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Pssst…ganz leise jetzt, es scheint funktioniert zu haben. Drama vermeiden durch sehr frühes Ins-Bett-legen. Es war nur ein klitzekleines Drama.
Wenn das jetzt öfter so funktioniert, muß ich gestehen, daß die allabendlichen Dramen dann wohl doch unsere Schuld gewesen sind. Aber ich will es nicht herbeireden…ich werde auch gleich ins Bett gehen, da ich ziemlich müde bin durch den fehlenden Schlaf der letzten paar Nächte.
Der einzige Nachteil scheint zu sein, daß Ben ohne mich nicht schlafen kann. Wenn ich ihn in Zukunft um sieben ins Bett lege, dann bedeutet das wohl, daß ich mir entweder ein paar gute Bücher zulegen sollte oder ein Bett-Tablett, damit ich arbeiten kann.
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Heute haben wir eine ruhige Kugel geschoben und waren nur ganz gemütlich spazieren. Wir waren alle müde: ich, weil ich ja nie schlafen kann, Jens, weil der Gute immer gegen fünf wach geworden ist und Ben sowieso. Heute Nachmittag haben wir also ein paar mehr Fit-A-mine besorgt und sind dann zum Holi Mahotsav-Festival, dem Festival „of colours, friendship and harmony“ geschlendert, das im Darling Harbour stattfand.
War lustig. Mit indischer Popmusik, den Punjabi-Girls und lecker Essen.
Mehr war nicht. Ben haben wir dann heute mal ganz früh ins Bett verfrachtet in der Hoffnung, daß es endlich mal ohne Zubettgeh-Drama funktioniert. Wie ich gerade höre, hat es nicht funktioniert, also schlüpfe ich zurück in die Heia, um den Kurzen zu beruhigen, und lade die Fotos halt morgen hoch.
Gute Nacht!
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Ben durfte heute zum ersten Mal Hoppe Reiter spielen. Auf Papas Schultern. Auf meine Schultern darf er nicht, meine Haare sind zu lang. Das tut weh. Und da Papa sowieso viel viel größer ist, macht es auch viel viel mehr Spaß, so hoch da oben auf seinen Schultern. Wie Jens übrigens festgestellt hat, tut es auch bei kurzen Haaren weh, aber das nur so nebenbei.
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Einschlafdrama vom Feinsten gestern abend. Bis das Kind so erschöpft war, daß es bei Jens uaf dem Arm eingeschlafen ist. Kurz nach elf Uhr abends scheint sich ja als Zubettgehzeit einzupendeln. Wider Erwarten war die Nacht aber ganz entspannt. Um 1.00 Uhr, von 4.00 bis 5.00 Uhr, halb sieben und halb neun, nachdem Ben wieder auf Jens Arm eingeschlafen ist.
Ich bin halb ausgeruht.Bereit für neue Abenteuer oder wie es heißt.
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Hach, wie haben wir das vermißt: unsere Koliken…jaja, die schönen Abende, wo Ben einduselt und schreiend wieder aufwacht – das fünf-, sechsmal hintereinander. Das Herumrennen mit Ben auf dem Arm. Ach ja, waren das noch Zeiten.
Und jetzt wieder. Wie schön…
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Killerspiel für Gemüsehasser. Wenns mal langweilig wird…klick hier.
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Schlabberküßchen verteilt Ben jetzt. Ich nehme stark an, daß es mehr damit zu tun hat, auszuprobieren, ob Mama überall so gut schmeckt wie an ihrer Milchbar, aber trotzdem bezeichne ich es als Küßchen. Eumel hat nämlich, obwohl seine liebste Milchbar in unmittelbarer Reichweite war, mir mit seinen Patschehändchen ins Gesicht gegrabscht, es zu sich heruntergezogen und meine Wange angeschlabbert. Mein Mutterherz ist gerührt.
Ich hoffe nur, er wird später mal nicht Kannibale. Heute hat er sich erst mal über mein T-Shirt hergemacht…
Übrigens habe ich mich jetzt auch in die Reihen derer gesellt, die aussehen wollen (oder es tatsächlich tun) wie Puck die Stubenfliege, resp. Paris Hilton. Eine riesengroße Sonnenbrille mußte heute her: eine Notlösung, weil ich meine nicht gefunden habe, obwohl ich das ganze Zimmer abgesucht habe. Nur gut, daß das Teil nicht so teuer war, es ist nämlich schweineunbequem. Ach ja, meine alte habe ich übrigens gerade wiedergefunden…puh, Glück gehabt. Als Accessoire ist Puck ganz brauchbar, aber nicht als Dauerlösung.


