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Gestern im Discounter unseres Vertrauens, in der Flüssigwarenreihe. Oder wie auch immer das heißt. Also, wir waren bei den Wasserflaschen und ich fange an, Flasche um Flasche in unseren Einkaufswagen zu schaufeln.
Neben mir eine Stimme: „Nein, Schätzchen, das ist das Wasser. Die Cola ist daneben. Du wolltest doch Cola, nicht wahr?„Das Schätzchen war vielleicht fünf.
Irre ich mich, oder hat diese Mutter ihrem Kind gerade ausgeredet, Wasser zu kaufen und dem Kleinen Cola aufgeschwatzt? Also, ich bin da etwas sprachlos, ehrlich. Oder sehe ich das zu eng?
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Ach was, weg mit dem Jammerpost.
Heute so:
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Heute zum Abendessen: Bocconcini-Hälften auf Pomodori-Scheiben an kaltgepreßtem Olivenölbett, garniert mit dreierlei Basilikum. Außerdem Hummus, Cracker, Crudités, Chili-Philly.
(Übersetzt: Tomate-Mozarella, Reste von gestern und heute, zu heiß zum Kochen. Ach ja, für Ben war scheinbar auch zu heiß zum essen.)
(Und wenn ich jetzt die Blende nicht aufgerissen hätte bis zum gehtnichtmehr wäre das Photo auch was geworden.)
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Wir waren heute den ganzen Tag unterwegs. Donnerstage sind immer stressig: da muß der Herr Vater zur Arbeit gebracht werden, wir fahren zur Spielgruppe, wieder zurück, zum Einkaufen, holen den Herrn Vater ab. Heute kam erschwerend hinzu, daß ich mit der Versorgung der Müttermeute dran war. Fazit: Oh Cynthias Vanillekuchen ist himmlisch – mit etwa der Hälfte an Zucker aber bitte. Mich wundert, daß man einen Kuchen, der genau 1 TL Vanillezucker enthält, als Vanillekuchen bezeichnet, aber gut. Ach ja, wenn, dann sollte man noch 1 Zitrone auspressen und sowohl Saft als auch Schale reinschmeißen, das rundet alles ab. Und wenn man da schon mal dabei ist: ein Glas Kirschen und weiße Schokoraspeln sind auch nicht zu verachten. Dann bleibt kaum noch ein Krümelchen übrig. Gurke ist allerdings übrig geblieben – entgegen der Ermahungen der Mütter essen die Vorbilder scheinbar selber nicht so fürchterlich gerne Gurke & Paprika. Hm.
Einkaufen war katastrophal, mein Blutdruck stieg abwechselnd von normal auf heiß bis überkochend. Ben ist nämlich wieder in seine alten Gewohnheiten zurückgefallen: Hauen, Schubseln, Kneifen usw. – ich hatte mich damals schon gewundert, daß der Knilch das Beißen scheinbar ausgelassen hat. Hat er nicht, das holt er jetzt nach…*stööööhn*
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Auf das angesagte schwere Gewitter warten wir allerdings jetzt noch. Ich glaube, das wird nix mehr heute.
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Und da ja jetzt alle in Kleinbloggersdorf krank feiern – ich mach mit! Jippieh! Endlich mal was, wo ich auch mitmischen kann und nicht nur doof daneben stehe und mich frage, was mit mir so anders ist.
Aber ja, Krankheit ist vielleicht zu viel gesagt, morgen wissen wir mehr. Momentan bin ich der berühmte Schluck Wasser in der Kurve, ich gehe jetzt ins Bett. Während des Tages bin ich mehrfach beinahe im Stehen eingeschlafen.
Apropos: Ben ist im Sitzen eingeschlafen. Kurz vor Abendessen. Gut, so konnte er keine neue Energie sammeln. Jens ist fein raus, bis auf den schiefgelaufenen Feierabend zu zweit. s.o.: Ich gehe schlafen. Gut’ Nacht.
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Der Mininapoleon hier startete mies gelaunt in den Tag. Bzw. hat es schon gestern abend angefangen, als er nicht schlafen konnte. Um kurz nach zehn ist er endlich ins Bett gegangen. Heute morgen hat er dafür um so länger geschlafen, bis sensationelle 7:20 Uhr.
