstücksmahls abgeräumt, resp.: Ich habe die Butter liegen gelassen.
Sie ist weich geworden, bis wir zurückgekommen sind. Ich habe mit Jens bezüglich des wekstattlichen Ablaufes telefoniert (Komisch eigentlich, daß es vor zwei Wochen nur ein loses Kabel gewesen sein soll und jetzt plötzlich doch ein größerer Schaden – just nachdem die Garantie abgelaufen ist…ein Schelm, wer Böses dabei denkt) und Ben – nun, Ben hat die Butter in Reichweite entdeckt und mit sinnlicher, frühkindlicher Freude darin herumgematscht. Ich habe es zu spät entdeckt.
Aber es war ein herrlicher Anblick: Kind war mit beiden Händen in der Butter. Dem Tisch und dem Boden schadet es nicht. Beim ersten Kreischen hat der Eumel mich noch ein wenig verunsichert angestarrt und wurde noch verwirrter, als ich schallend angefangen habe, zu lachen. Er hat dann auch einfach gegrinst und weitergemacht.
Blöd nur, daß der Kleine dann direkt auf Entdeckungstour gehen mußte und somit den Sofaüberwurf und das Sofa ein wenig beschmieren mußte. Nun ja, selber schuld, ich hätte die Butter ja wegräumen können.
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Enttäuscht war ich gestern von einer Sendung, von der ich mir mehr versprochen hatte: „Parent Rescue“ hieß sie. Ich hoffte, Tipps zum Einschlafen zu bekommen.
Tatsächlich wurde auch prompt der „Fall“ eines kleinen zehn Monate alten Mädchens besprochen, die nicht schlafen wollte. Paßt ja.
Aber was war? Erst mal hat die Moderatorin so getan, als sei das Schlafen im Elternbett etwas Schlimmes, da das Kleine jede Nacht bei Mama und Papa im Bett gelandet ist.
Die „Lösung“ der Sendung: Ferbern – Hardcore übrigens, die Eltern sollten erst nach 20 Minuten reingehen.
Na, den Mist hätte ich mir auch sparen können. Mit dem Holzhammer wollte ich nicht vorgehen, ich wollte Lösungen.
Aber irgendwie sind die Leute hier auch weniger zimperlich. Wenn ich bedenke, wie oft ich hier sehen, daß kleine Kinder im Kinderwagen brüllen, ohne daß Mütterchen sich auch nur mal von ihrem Käffchen abwendet und guckt…Bah, ne!