Nein, nein, diese Ähnlichkeit…(mit Puck, nicht mit Paris, also bitte!)
Ach so, und wer meint, das sei ein wenig übertrieben: ich kann ohne Sonnenbrille einfach nicht rausgehen, da bekomme ich die Krise. Und ich habe auch gedacht, sie sei wegger als nur ein bißchen weg.
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Die Wäsche ist vollständig zurückgekommen. Jetzt haben wir alle wieder was Anzuziehen. Besonders Ben sah in den letzten zwei Tagen so aus, als sei ich komplett farbenblind. Ich fühle mich erleichtert, obwohl es ja eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, daß alles da ist.
Da unsere Ernährung in den letzten drei Wochen doch ein wenig arg gelitten hat, habe ich das besorgt:
Wir bemühen uns zwar, uns bei den Take-Aways auf chinesische Süppchen und Sushi zu beschränken, aber es ist auf die Dauer doch nicht so richtig gesund. Also gibt es gleich Fit-A-mine für mich. Und wir haben es ehrlich geschafft, nicht ein einziges Mal bei MacDonalds vorbeizugehen – o.K., der eine Kaffee dort zählt aber nicht!
Und Ben tut mir seit über einer Stunde diesen Gefallen:
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Ich bereue tatsächlich, daß ich gestern noch so lange wach geblieben bin. Es war nämlich durchaus nicht so, daß ich direkt einschlafen konnte, nachdem ich wieder in die Heia gegangen bin. Es gab diverse Störfaktoren wie Musik aus einem der Räume über uns – das fühlte sich so ähnlich an wie Mückengesumm neben dem Ohr:sehr sehr leise, aber wahnsinnig nervig. Unten auf der Straße fuhr ein LKW vorbei, dann ein Auto mit einem dicken Auspuff und „ultracoolem“ Sound, wieder Autos, Geschnarche von der rechten Seite. Leises Geschnorchel, ebenfalls von rechts, dies, jenes…jedenfalls habe ich bis etwa drei Uhr morgens wach gelegen, bin zu der Erkenntnis gekommen, daß es nicht (ausschließlich) Bens Schuld ist, wenn ich morgens hundemüde aus dem Bett krieche und bin dann eingeschlafen. Eine ganze selige Stunde lang, bis Eumel sich gemeldet hat. Der Hunger war schnell gestillt, die Pupse wollten nicht so leicht raus. Jedenfalls hat es bis etwa halb sechs gedauert, bis wir beide wieder am Schlafen waren. Für weitere zwei Stunden.
Vielleicht sollte ich ja geferbert werden?
*Gääääääääähhhhn*
Ich bin gestern zu einer weiteren Erkenntnis gekommen. Beim Bearbeiten des Bücherstöckchens ist mir aufgefallen, wie sehr wir unser Leben „vorübergehend“ eingerichtet haben. Unsere ganze Einrichtung ist ausgesucht unter dem Aspekt: „Wir bleiben ja nicht so lange“ – so haben wir beispielsweise darauf verzichtet, schönes Geschirr zu besorgen, denn: „es lohnt sich nicht, wir bleiben ja nicht lange…“ Das gleiche gilt für Dekogegenstände. Ich habe nicht mal eine Blumenvase – nicht, daß ich eine bräuchte, aber trotzdem. Wenn ich nichts mehr zu lesen habe, zögere ich, Bücher zu kaufen, denn „wir bleiben ja nicht so lange“ – und alles, was an Kram dazu kommt, muß später entweder mit umziehen oder aussortiert werden.
Dieses Leben im „Vorübergehen“ irritiert mich ein wenig, wenn ich genauer darüber nachdenke.
So schwere Gedanken, so früh am Morgen…*Gääääääääähhhhn* Daher noch ein paar Fotos, weil er so süß ist und weil er nicht (so viel) dafür kann, daß ich nicht schlafen kann.
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…schlafen, sonst werde ich es bereuen. Schwer bereuen.
Das wollte ich eigentlich gerade schreiben. Aber da Ben wach geworden ist, kann ich alles auf ihn schieben – eben, daß er mich vom Schlafen abhält, mich wach hält, verhindert, daß ich ins Bett gehe.
Hach wie ist das schön, wenn man jemanden hat, auf den man alles schieben kann.

