Der junge Napoleon ist reichlich fröhlich aus dem Bett gehüpft und ins Wohnzimmer geschlurft gelaufen, wo er, noch ein wenig verschlafen, seinen morgendlichen Kakao verlangt hat, den er nicht mehr so recht trinken mag. Ich mußte den machen. („Die mama soll das maaaaachäääännnn!!„) In der Küche ging es gleich so weiter. Mössjöhs Kakao durfte ich ganz normal zubereiten, aber dann hat er angefangen zu brüllen, daß ich auch einen Kakao trinken muß Meine Einwände, daß ich ja lieber einen Kaffee hätte und so, wurden mit Kreischen kommentiert („Naaaaindiemamaaasollkeinenkaaffeeeeeeee…diemamasollkakauhhhhhhabääään….„)
Damit die liebe Seele Ruhe gibt, habe ich mich breitschlagen lassen, auch einen Kakao zu trinken, den napoleon zubereiten wollte. Eine halb demolierte Küche und drei bis vier Wutanfälle später war das auch geschafft. Und wehe ich habe nicht getrunken! Das wurde mit Gebrüll bedacht.
Weiter gings mit dem kleinen Sonnenscheinchen: Der Ball rollte – das gab Gebrüll. Duschen? Um Himmels willen. Das drekige T-Shirt aus? Bloß nicht (DerBännwilldasaaaansiiiieehhhhn). Aus der Dusche wieder raus? Schuhe aussuchen? Nein, Crackerschachtel bitte zu Hause lassen? Mir klingeln jetzt noch die Ohren davon. Nur, um mal so einen kleinen Eindruck zu geben.
Das Beste war aber die anschließende Diskussion im Auto: Eumelpapa: „Guck mal Ben, da ist ein lila Baum.„
Gebrüll von der Rückbank: „NaaaindasissskainlilaBaum…dassssisssseinrootaaaBaum“ (Nein, kein lila Baum, das ist ein roter Baum, d.Übers.)
Gestern die ähnliche Diskussion im Auto:
„Ben will tanken. Ben will mit dem Papa tanken fahn.“
„Ben, wir haben schon getankt, der Tank ist voll.„
„Naaaain! Der Tank ist nicht voll. Der Ben will aber tanken.“
„Der tank ist voll, Spatzi„
„Nein„
„Doch„
„Nein„
„Doch„
„Nein„
… bis wir fast zu Hause waren.
Was ist eigentlich momentan in ihn gefahren? Puh.
Schade, das Projekt 15 Minuten begibt sich in Winterpause. Vielleicht mache ich aber trotzdem noch ab un zu was, das Wetter hier ist gerade hervorragend.
Die Ausbeute ist diesmal gering, ich war unmotiviert. Das ist nun mal manchmal so. Ich habe momentan das Gefühl, ich entwickle mich nicht weiter, ich werde von bescheuerten Werbeanrufen unterbrochen, meien Photos sind doof, langweilig, alle anderen können das besser als ich und so weiter. Das bremst mich gerade aus. Alles blöd. Und Bauchschmerzen habe ich, das Zweitgutachten ist immer noch nicht fertig und der Vortrag muß vorbereitet werden und ich komme gar nicht weiter mit irgendwas und überhaupt ist das alles blöd jetzt. Wie auch immer. Das ist eine Phase, das geht vorbei.
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…Nebel, Melancholie, Romantik, Winterstimmung, Stauseen – das kann ich nicht bieten. So gerne ich das hätte, wenigstens ein wenig Nebel über dem Teich oder so, aber nein, so was haben wir hier nicht. Also gibt es das Gegenteil: Sonne, Strand, ein Lichtblick gegen den winterlichen Trübsinn.
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Das war heute nichts. Nach drei Minuten war Schluß. Akku alle. Ausbeute: alles blöd. Das zeige ich nicht.
2. Versuch heute, im dunklen Garten. Nach fünf Minuten war Schluß, Mücken zu aggressig, ich bin komplett zerstochen. Na denn, hat nicht sollen sein.












