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Ich mußte heute mal was anderes machen als Eumel und arbeiten. Ich wollte mich doch so unbedingt wieder mal an eine Nähmaschine setzen. Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich doch so wenig gearbeitet habe, aber dafür ein neues Täschchen.
Mußte auch sein. Ich habe nämlich gar keine Handtasche oder ähnliches dabei. Nur diese potthäßliche Wickeltasche, die zum Kinderwagen gehört.
Übrigens hasse ich diesen Kinderwagen. Er ist groß, unhandlich und überhaupt blöd. Das war ein absoluter Fehlkauf. Eigentlich war er ja als OmaundOpa-Kinderwagen gedacht, damit wir unseren nicht mitschleppen müssen. Ich hatte ja gar keine Ahnung, daß wir den theoretisch gar nicht mehr brauchen, jetzt wo Eumel schon fast in der Fahrschule angemeldet ist. So quasi.
Ach ja, falls jemand Interesse hat: ich werde ihn bei Ebay versteigern.
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Geradezu hingebungsvoll hat der Eumel heute im Mittagessen herumgematscht. Er findet das toll! Außerdem konnte er selber essen und war fürchterlich stolz auf sich.
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Sehr gut sogar. Wir freuen uns alle mit Dir und wüschen euch allen eine möglichst ruhige erste Zeit mit dem neuen Kleinen. (Und möglichst viel Schlaf.) Toll hast du das gemacht.
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Ich beschäftige mich gerade mit Kernkompetenzen und bin zu dem Schluß gekommen, daß ich noch einige erwerben muß. Dazu gehört unter anderem die Fähigkeit, nicht übervorsichtig neben dem Nachwuchs zu lauern und zu denken, daß der sich bei dem kleinsten Krümel sofort verschluckt.
Also stärkte ich heute diese Kompetenz, da ich dem Eumel nicht bis zu seinem 18. Geburtstag mit Brei füttern möchte: ich vertraute also darauf, daß der Eumel in der Lage ist einen zuckerfreien Dinkelzwieback zu essen. Es gab einen nach dem Mittagessen. Den ersten nicht in Milch oder Wasser eingeweichten seines und meines Lebens.






Was soll ich sagen: es ist ohne Pannen verlaufen. Der Eumel mochte seinen Zwieback außerordentlich gerne und hat sich nur am Ende verschluckt, als er das große Stück, das übrig war, komplett in den Mund geschoben hat. Hat er aber sofort wieder ausgespuckt. Auf dem Bild sieht man, daß der Eumel noch nachgehustet hat. Nicht, daß jemand denkt, ich würde tatenlos neben dem sich verschluckenden Eumel hocken.
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Auf Wunsch einer Klabauterin hier der Klick zu ein paar Auszügen meiner Diss….
Trocken, wie ich versprochen habe
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Ben fremdelt nicht. Das finde ich schön. Er ist im Gegenteil immer total begeistert von den vielen tollen Leuten, die ihn anlächeln – was zugegebenermaßen hier in Deutschland nicht ganz so oft vorkommt.
Heute hatte er wieder einen neuen Spielkameraden: der andere Opa hat hier auf dem Weg nach Hause vorbeigeschaut. Ben war ganz begeistert, vor allen Dingen von den Ohren, die sich so schön langziehen lassen. Nächste Woche fahren wir dann rauf nach Detmold, um die Verwandtschaft da zu besuchen.
Mit der Ablenkung hatte er auch seine Blähungen vergessen können. Ich habe keine Ahnung, warum die momentan wieder so massiv auftreten. Meist auch noch beim Essen. Nach zwei, drei Bissen fängt der Eumel an zu weinen, weil es ihn drückt. Nehme ich ihm das Essen weg, wird es auch nicht besser. Ich habe momentan auch keine Ahnung, ob er satt wird oder ich ihn überfüttere, weil er immer wieder den Mund aufmacht – vermutlich, weil der Bauch ihn durch diese Ablenkung dann nicht so drückt. Ich hoffe nur, daß er nicht irgendwann die Verbindung Essen = Bauchweh herstellt und die Beikost ganz einstellt. Auf jeden Fall ist zur Zeit jede Mahlzeit die reinste Nervenprobe. Schafen kann der Eumel auch nicht gut.
Das Zahnfleisch oben ist geschwollen. Ich hoffe, es geht ihm bald besser.
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Meine Mutter ist mit dem Eumel weg und ich habe ein ganzes Kapitel zuende geschrieben. Toll ist das. Jetzt muß ich nur noch überlegen, wie es weitergeht…
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Damit Eumelpapa während der langen Trennung nicht vergißt, wie der Eumel aussieht.
Gute Besserung übrigens! Werd schnell wieder gesund mein Schatz.
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Schlimme Blähungen hatte der kleine Eumel gestern wieder. Ganz ganz schlimm. Beim abendlichen Breichen hat es angefangen: er hat sich gewunden und geheult und das Mäulchen aufgesperrt, weil er mehr wollte. Irgendwann habe ich ihn dann aus seinem Stühlchen befreit, weil es doch wohl ein wenig arg drückte. Gut, er ist bläulich angelaufen – vor lauter Bauchweh und weil ich ihn von seinem geliebten Breichen getrennt habe.
Nach gut einer Stunde sind meine Mutter und ich dann zur Nachtapotheke gedüst. Die hatten leider nur diese Kümmelzäpfchen da, die mal helfen und mal nicht.
Zum Glück haben die gestern geholfen. Zehn Minuten nachdem ich den Eumel behandelt habe, hat er in die Windel gedonnert und ist vor lauter Erschöpfung fast eingeschlafen. Armes, armes Kerlchen. So schlimm war das. Ich habe selber mitgeheult.
Dafür hat er dann auch richtig geschlafen. Nur zwei (gut, drei) Mal ist er wachgeworden zur Bemilchung. Blöderweise hat mir das gar nichts gebracht. Erst zog es wie Hechtsuppe, dann ist die Tür aufgegangen, dann mußte ich mal, dann hatte ich Durst und zur Krönung bin ich von Mücken vollkommen zerstochen worden.
Aber der Eumel hat geschlafen. Mitlerweile hält er schon seit zwei Stunden Mittagsschlaf. Völlig chaotisch ist sein Rhythmus geworden. Aber egal, ich kehre jetzt zu meiner Arbeit zurück.























